Optionen handeln lernen [Ausbildung 2020]

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Was sind Optionen?

Optionen gehören zu der Wertpapierkategorie der Derivate. Es handelt sich dabei um ein Finanzprodukt, das von einem Basiswert abgeleitet wird. Optionen verfügen über einen Ausübungspreis, den Strike (Ausübungspreis). Zu diesem Preis kann der Basiswert entweder ge- oder verkauft werden. Das Recht zum Kauf oder Verkauf des Basiswertes hat nur der Käufer einer Option. Er kann eine Option, je nach Art, während der gesamten Laufzeit oder zum Verfallstag, dem letzten Handelstag, ausüben. Für dieses Recht bezahlt er dem Verkäufer der Option eine Optionsprämie.

Der Verkäufer einer Option fungiert als Stillhalter. Er kann lediglich die Kursentwicklung des Basiswertes bis zum Laufzeitende abwarten oder seine Position vorher glattstellen. Der Käufer der Option kann – muss aber nicht – durch eine Ausübung der Option aktiv werden. Aus dem Grund, dass das Optionsrecht nicht zwingend eingefordert werden muss, werden Optionen als bedingte Terminkontrakte bezeichnet.

Optionen lassen sich in Calls und Puts unterteilen. Eine Call-Option verbrieft das Recht zum Kauf des Basiswertes. Im Gegensatz dazu ermöglicht eine Put-Option den Verkauf des Basiswertes zum Ausübungspreis. Zusätzlich können Optionen ge- oder verkauft werden. Der Begriff „Verkauf“ bedeutet in diesem Zusammenhang, dass ein Optionshändler eine Option ausgibt und als Stillhalter auftritt. Daraus ergeben sich die beiden Positionierungen Long und Short.

Aufgrund der jeweils zwei Optionensarten und Positionierungen sind vier grundlegende Kombinationen möglich. Es handelt sich dabei um Long Call und Short Call oder Long Put und Short Put. Die unten stehende Tabelle zeigt auf, wie die jeweiligen Kombinationen auf Kursveränderungen des Basiswertes reagieren.

Call Put
Long profitiert von steigenden Kursen profitiert von sinkenden Kursen
Short profitiert von sinkenden Kursen profitiert von steigenden Kursen

Welche Inhalte hat eine Ausbildung für den Optionshandel?

Eine professionelle Ausbildung, um Optionen handeln zu lernen, umfasst verschiedene Themenbereiche. Das endgültige Ziel sollte es sein, dass der angehende Optionshändler nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch in der Lage ist, langfristig profitabel zu handeln. Eine kompakte Ausbildung im Börsenhandel kann daher die folgenden Bestandteile umfassen:

Optionen handeln lernen – die Basics

Das Verstehen von wichtigen Begrifflichkeiten und die Vermittlung von Zusammenhängen ist ein wesentlichen Bestandteil von Optionen handeln lernen. Beispielsweise es werden Optionen mit verschiedenen Basiswerten, Laufzeiten oder Ausübungsmodalitäten kennegelernt.

Optionen handeln lernen - Erklärung des Aufbaus einer Optionskette in TWS
Erklärung des Aufbaus einer Optionskette in TraderWorkStation (TWS)

Auch die Preisbildung gehört zu den Grundlagen, wenn es um den Handel mit Optionen geht. Der exakte Rechenweg ist dabei weniger interessant, als das Verständnis dafür, wie Angebot & Nachfrage, die Volatilität und andere Faktoren auf den Preis von Optionen wirken. Neben den Optionen selbst, sollte ein Optionshändler auch die wichtigsten Handelsplätze und deren Handelszeiten kennen.

Umgang mit der Handelsplattform

Nach den Grundlagen des Optionshandels, spielt der praktische Umgang mit der jeweiligen Handelsplattform beim der Ausbildung eine wichtige Rolle. Jede Handelsplattform wählt dabei leicht unterschiedliche Anordnungen von Schaltflächen und kann Funktionen besitzen, die nicht bei jedem Anbieter verfügbar sind. Obwohl praktisch in jeder Handelssoftware die Ansicht einer Optionskette zur Grundausstattung gehört, muss diese nicht überall identisch aussehen. Die am häufigsten verbreitete Handelsplattform ist die Trader Workstation (TWS).

Optionen handeln lernen - Order-Eingabe in TraderWorkStation (TWS)
Order zum Verkauf eines Puts in TraderWorkStation (TWS)

Da die Handelsplattform vom Optionshändler regelmäßig genutzt wird, sollte er im Umgang mit der Plattform geschult sein. Beispielsweise ist wichtig, wie Orders platziert werden und wo  Informationen zu Optionen oder Basiswerten zu finden sind. Auf diese Art und Weise kann sich der Händler nach seiner Ausbildung auf seine Strategie und deren Umsetzung konzentrieren.

Ein Trend liegt bei Wertpapieren immer dann vor, wenn eine bestimmte Kurstendenz erkennbar ist. Zwischenzeitliche Schwankungen sind dabei weniger ausschlaggebend, als die perspektivische Kursentwicklung, also “das große Ganze”. Angelehnt an die drei möglichen Kursentwicklungen lernt man in einer Ausbildung für den Optionshandel drei verschiedene Trends kennen:

  • Aufwärtstrend
  • Abwärtstrend
  • Seitwärtstrend

Trends können mithilfe der Chartanalyse erkannt und analysiert werden. Anders als bei Ergebnissen der Fundamentanalyse muss es nicht immer offensichtliche Gründe für einen Trend geben. Dieser ist vielmehr mathematisch und statistisch begründet. Solange ein Trend intakt ist, können kurzfristig orientierte Anleger jedoch ihren Gewinn daraus ziehen.

Aktien bewerten & unterbewertete Aktien finden

Im Optionshandel dienen Aktien häufig als Basiswert für Optionen. Im Handel mit Aktien (oder Aktienoptionen) ist es möglich und vorteilhaft, diese vorab zu bewerten. Zur Aktienbewertung stehen einem Investor verschiedene Methoden zur Verfügung, weshalb hier nur zwei Vorgehensweisen beispielhaft erläutert werden. Inhalt einer Börsenausbildung kann zum Beispiel auch der tiefere Einstieg in die Aktienbewertung sein.

Sogenannte Multiplikatorenbewertungen dienen dazu, eine schnelle Ersteinschätzung von einem Unternehmen zu bekommen. Einer der bekanntesten Multiplikatoren ist die PE-Ratio, auch bekannt als KGV oder Kurs-Gewinn-Verhältnis. Soll eine Aktie mit einem Multiplikator bewertet werden, muss zunächst eine Vergleichsgruppe definiert werden. Meistens handelt es sich hierbei um Unternehmen der gleichen Branche oder des gleichen Aktienindizes. Im Anschluss können beispielsweise die KGVs der Unternehmen miteinander verglichen werden. Ein KGV unterhalb des Branchendurchschnitts kann ein möglicher Hinweis für eine Unterbewertung sein.

Optionen handeln lernen - Beliebte Kennzahlen für die Aktienbewertung
Kennzahlen für eine erste Aktieneinschätzung, TraderWorkStation (TWS)

Insgesamt handelt es sich bei der Multiplikatorenbewertung dennoch um eine vergleichsweise ungenaue Form der Analyse. Exaktere Ergebnisse kann beispielsweise das Discounted-Cashflow-Verfahren (DCF) liefern. Bei dieser Analyseform wird ein Unternehmen mit allen Bestandteilen genau bewertet. Dabei fließen nicht nur die Zahlen, sondern auch die Marktstellung, Unternehmensentwicklung und weitere Faktoren in die Berechnungen ein. Das Resultat ist eine möglichst genaue Schätzung der zukünftigen Erträge. Aus diesen Erträgen wird in den folgenden Schritten der Unternehmenswert abgeleitet. Liegt der Kurs der Aktie unterhalb des ermittelten Wertes pro Aktie, liegt mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Unterbewertung vor.

Optionen handeln lernen – Welche Optionsstrategien gibt es?

Die Wahl einer Optionsstrategie ist einer der wichtigen Einflussfaktoren für den Erfolg oder Misserfolg eines Trades. Daher gehört das Kennelnernen der wichtigsten Optionsstrategien ebenfalls zum Optionen handeln lernen. Die passende Handelsstrategie kann jeder Marktteilnehmer jedoch nur für sich selbst finden. Diverse Faktoren, wie Risikofreudigkeit, Zeithorizont, Erfahrung oder Anlageuniversum (Anzahl und Art der möglichen Finanzinstrumente) spielen für die Auswahl der richtigen Strategie eine Rolle und müssen deswegen berücksichtigt werden.

Praxistipp: Im Optionshandel gibt es unterschiedliche Strategien, die zu einem ähnlichen Ergebnis führen können, beziehungsweise von den gleichen Rahmenbedingungen ausgehen. Vor allem unerfahrene Händler müssen deshalb nicht mit komplizierten Strategien einsteigen. In einer Ausbildung wird gelernt, mit einfachen Optionsstrategien die meisten Erwartungen eines Anlegers abzubilden.

Risikomanagement beim Optionshandel

Risikomanagement spielt im Optionshandel eine essenzielle Rolle. Wer den Handel mit Optionen erlernen möchte, sollte diesem Themenkomplex ebenfalls seine Aufmerksamkeit widmen.

Zum einen können Optionen selbst ein Instrument zur Senkung von Risiken sein, indem sie beispielsweise zum Hedgen einer Aktienposition eingesetzt werden. Andererseits kann es sinnvoll sein, das Risiko aus einer Optionsposition zu begrenzen. In der Praxis existieren unterschiedliche Formen des Risikomanagements mit Bezug auf Optionen. Eine Möglichkeit besteht beispielsweise darin, eine Position nicht bis zu ihrer Fälligkeit zu halten, sondern diese bei einem festgelegten Gewinn glattzustellen. Mit dieser Methode soll negativen Entwicklungen kurz vor dem Verfallsdatum vorgebeugt werden.

Emotionsmanagement gehört ebenfalls zum Lernen der Risikoeingrezung, weil Handesanfänger häufig anfällig für bestimmte Emotionsmuster beim Trading sind.

Emotionen als Einflussfaktor der Aktienkursen
Der Emotionen-Kreislauf beim Aktienhandel, der häufig bei unerfahrenen Anlegern beobachtet wird.

Die Auswahl der passenden Optionen

Eine pauschale Aussage über den richtigen Basiswert, Strike oder die beste Laufzeit einer Option ist nicht möglich. Trotzdem sollte ein Optionshändler jeden dieser Parameter berücksichtigen. Der Basiswert sollte beispielsweise dem Unternehmen entsprechen, das zuvor analysiert wurde. Die Wahl einer angemessenen Laufzeit hängt zudem davon ab, ob eine lang- oder kurzfristige Strategie verfolgt wird. Über diese Faktoren wird in einer guten Ausbildung ebenfalls gesprochen.

Warum Optionen handeln lernen?

Es gibt verschiedene Gründe, aus denen es sinnvoll sein kann, den Handel mit Optionen zu erlernen. Ein Argument kann die Flexibilität von Optionen sein. Erträge können mit Optionen in jeder Marktlage erwirtschaftet werden. Darüber hinaus existieren auch Absicherungsstrategien oder die Absicht, durch den Optionshandel ein passives Einkommen aufzubauen, um finanzielle Freiheit zu erlangen. Neben diesen strategischen Gründen, die im Folgenden näher erläutert werden, kann auch das generelle Interesse am Kapitalmarkt ein Grund sein, um das Handeln mit Optionen zu lernen.

Strategien für jede Marktlage

Mit Optionen sind in jeder Marktlage Strategien möglich, die zu einem Gewinn führen können. Der Optionshändler kann dabei auf steigende, sinkende oder gleichbleibende Kurse setzen. Sogar die Veränderung der Volatilität (der Schwankungen der Kurse) kann mit der richtigen Strategie genutzt werden.

Mit einem Long Call von steigenden Kursen profitieren

Eine Strategie bei der Erwartung von steigenden Kursen ist beispielsweise der Long Call. Ein Long Call besteht aus dem Kauf einer Call-Option. Der Strike wird häufig so gewählt, dass er leicht unterhalb des aktuellen Kurses liegt. Steigt der Kurs des Basiswertes an, kann der Optionshändler einen Gewinn realisieren.

Gewinn- und Verlustdiagramm zur Long-Call-Strategie
Payoff-Diagramm der Long Call Optionsstrategie (Gewinn- und Verlust der Optionsstrategie auf der y-Achse, Kurs des Basiswertes zum Verfallstag auf der x-Achse)

Mit einem Long Put auf fallenden Kursen setzten

Im Gegensatz zum Long Call, bietet der Long Put eine Möglichkeit, bei fallenden Kursen Gewinne zu erwirtschaften. Dafür kauft der Optionshändler eine Put-Option. Der Strike wird für gewöhnlich so gewählt, dass der erwartete Zielkurs des Händlers unterhalb des Strikes liegt. Fällt der Basiswert unter diese Schwelle, bedeutet das für den Inhaber der Option einen Gewinn.

Payoff Diagramm einer Long Put Option Strategie
Payoff-Diagramm der Long Put Optionsstrategie (Gewinn- und Verlust der Optionsstrategie auf der y-Achse, Kurs des Basiswertes zum Verfallstag auf der x-Achse)

Seitwärtstrends zunutze machen mit Optionen

Strategien, die von einer neutralen Kursentwicklung profitieren, sind teilweise komplizierter aufgebaut als die beiden vorangegangenen Beispiele. Mit einem sogenannten „Condor“ realisiert der Optionshändler beispielsweise dann einen Gewinn, wenn der Kurs des Basiswertes am Verfallstag kaum anders notiert, als bei der Eröffnung der Position. Die nachfolgende Grafik zeigt den Aufbau eines „Long Call Condor Spread“.

Gewinn- und Verlustdiagramm der Long Call Condor Spread Strategie
Payoff-Diagramm der Long Call Condor Spread Optionsstrategie (Gewinn- und Verlust der Optionsstrategie auf der y-Achse, Kurs des Basiswertes zum Verfallstag auf der x-Achse)

Depot mit Optionen absichern

Neben Strategien, mit denen ein Gewinn erzielt werden soll, können Optionen auch der Absicherung von bestehenden Positionen dienen. Dieses Vorgehen wird auch als Hedging bezeichnet.

Der Protective Put ist ein Beispiel für eine Hedging-Strategie. Die Grundvoraussetzung ist der Besitz des Basiswertes. Dazu kauft der Investor eine Put-Option, die sich auf den identischen Basiswert bezieht. Sinkt der Kurs des Basiswertes, steigt im Gegenzug der Wert der Option. Die Option fungiert folglich als eine Versicherung gegen Kursverluste. Bei konstanten oder steigenden Kursen ist die gezahlte Optionsprämie jedoch verloren.

Protective Put - Payoff-Diagramm der Optionsstrategie
Payoff-Diagramm der Protective Put Optionsstrategie, bestehend aus einer Aktienposition und gleichzeitigem Kauf einer Put-Option (Gewinn- und Verlust der Optionsstrategie auf der y-Achse, Kurs des Basiswertes zum Verfallstag auf der x-Achse)

Passives Einkommen mit Optionen

Der Begriff passives Einkommen drückt aus, dass kein oder nur wenig Aufwand nötig ist, um einen Einkommensstrom zu erzeugen. Davon zu unterscheiden ist das aktive Einkommen, beispielsweise aus einem Angestelltenverhältnis. Aktives Einkommen entsteht durch eine tatsächliche Arbeitsleistung – passiven Einkommen entsteht dagegen dadurch, dass das Kapital arbeitet.

Optionen können in Verbindung mit sogenannten Stillerhalterstrategien ebenfalls zu einem passiven Einkommen führen. Eine Stillhalterstrategie, auch Stillhaltergeschäft genannt, baut darauf auf, eine Option zu schreiben. Der Optionshändler tritt somit als Stillhalter auf. Die Hauptaufgabe während der Laufzeit ist die Überwachung der Positionen. Ansonsten arbeitet die Zeit für den Optionshändler. Mit jedem Tag, den der Kurs des Basiswertes den Strike der Option nicht erreicht, sinkt der Zeitwert der Option. Dies wirkt sich positiv für den Stillhalter aus. Bestenfalls verfällt die Option am Ende der Laufzeit wertlos. So kann der Stillhalter die Prämie vereinnahmen, ohne dass weitere Verpflichtungen aus der Option entstehen.

Ein Beispiel für eine solche Strategie ist der Covered Put, auch bekannt als Cash-Secured Put. Für diese Strategie wird eine Put-Option verkauft. Der Optionshändler hält jedoch immer genügend Geldmittel, um den Basiswert zu kaufen, falls die Option vom Käufer ausgeübt wird. Der maximale Gewinn entsteht, wenn die Option wertlos verfällt.

Gewinn- und Verlust Diagramm der Cash-Secured-Put Strategie
Payoff-Diagramm der Cash Secured Put Optionsstrategie (Gewinn- und Verlust der Optionsstrategie auf der y-Achse, Kurs des Basiswertes zum Verfallstag auf der x-Achse)

Optionen handeln lernen vs. Futures

Optionen und Futures ähneln sich in einigen Aspekten. Es gibt jedoch Eigenschaften von Optionen, die diese deutlich flexibler und universeller einsetzbar machen, als Futures. Dazu gehört beispielsweise die Art des Terminkontraktes. Im Gegensatz zu den bedingten Terminkontrakten (Optionen), gibt es bei den unbedingten Terminkontrakten, wie Futures, eine beidseitige Verpflichtung. Eine Stillhalterposition im Sinne von Optionen ist damit nicht möglich.

Die Flexibilität von Optionen wird dann deutlich, wenn sogenannte „nicht-direktionale“ Trades durchgeführt werden sollen. Bei einer nicht-direktionalen Strategie können verschiedene Marktbewegungen zu einem Gewinn führen. Einige Optionsstrategien profitieren beispielsweise von fallenden und von steigenden Kursen des Basiswertes. Dies ist bei Futures nicht möglich. Ein Future bildet nur eine Marktentwicklung ab. Es handelt sich also um ein direktionales Instrument. Dieses bietet in der Praxis weniger Möglichkeiten, als eine Option.

Optionen handeln lernen vs. CFDs

Die Abkürzung CFD steht für „Contract For Difference“. Bei CFDs handelt es sich um Finanzinstrumente, die einen hohen Hebel ermöglichen.  Auch CFDs unterscheiden sich in zentralen Aspekten von Optionen.

CFDs verfügen beispielsweise über einen Emittenten und sind daher auch dem Emittentenrisiko ausgesetzt. Dieses Risiko beschreibt den Umstand, dass der Herausgeber des CFDs möglicherweise selbst nicht mehr zahlungsfähig ist. In diesem Fall verliert auch der CFD vollständig seinen Wert. Beim Handel mit Optionen besteht dieses Risiko nicht. Sowohl die Optionsbörse als auch die Clearingstellen gewährleisten, dass alle Transaktionen auch tatsächlich ausgeführt werden. Einen namentlich bekannten Emittenten pro Option gibt es nicht.

Darüber hinaus herrscht am Optionsmarkt eine höhere Transparenz. Die Preisbildung und Wertstellung von Kursen folgt klaren Regeln. CFDs werden im Vergleich dazu mit einer Gegenpartei gehandelt, deren Kursbildung nicht zwingend transparent sein muss.

Hinweis: Die Anfälligkeit für Preismanipulationen bei CFDs wird auch dadurch deutlich, dass ihr Handel in den USA aus genau diesem Grund untersagt ist. Optionen sind in den USA dagegen zum Handel zugelassen und werden häufig verwendet.

Optionen handeln lernen vs. Optionsscheine

Optionsscheine und Optionen klingen zwar nach ähnlichen Produkten, weisen in der Praxis jedoch deutliche Unterschiede auf. Die fehlende Standardisierung von Optionsscheinen kann zwar eine erhöhte Flexibilität bedeuten, birgt jedoch auch erhebliche Risiken. Beispielsweise ist unter Umständen nur schwer ersichtlich, wie das Bezugsverhältnis von Optionsscheinen tatsächlich ist.

Da die Ausgabe durch einen Emittenten, häufig eine Bank, erfolgt, besteht ähnlich wie beim CFD-Handel ein Kontrahentenrisiko. Bei der Insolvenz der Gegenpartei sind Optionsscheine im Vergleich zu Optionen praktisch wertlos.

Neben diesen Risiken haben Optionsscheine den Nachteil, dass, während private Händler neue Optionen verkaufen (schreiben) können, ist bei Optionsscheinen nur der Kauf und anschließend der Verkauf an den Emittent möglich. Die Flexibilität von Optionen für die Umsetzung von verschiedenen Strategien wird damit durch Optionsscheine nicht erreicht.

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