Mit Value Investing ein Vermögen aufbauen

Autor: - Inhaltlich geprüft von: Philipp Berger

Value Investing ist ein spezieller Investmentstil, der insbesondere bei börsengelisteten Unternehmen, aber auch darüber hinaus praktiziert wird. Sowohl private als auch berufliche Anleger verfolgen dabei das Ziel, ihr investiertes Geld zu vermehren. Am Kapitalmarkt, also „der Börse“, führt spätestens seit Zeiten von Null- und Minuszinsen kaum ein Weg vorbei. Das Value Investing verbindet in diesem Rahmen Anlagen an der Börse mit einer klaren, langfristigen Strategie.

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Was ist Value Investing?

Das Ziel eines Value Investors ist es, Unternehmen zu finden, deren derzeitiger Preis geringer als ihr tatsächlicher Wert ist. Mithilfe des Value Investings bestimmt der Anleger zuerst den sogenannten inneren oder auch fairen Wert eines Unternehmens. Diesen kann er im nächsten Schritt mit dem aktuellen Preis vergleichen. Value Investoren konzentrieren sich üblicherweise auf Aktiengesellschaften. Bei diesen Unternehmen ist durch den Aktienkurs direkt erkennbar, wie teuer ein Unternehmensanteil ist. Außerdem kann jeder Privatanleger nach der Eröffnung eines Wertpapierdepots Aktien zu geringen Kosten handeln.

Neben der Bewertung eines Unternehmens ist für Value Investoren eine Grundannahme besonders wichtig. Sie gehen davon aus, dass der Kurs einer Aktie nur selten ihren eigentlichen Wert widerspiegelt. Der Kurs schwankt vielmehr um den Wert des Unternehmens herum. Guten Nachrichten werden dabei häufig positiver bewertet als sie sind und negative Nachrichten lassen die Kurse nicht selten zu stark fallen. Diese Situation gilt es beim Value Investing zu erkennen und zu nutzen.

Info: Value Investing bedeutet, unterbewertete Aktien zu kaufen und daraus Gewinne zu generieren.

Wie funktioniert Value Investing?

Das Konzept hinter dem Value Investing ist grundsätzlich einfach. Sobald der aktuelle Preis unter dem tatsächlichen Wert eines Unternehmens notiert, kann der Käufer Geld sparen. Dieses Prinzip lässt sich auch in Alltagsgegenständen wiederfinden. Kostet ein Fernseher beispielsweise seit mehreren Wochen in unterschiedlichen Geschäften und Shops 500 Euro, kann dies als sein tatsächlicher (Verkaufs-)Wert angenommen werden. Wird der gleiche Fernseher jetzt im Angebot für 300 Euro verkauft, wäre es folglich sinnvoll diesen zu kaufen, weil der tatsächliche Wert immer noch bei 500 Euro liegt.

Der Value-Inveseting-Ansatz folgt bei Aktien einem ähnlichen Prinzip. Auch ihr Preis an der Börse ändert sich, ohne dass sich ihr eigentlicher Wert verändert. Genau wie Fernseher gibt es auch bei Aktien Phasen mit hoher Nachfrage und solche mit niedriger Nachfrage. Und daraus bilden sich in jeder Marktwirtschaft Preise – durch Angebot und Nachfrage. Die Schwankung der Preise ändert in beiden Beispielen jedoch nichts am Wert des Handelsgutes.

Schnäppchenjagd an der Börse

Value Investoren können als Schnäppchenjäger am Kapitalmarkt verstanden werden. Sie kaufen nur dann, wenn es einen Rabatt für ein Unternehmen gibt und zahlen wenn möglich nie den vollen Preis. Der Unterschied bei Aktien ist, dass ein Ausverkauf nicht immer klar erkennbar ist und nicht beworben wird.

Daher besteht ein großer Teil der Arbeit eines Value Investors daraus, Unternehmen zu beobachten und zu bewerten. Nur dann kann er einschätzen, ob ein Unternehmen gerade zu einem besonders günstigen Kurs zu bekommen ist. Dieser Prozess nennt sich auch Stock Picking.

Value Investing zielt dabei keinesfalls auf schnelle Gewinne ab. Viele bekannte Vertreter dieser Anlagephilosophie betonen, dass es keinen Weg zum schnellen Reichtum gibt. Das Ziel eines Value Investors besteht immer darin, Aktien langfristig, also über mehrere Jahre zu halten. Einen Gewinn kann er sowohl aus steigenden Kursen als auch durch ausgezahlten Dividenden erhalten.

Hinweis: Im Value Investing gibt es eine klare Unterscheidung zwischen Preis (Price) und Wert (Value) eines Unternehmens. Es ist die Aufgabe des Investors, Abweichungen zwischen diesen beiden Werten zu erkennen. So lautet ein treffendes Zitat des weltbekannten Value Investors Warren Buffett: „Price is what you pay, Value is what you get“

Geschichte des Value Investing

Anfang des 20ten Jahrhunderts wurde mit dem Buch „Security Analysis“ das erste Standardwerk des Value Investings veröffentlicht. Verfasst wurde es von Benjamin Graham, einem amerikanischen Wirtschaftswissenschaftler. Graham erkannte bereits, dass das Risiko für einen Investor umso geringer ist, je größer die Differenz zwischen dem Kurs einer Aktie und dem inneren Wert dieser ausfällt. Die Lehren von Graham wurden von vielen folgenden Investoren aufgenommen und erweitert. Warren Buffett und Peter Lynch konnten sich beispielsweise besondere Aufmerksamkeit verschaffen. Nach den Regeln des Value Investings erwirtschafteten sie im Verlaufe Ihres Lebens Milliardengewinne.

Value Investing nach Warren Buffett

Warren Buffett wurde 1930 in Omaha geboren und wurde während seines Studiums unter anderem von Benjamin Graham unterrichtet. Er wird immer wieder in einem Satz mit dem Value Investing genannt. Bereits mit 25 Jahren gründete er die Holdinggesellschaft Berkshire Hathaway. Ohne dass er seiner Anlagestrategie einen speziellen Namen gab, verfolgte er dennoch die wesentlichen Grundsätze des Value Investings. Er informierte sich umfassend über Unternehmen, bei denen eine Beteiligung denkbar war. Sobald er sie für unterbewertet hielt, erwarb er Anteile daran. Mit dieser Strategie konnte er eine jährliche Rendite von über 20 Prozent erreichen. Damit ließ er die durchschnittliche Marktrendite weit hinter sich. Seine Fähigkeiten im Value Investing brachten ihm auch den Spitznamen „das Orakel von Omaha“ ein.

Info: Auch Warren Buffett geht davon aus, dass er seine Beteiligungen über einen langen Zeitraum hält. In einem Interview antworte er auf die Frage, wie lange er seine Aktien halten würde: „Am liebsten für immer.“

Was ist die Fundamentalanalyse?

Eine Möglichkeit, die Qualität eines Unternehmens einzuschätzen, bietet die Fundamentalanalyse. Nachdem ein Unternehmen grundsätzlich den Vorstellungen des Investors entspricht, kann dieser mithilfe der Fundamentalanalyse auch die wirtschaftliche Situation des Unternehmens überprüfen. Im Rahmen der Fundamentalanalyse werden verschiedene Kennzahlen für das betrachtete Unternehmen gebildet. Diese werden mit den Kennzahlen ähnlicher Unternehmen verglichen. So kann der Investor beurteilen, welches Investment im Vergleich am besten ist.

Die Kennzahlen in der Fundamentalanalyse lassen sich in folgende Kategorien unterteilen:

  • Bilanzkennzahlen
  • Ertragskennzahlen
  • Liquiditätskennzahlen
  • Multiplikatoren

Hinweis: Die Fundamentalanalyse besteht nicht nur aus der finanziellen Betrachtung einer möglichen Investition. Sie berücksichtigt auch „weiche“ Faktoren, wie Marktposition, Management oder Nachhaltigkeit. Des Weiteren wird auch die gesamte Branche untersucht, um Risiken und Chancen zu erkennen.

Wert vs. Preis eines Unternehmens – so verdienen Value Investoren Geld

Damit Investoren erkennen, ob ein Unternehmen fair bewertet ist oder nicht, bedienen sie sich unter anderem Kennzahlen zur Unternehmensanalyse. Diese Kennzahlen sollen bei der Einschätzung helfen, wo genau der innere Wert eines Unternehmens liegt. Dabei bedient sich das Value Investing sowohl der rein finanziellen als auch fundamentalen Analyse. Im Rahmen der finanziellen Analyse können Gewinn, Cashflow oder Umsatz eines Unternehmens untersucht werden.

Zur Fundamentalanalyse gehören zusätzlich Faktoren wie die Bekanntheit einer Marke, das Geschäftsmodell oder weitere Alleinstellungsmerkmale. Da diese Faktoren nur schwer in Zahlen zu messen sind, hat der Investor bei dieser Analyse immer einen gewissen Spielraum. Einige bekannte Bewertungskennzahlen zur Unternehmensanalyse sind:

Price to Book Value (P/B, Kurs-Buchwert-Verhältnis oder KBV)

Diese Kennzahl betrachtet den Wert aller Vermögensgegenstände eines Unternehmens. Verglichen wird dieser Wert mit dem aktuellen Kurs, also dem Preis des Unternehmens. Sinkt der Wert unter 1, notiert der Kurs unter dem Wert der Vermögensgegenstände. Abhängig von den äußeren Bedingungen kann eine Aktie mit einem KBV von unter 1 unterbewertet und damit interessant für Value Investoren sein. Mehr über Book Value erfahren

Price to Earnings Ratio (P/E, Kurs-Gewinn-Verhältnis oder KGV)

Das Verhältnis zwischen dem aktuellen Kurs und dem Gewinn eines Unternehmens spielt im Value Investing ebenfalls eine wichtige Rolle. Je höher dieser Wert steigt, desto „teurer“ scheint ein Unternehmen. Denn im Vergleich zu den Gewinnen ist der aktuelle Kurs dann sehr hoch. Investoren müssen jedoch aufpassen, warum der Kurs derzeit sehr hoch (hohes KGV) oder sehr niedrig (niedriges KGV) steht. Oft hängt die PE-Ratio auch mit den Chancen in der Zukunft und dem Unternehmensausblick zusammen. Deshalb ist die PE-Ratio nur ein Baustein für Value Investoren. Mehr über Price to Earnings Ratio erfahren

Free Cash Flow (FCF oder Freier Cashflow)

Der Free Cash Flow betrachtet, wie viel Geld ein Unternehmen nach Abzug aller betrieblichen Kosten pro Jahr übrig hat. Die beiden größten Kostenpositionen sind dabei Kosten für Rohstoffe und Gehälter (operating Expenses) und Kosten für Maschinen und Anlagen (Capital Expenses oder CAPEX). Ein Unternehmen mit einem hohen Free Cashflow hat diverse Handlungsmöglichkeiten. Je nach Verschuldungsgrad (Debt-to-Equity-Ratio) kann es Schulden zurückzahlen, Geld an Aktionäre ausschütten oder neue Investitionen tätigen. Besonders in Krisensituationen ist ein stabiler Cashflow für Unternehmen überlebenswichtig. Mehr über Free Cash Flow erfahren

Die Margin of Safety – Berechnung und Formel

Die Margin of Safety, oder auch Sicherheitsmarge, spielt beim Value Investing eine tragende Rolle. Sie gibt an, wie stark ein Unternehmen, beziehungsweise dessen Aktie, unterbewertet ist. Rechnerisch ergibt sich die Margin of Safety, indem der aktuelle Aktienkurs vom inneren Wert eines Unternehmens abgezogen wird.

Damit ein positiver Wert übrig bleibt, muss das Unternehmen grundsätzlich mehr wert sein, als sein aktueller Marktpreis ist. Eine positive Margin of Safety können also nur unterbewertete Aktien haben. Je größer der Unterschied zwischen dem Kurs und dem inneren Wert des Unternehmens ist, desto sicherer kann sich ein Investor fühlen. Das theoretische Gewinnpotenzial der Investition steigt nämlich mit einer höheren Margin of Safety. Zudem können auch unerwartete Ereignisse weniger „Schaden“ anrichten, wenn zuvor eine ausreichend hohe Sicherheitsmarge kalkuliert wurde. Das geschieht mit der folgenden Formel:

Margin~of~Safety=innerer~Wert~eines~Unternehmens-aktueller~Kurs

Beispiel: Nach einer fundamentalen Analyse kommt ein Investor zu dem Ergebnis, dass der faire Wert des Chemiekonzernes BASF bei 50 Euro je Aktie liegt. Dennoch birgt ein Kauf bei einem Kurs von 50 Euro Risiken. Denn im aktuellen Zustand ist BASF gemäß dem Investor auch nicht mehr wert als 50 Euro pro Aktie. Deshalb muss er auf eine positive Geschäftsentwicklung in der Zukunft setzen. Der Investor muss zudem bedenken, dass seine Berechnungen möglicherweise nicht exakt waren. Außerdem möchte er gegen unerwartete Ereignisse abgesichert sein. Er fasst folglich den Plan, dass er die Aktie von BASF erst bei einem Kurs von weniger als 45 Euro kaufen wird. Seine Margin of Safety beträgt somit 5 Euro oder 10 %. Obwohl die Aktie bei 47 Euro immer noch unterbewertet wäre, kauft der Investor sie dann nicht mehr, weil die Sicherheitsmarge zu gering wäre.

Hinweis: In der Praxis ist es kaum problematisch eine festgelegte Margin of Safety einzuhalten. Schwieriger dagegen ist die Bestimmung dieses Wertes.

Value Investing Strategien – ein Überblick

Wie ein Investor die Grundlagen des Value Investings in die Praxis umsetzt, ist ihm letztendlich selbst überlassen. Es gibt aber einige grundlegende Strategien, die auf dem Value Investing beruhen. Der Fokus jeder der folgenden Strategien ist immer ein anderer. So können auch verschiedene Portfolios dabei herauskommen. Am Ende handelt es sich jedoch bei allen dieser Ansätze um Formen des Value Investings.

Deep Value Investing Strategie

Die Grundidee des Deep Value Investings besteht darin, ein diversifiziertes Portfolio aus Aktien mit den jeweils geringsten Multiplikatoren aufzubauen. Zum Zweck der Diversifikation werden meistens verschiedene Branchen abgedeckt. Aus einem Sektor wird folglich nur die billigste Aktie in das eigene Depot aufgenommen.

Ein diversifiziertes Portfolio kann beispielsweise Aktien aus folgenden Branchen enthalten:

  • Automobil
  • Industrie
  • Pharma
  • IT
  • Infrastruktur
  • Energieversorgung
  • (…)

Zu den Multiplikatoren, oder auch Multiples, gehören diverse Kennzahlen. Ihren Namen haben Sie daher, dass Sie mit dem jeweiligen Vergleichswert multipliziert den Wert eines Unternehmens abbilden. Multiplikatoren geben dabei nur einen groben Überblick und lassen keine genaue Wertbestimmung zu. Beispielsweise zählen folgende Kennzahlen zu den Multiplikatoren:

Hinweis: Auch wenn ein Investor beim Deep Value Investing Kennzahlen analysiert, ist das Ergebnis immer subjektiv. Beispielsweise werden nicht alle Multiplikatoren das gleiche Unternehmen als „das günstigste“ identifizieren. Der aktuelle Kurs dagegen steht zweifelsohne fest. Daher können verschiedene Investoren bei dieser Strategie zu verschiedenen Bewertungen und Entscheidungen kommen.

Was ist der Unterschied zu Value Investing?

Das Deep Value Investing fokussiert sich weniger auf den Vergleich der oben genannten Kennzahlen. Vielmehr sollen absolute Werte Hinweise auf ein gutes Investment liefern. Ein Kurs-Buchwert-Verhältnis unter 1 oder ein Kurs-Gewinn-Verhältnis unter 10 gelten beispielsweise auch ohne Vergleichswert als niedrige Bewertung.

Selbst wenn ein Unternehmen mit Qualität, Innovationskraft oder anderen Marktvorteilen überdurchschnittlich hohe Multiplikatoren rechtfertigt, sind solche Unternehmen kein Investment für Deep Value Investoren. Diese vertreten die Meinung, dass die Qualität von Unternehmen relativ leicht zu erkennen ist und dann zu höheren Bewertungen (bzw. Überbewertungen) führt. Deep Value Investoren analysieren folglich auch keine weiteren Qualitätsfaktoren eines Unternehmens und richten sich nur nach den oben stehenden Kennzahlen aus.

Für gewöhnlich sind die Unternehmen, die diesen Kriterien entsprechen in finanziellen Schwierigkeiten. Dies nehmen Deep Value Investoren jedoch in Kauf. Sie gehen davon aus, dass der Markt bei schlechten Nachrichten überreagiert.

Beispiel: Die Aktie eines Nahrungsmittelkonzerns sinkt von 10 Euro auf 5 Euro, weil die Produkte im Verdacht stehen, Krebs zu erregen. Dieser Umstand rechtfertigt ohne Zweifel einen Kursverlust. Nach dem Ansatz des Deep Value Investings wäre aber beispielsweise ein Einbruch auf 7 Euro angemessen gewesen. Die übrigen zwei Euro Verlust sind lediglich Übertreibung und bieten somit Gewinnchancen.

“Quality at a reasonable Price”-Strategie

Die Strategie „Quality at a reasonable Price“ kann auch mit dem Begriff „Quality Investing“ beschrieben werden. Der Preis eines Unternehmens spielt hier immer noch eine Rolle, aber nicht die wichtigste. Die Qualität eines Unternehmens ist dagegen als wesentlicher Faktor der Anlageentscheidung zu sehen.

Auch das Quality Investing bedient sich der Kennzahlen aus dem klassischen Value Investing. Diese Kennzahlen ermöglichen eine Vorauswahl von Unternehmen. So können die günstigsten Unternehmen einer Branche ermittelt werden. Unter diesen Unternehmen setzt sich allerdings im Gegensatz zum Deep Value Investing nicht das günstigste durch. Vielmehr wird in das Unternehmen investiert, das die beste Qualität bei gleichzeitig niedrigem Preis verspricht.

Hinweis: Quality Investing gewann besonders nach Wirtschaftskrisen und Skandalen um Bilanzfälschungen an Bedeutung. Häufig waren davon die Unternehmen mit sehr niedriger Bewertung besonders betroffen und meldeten zum Teil Insolvenz an. Das Quality Investing wurde entwickelt, um langfristig erfolgreiche Unternehmen auszuwählen und das Verlustrisiko zu verringern.

Was ist ein Economic Moat?

Das wichtigste Qualitätsmaß in dieser Strategie ist der sogenannte Burggraben (engl. Economic Moat). Er beschreibt die Stellung eines Unternehmens im Markt. Ein starker Burggraben entsteht beispielsweise, wenn ein Unternehmen gegenüber seinen Konkurrenten einen dauerhaften Wettbewerbsvorteil besitzt. Dieser Burggraben erhöht zwar die Chancen auf hohe Gewinne nur unwesentlich, schützt aber dafür vor größeren Verlusten.

Beispiel: Coca Cola gilt als Unternehmen mit einem starken Burggraben. Durch die bekannte Marke kann es höhere Margen realisieren, als unbekanntere Getränkehersteller. In steigenden Märkten macht sich dies kaum bemerkbar. In Krisen hat ein Unternehmen wie Coca Cola jedoch die höhere Marge als Sicherheitspolster, bevor es in die Verlustzone rutscht. Mit hoher Wahrscheinlichkeit überstehen solche Unternehmen Krisen daher besser als solche mit geringerer Qualität.

Auch Warren Buffett folgt die Strategie des Quality Investings. Er versucht Anteile von Unternehmen zu einem vernünftigen Preis zu erwerben, das in Zukunft wahrscheinlich höhere Erträge erbringen wird. Zudem legt er Wert darauf, dass das Geschäftsmodell leicht verständlich ist. Dadurch, dass er nicht das günstigste Unternehmen im Markt kauft, erhöht sich die Sicherheit für den Investor.

“Growth at a reasonable Price (GARP)”- Strategie

Eine Strategie, die nicht nur Handlungsweisen des Value Investings enthält, ist Growth at a reasonable Price (GARP). Übersetzt bedeutet diese Strategie also „Wachstum zu einem angemessenen Preis“. Sie kombiniert Ansätze des Growth Investings mit denen des Value Investings.

Als Begründer dieser Strategie gilt Peter Lynch, ein Manager bei dem Vermögensverwalter Fidelity. Hauptaugenmerk von Lynch lag dabei auf der „Price to Earnings Growth Ratio“. Diese Kennzahl kann als Wachstumsindikator des KGV gesehen werden. Liegt dieser Indikator bei 1 oder darunter, wachsen Kurs und Gewinne eines Unternehmens in einem angemessenen Maß zueinander. Ein Wert über 1 bedeutet, dass der Kurs schneller steigt, als die Gewinne des Unternehmens. Eine Überbewertung entsteht.

Das erste Suchkriterium für Unternehmen beim GARP ist nicht die Bewertung des Unternehmens. Vielmehr muss ein Unternehmen ein hohes Wachstum aufweisen. Dabei geht es meist um eine Kombination aus Gewinn- und Umsatzwachstum. Im zweiten Schritt werden Unternehmen, auf die diese Kriterien zutreffen, bezüglich ihrer Bewertung untersucht. Unternehmen mit zu hohen Bewertungen werden aussortiert.

Merke: GARP Investoren investieren hauptsächlich in Unternehmen mit einem hohen Wachstum bei gleichzeitig geringen Bewertungen (bspw. Niedrigen Kurs-Gewinn-Verhältnissen).

Ist Value Investing mit Optionen möglich?

Häufig wird der Handel mit Optionen als riskant betrachtet. Für viele Personen stehen Optionen im Widerspruch zu einer langfristigen Vermögensanlage. Um diese Einstellung überprüfen zu können, gilt es jedoch zu klären, was Optionen eigentlich sind.

Bei Optionen handelt es sich um sogenannte bedingte Terminkontrakte. Sie gewähren ihrem Käufer das Recht einen Basiswert, oft eine Aktie, zu kaufen oder zu verkaufen. Bereits beim Kauf einer Option steht fest, zu welchem Preis (auch Strike-Preis genannt) und zu welchem Zeitpunkt der Basiswert ge- oder verkauft werden kann. Optionen, die zum Verkauf eines Wertes berechtigen, werden Put-Optionen genannt. Dem gegenüber stehen die Call-Optionen, mit denen der Basiswert gekauft werden kann. Ob das Optionsrecht tatsächlich genutzt wird, entscheidet einzig der Käufer der Option. Im Gegenzug zahlt er dem Verkäufer eine Prämie. Das Grundkonzept unterscheidet sich folglich kaum von jeder privaten Versicherung.

Für erfahrene Optionshändler ergeben sich nicht mehr Risiken aus dem Handel dieser Finanzprodukte, als aus der Investition in Aktien selbst. Häufig nutzen sie Optionen zusätzlich zu ihren Aktieninvestments. Die Chance besteht dagegen darin, dass die zusätzlichen Gewinne wieder investiert werden können. Durch den Zinseszinseffekt können bereits kleine Mehrrenditen am Anfang der Karriere als Value Investor nach einigen Jahren erhebliche Unterschiede machen.

Put-Optionen für Value Investoren

Eine Vorgehensweise, die sich gut mit den Ansätzen des Value Investings verbinden lässt, ist der Verkauf von Put-Optionen. Der Investor verkauft also das Recht, eine Aktie zu verkaufen. Im Umkehrschluss muss er sie selbst kaufen, wenn sie unter den vereinbarten Strike-Preis sinkt. Bleibt der Kurs der Aktie gleich, oder steigt sogar, behält der Investor die gesamte Optionsprämie.

Hat ein Value Investor ein Unternehmen analysiert und dessen fairen Wert herausgefunden, müsste er theoretisch so lange warten, bis der Kurs des Unternehmens unter diesen fairen Wert fällt. Dabei weiß der Investor nicht, wann dies passiert oder ob der Kurs jemals unter diese Marke sinkt. Während dieser Wartezeit kann der Investor sein Geld theoretisch nicht anlegen. Es erbringt also auch keine Rendite. Hier kommen die Put-Optionen ins Spiel. Wenn der Investor eine Put-Option verkauft, deren Strike-Preis auf Höhe des fairen Wertes abzüglich seiner Margin of Safety liegt, kann er während der Wartezeit Geld verdienen.

Solange die Aktie „zu teuer“ ist, erhält der Investor Prämien aus den verkauften Optionen. Sinkt die Aktie unter einen bestimmen Kurs und ist somit kaufenswert muss der Investor sie kaufen. Dies war allerdings ohnehin das Ziel des Händlers. Das einzige vorübergehende Risiko ist, dass der Kurs stärker gefallen ist, als der vereinbarte Kaufpreis. Kurzfristig muss der Value Investor also einen Kursverlust verkraften. Aber langfristig geht das Value Investing davon aus, dass Unterbewertungen auch wieder aufgeholt werden. Der Value Investor muss jetzt folglich nur noch abwarten und sein Investment regelmäßig überprüfen.

Hinweis: Auch Warren Buffett als Größe des Value Investings nutzt Put-Optionen, um seine Rendite zu verbessern. Er verwendet dabei die oben vorgestellte Strategie. In den 90er Jahren verdiente er beispielsweise 7,5 Millionen Dollar mit Put-Optionen auf Coca-Cola. Die Aktie erreichte Buffetts Kaufpreis jedoch nicht und der konnte die erhaltenen Prämien einbehalten.

Ist es möglich Value Investing zu lernen?

Das Value Investing bietet überdurchschnittliche Chancen für den Aufbau von Vermögen. Dabei sind keine großen Risiken und kaum Fachwissen aus dem Bereich Finanzen notwendig, um eine Outperformance zu erreichen. Lediglich ein zuverlässiger Partner und etwas Interesse am Investieren sind die Grundsteine des Vermögensaufbaus. Mit der DeltaValue Strategie werden diese Grundlagen erfolgreichen Investierens praxisnah und verständlich erläutert. So kannst du direkt starten, in jeder Marktlage Geld verdienen und die Verwaltung deines Vermögens in die eigenen Hände nehmen. Wichtig ist dabei nicht, mit wie viel Geld du beginnst, sondern dass du überhaupt anfängst.

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Warum entsteht eine Überbewertung bei Aktien?

Die Markteffizienzhypothese (Efficient Market Hypothesis) von Eugene Fama geht davon aus, dass Kapitalmärkte vollkommen sind. Somit dürfte es keine Über- oder Unterbewertungen geben. Alle Informationen sind gemäß dieser Theorie in den Kursen enthalten. Folglich würde es keinen Erfolg bringen einzelne Aktien zu kaufen. Denn es wäre nicht möglich den breiten Marktdurchschnitt in Hinblick auf die Rendite zu schlagen.

Im Value Investing wird entgegen dieser Annahme davon ausgegangen, dass Kapitalmärkte unvollkommen sind. Daher sind Unter- und Überbewertungen möglich. Besonders psychologische Faktoren befürworten diesen Umstand. Um das rationale und irrationale Verhalten der Menschen im Kapitalmarkt hat sich in den letzten Jahren ein eigener Wissenschaftszweig gebildet – die Behavioral Finance.

Die folgenden Ereignisse und Phänomene können erklären, wie es zu einer Unterbewertung einzelner Aktien kommen kann.

Herdentrieb beim Aktienkauf und Verkauf

Der Mensch ist ein soziales Wesen und verlässt sich bei seinen Entscheidungen häufig auf andere Menschen. Dabei wird eine eigene Beurteilung von Sachverhalten häufig vernachlässigt. Menschen machen also mitunter einfach das nach, was sie bei anderen beobachten. Zudem möchten sich Menschen einer Gruppe zugehörig fühlen und schwimmen selten gegen den Strom.

Diese Handlungsmuster können am Kapitalmarkt schwerwiegende Auswirkungen haben. Denn die meisten Anleger kaufen in steigenden Märkten. Sie erkennen, dass sie in den letzten Wochen oder Monaten erhebliche Gewinne verbucht hätten, wenn sie investiert gewesen wären. Folglich schließen sie sich der Masse an und investieren ebenfalls. Die tatsächliche Bewertung des Unternehmens spielt dabei nur selten eine Rolle. Dennoch handelt es sich um eine selbsterfüllende Prophezeiung. Durch die hohe Nachfrage einer Aktie steigt deren Wert häufig kurzfristig weiter. Dadurch, dass Anleger die Aktie auch bei Kursen oberhalb des inneren Wertes kaufen, entsteht eine Überbewertung.

Das gegenteilige Vorgehen ist zu beobachten, wenn die Kurse fallen. Nachdem die ersten Investoren ihre Anteile verkauft haben, und die Kurse weiter fallen, setzt zusätzlich die sogenannte Verlustaversion der Anleger ein. Verluste wiegen psychologisch schwerer, als Gewinne. Diesen „Schmerz“ beenden Anleger in diesen Marktphasen häufig mit einem Verkauf der Anteile. Das Angebot steigt in dieser Phase stark an und senkt damit den Kurs der Aktie weiter als das eigentliche Ereignis es überhaupt rechtfertigen würde.

Hinweis: Vielen Investoren ist nicht bekannt, welchen Einfluss das Herdenverhalten an den Kapitalmärkten hat. Value Investoren wissen jedoch um diesen Umstand und versuchen entgegen dem Herdenverhalten zu handeln. Denn, wenn viele Marktteilnehmer ihre Anteile verkaufen, bieten sich im Value Investing die größten Chancen.

Aktiencrash

Im Rahmen des Herdenverhaltens wird angenommen, dass der Anleger sich über die Hintergründe seines Handelns nicht vollständig bewusst ist. Bei einem Crash steigen jedoch auch institutionelle Händler mit ein. Einem Crash geht häufig eine Blasenbildung voraus. Die Kurse nehmen also in kurzer Zeit stark zu. Dies hat aufseiten von Privatanlegern hauptsächlich die oben beschriebenen Gründe. Professionelle Anleger erkennen aber teilweise die Überbewertung und „reiten die Welle“ ein wenig mit. Sie verstärken somit den Aufwärtstrend weiter, sind sich aber bewusst, dass die Aktien bereits überbewertet sind. Sie verkaufen ihre Anteile als erstes mit einem Gewinn und lösen möglicherweise dadurch eine Verkaufspanik aus. Die Folge ist ein Börsencrash, der die Kurse vieler Unternehmen deutlich unter ihren fairen Wert fallen lässt.

„Gelegenheiten bieten sich einem nur selten. Wenn es Gold regnet, hole den Eimer, nicht den Fingerhut.“ – Warren Buffett

Hinweis: Durch die immer stärkere Digitalisierung in den Kapitalmärkten handeln längst nicht mehr nur Menschen Wertpapiere. Auch Computer nehmen nach bestimmten Algorithmen am Börsenhandel teil. Diese können Crashs noch deutlich verstärken. Solche Crashs dauern zum Teil nur wenige Minuten an und werden als Flash Crash bezeichnet.

Unauffällige und langweilige Aktien

Einige Aktien unterliegen deutlich stärkeren Schwankungen als andere. Dies trifft häufig auf Unternehmen zu, von denen die Anleger eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte erwarten. Solche Aktien sind vom Herdentrieb-Effekt oft stärker betroffen als langweilige und weniger aufregende Wertpapiere. Ein Technologieunternehmen hat beispielsweise ein höheres Risiko überbewertet zu sein als ein Konsumgüterkonzern.

Schlechte Nachrichten

Selbst fundamental stabile Unternehmen können sich kurzfristig negativen Nachrichten ausgesetzt sehen. Beispielsweise wurde dem Pharmakonzern Johnson & Johnson in der Vergangenheit vorgeworfen, sein Babypuder würde Asbest enthalten. Bei solchen Nachrichten, genau wie bei verfehlen Prognosen oder Ähnlichem, tendieren die Marktteilnehmer zur Überreaktion. Im Value Investing müsste möglicherweise eine überarbeitete Kalkulation des Unternehmenswertes durchgeführt werden. Aber langfristig ändert diese schlechte Nachricht den Wert des Unternehmens kaum. Die Aufgabe eines Value Investors ist es auch, den Blick auf die Ereignisse nach solchen kurzfristigen Meldungen zu richten.

Hinweis: Dass Menschen bei Verlusten (fallenden Kursen) stärker reagieren, als bei Gewinnen (steigenden Kursen) ist wissenschaftlich bewiesen. In der Psychologie heißt dieser Effekt „Verlustaversion“.

Value Investing vs. Growth Investing

Dem Value Investing steht im Wesentlichen das Growth Investing gegenüber. Beide Ansätze beruhen auf verschiedenen Annahmen und führen daher auch zu unterschiedlichen Handlungsempfehlungen.

Das Growth Investing versucht, Aktien zu finden, deren Wert in der Zukunft stark ansteigen wird. Meistens handelt es sich dabei um eher unbekannte und / oder junge Unternehmen. Folglich sind die Gewinne eher gering oder sogar negativ. Unter Betrachtung der Multiples erreichen diese Unternehmen sehr hohe Bewertungen. Beispielsweise überschritt das Kurs-Buchwert-Verhältnis von Tesla zeitweise einen Wert von 30. Zur Erinnerung: Im Value Investing gilt ein Unternehmen bei einem Wert unter 1 als kaufenswert. Value Investoren glauben jedoch daran, dass die zukünftigen Gewinne steigen werden und damit die jetzige Bewertung rechtfertigen.

Der eigentliche Unterschied zwischen Value und Growth Investing besteht also nicht in der Bewertung der Unternehmen oder deren Beurteilung. Er ist vielmehr im Betrachtungszeitpunkt zu finden. Das Value Investing analysiert den aktuellen Wert eines Unternehmens. Im Growth Investing spielt dagegen der zukünftige Wert die größere Rolle.

Tipp: Auch Value Investoren müssen sich Gedanken um die zukünftige Entwicklung ihrer Investments machen. Allerdings nutzen Sie die Prognose zukünftiger Gewinne, um den heutigen Wert des Unternehmens zu bestimmen.

Vorteile und Chancen beim Value Investing

Die Chance des Value Investings ist es, eine sogenannte Outperformance zu erzielen. Der Investor schlägt also den Markt und erreicht eine höhere Rendite als der Durchschnitt aller Investoren. Jedes Prozent Outperformance bedeutet einen direkten finanziellen Gewinn für den Investor. Ein höheres Einkommen oder ein früherer Ruhestand können die Folge sein. Wie unten dargestellt, konnte Warren Buffetts Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway eine Rendite von mehr als 20 Prozent pro Jahr erreichen. Aus 10.000 Euro wären binnen 40 Jahren also mehr als 50 Millionen Euro geworden. Dazu sei allerdings erwähnt, dass Buffett nicht nur die Aktieninvestments selbst nutzt, sondern mit den bereits erwähnten Put-Optionen zusätzliche Gewinne verwirklicht. Diese Strategie können allerdings auch Kleinanleger anwenden.

Im Vergleich dazu wird aus dem gleichen Geldbetrag mit 20 Prozent Rendite pro Jahr „nur“ ein Betrag von gut 15 Millionen Euro. Sicherlich sind diese Renditen nicht bei jedem Value Investor vorzufinden. Dennoch kann mit einer geschickten Anwendung der Value-Strategie, eine überdurchschnittliche Marktrendite erwartet werden.

Nachteile beim Value Investing

Auch beim Value Investing bleibt immer ein Restrisiko. Renditen oberhalb des risikolosen Zinses gibt es nur im Gegenzug für die Übernahme unternehmerischer Risiken. Derzeit liegt dieser risikolose Zins, der über die Renditen von Staatsanleihen gemessen wird, in Deutschland bei unter 0 Prozent. Vermögenszuwächse oberhalb der Inflation sind somit nur mit Sachwerten möglich. Dazu zählen neben Immobilien auch Aktien.

Das Risiko beim Value Investing besteht in der Auswahl der Aktien. Eine Value Trap kann auch für einen Value Investor einen Verlust bedeuten. Value Traps sind Unternehmen, die auf den ersten Blick unterbewertet erscheinen, es aber nicht sind. Dieser Umstand kann dadurch entstehen, dass kein Unternehmenswert hinzugewonnen, sondern langfristig zerstört wird. Politische Einflüsse, unkluge Entscheidungen des Managements oder fehlende Innovationskraft sind nur einige Beispiele für mögliche Ursachen. Jährliche Verluste senken auch den fundamentalen Wert eines Unternehmens. Daher sollten auch Value Investoren Unternehmen mit stabilen Gewinnen bevorzugen.

Beispiel: In der Vergangenheit entpuppten sich vor allem Banken immer wieder als Value Traps. Allein in Deutschland sind sowohl die Commerzbank als auch die Deutsche Bank ein Beispiel dafür, dass scheinbar niedrige Bewertungen nicht immer steigende Kurse bedeuten müssen. Bei beiden Unternehmen sanken Margen und Gewinne. Die Nachfrage ging zurück und der Unternehmenswert ebenfalls. Die Kurseinbrüche waren folglich keine Reaktion auf kurzfristige Übertreibungen am Markt, sondern Ausdruck eines sinkenden Unternehmenswertes. Investoren, die hier mit einem Value Gedanken eingestiegen sind, haben mit diesen Investments mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Verlust erwirtschaftet.

Hinweis: Value Traps können nie ganz ausgeschlossen werden. Ein Vergleich mit Wettbewerbern und eine solide Fundamentalanalyse können die Risiken jedoch deutlich reduzieren.

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