VIX Futures | Cboe Volatility Index Future | Symbol: VX – Definition & Chart
VIX Futures (Cboe Volatility Index Futures, Symbol „VX“) sind Terminkontrakte auf den Cboe Volatility Index (VIX), der die erwartete 30-Tage-Volatilität des S&P 500 widerspiegelt. Sie ermöglichen es Anlegern, auf die zukünftige Schwankungsintensität des Marktes zu spekulieren, bieten jedoch auch Möglichkeiten zur Absicherung und Portfoliodiversifikation.
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VIX Futures im Überblick
| Kontraktspezifikationen | |
|---|---|
| Kontraktbezeichnung | VIX Futures (Cboe Volatility Index Futures) |
| Symbol (Cboe Global Markets) | VX |
| Kontraktgröße | 1.000 USD × Cboe Volatility Index |
| Kursnotierung | Indexpunkte und Punktebruchteile |
| Min. Tickgröße (Tick Size) | 0,05 Indexpunkte |
| Min. Tickwert (Tick Value) | 50,00 USD |
| Wert/Punkt (Multiplikator) | 1.000,00 USD |
| Kontraktwert | VIX-Futurekurs × Multiplikator |
| Fälligkeiten |
|
| Fälligkeiten (Monatscodes) | H, M, U, Z |
| Letzter Handelstag | Der Handel endet an einem Mittwoch um 14:00 Uhr (MEZ), der 30 Tage vor dem dritten Freitag des nachfolgenden Kontraktmonats liegt. |
| Lieferung | Barausgleich (Cash Settlement) |
| Börsenplätze | Cboe Futures Exchange (CFE) |
| Optionen verfügbar? | Ja |
Verschiedene VIX Futures
Gehandelt an der Chicago Board Options Exchange (CBOE)
- Ticker-Symbol: VX – VIX Futures mit höchster Liquidität
- Ticker-Symbol: VXM – Mini VIX Futures
VIX Futures – Beispiel
An einem konkreten Beispiel sollen nun die Anforderungen, die für den Handel eines VIX Futures bestehen, erläutert werden. Zunächst sollte der Kontraktwert (engl. “notional value”) ermittelt werden. Dieser drückt aus, welchen Gesamtwert der Future derzeit hat.
Ermitteln lässt sich der Wert, indem der aktuelle Kurs des Underlyings mit dem Multiplikator multipliziert wird. Die Formel dafür lautet:
Kontraktwert = aktueller Kurs Underlying * Multiplikator.
Benötigte Margin bestimmen
Hier ist zu beachten, dass der Kontraktwert deutlich höher ist als der Wert, den ein Händler tatsächlich aufbringen muss. Dieser muss lediglich eine Sicherheitsleistung, die sog. Margin hinterlegen, die von der Börse bestimmt wird.
Der Kontraktwert gibt also den tatsächlichen monetären Gesamtwert eines Kontrakts an, der auch tatsächlich am Terminmarkt bewegt wird, während die Margin die Sicherheitsleistung beschreibt, die der Händler beim Kauf oder Verkauf eines Future-Kontrakts vorhalten muss.
Wichtig ist an dieser Stelle, dass die Marginanforderungen und somit der genannte Prozentsatz variieren können. Gründe hierfür sind unterschiedliche Anforderungen der Broker unter anderem hinsichtlich der Marktvolatilität, des Overnight-Risikos und der Volatilität des Underlyings selbst.
Berechnung der Margin
Angenommen der Kurs eines VIX Futures mit einer bestimmten Monatsfälligkeit taxiert zu 15 USD und einem Multiplier von 1.000 USD. In diesem Fall würde der Kontraktwert 15.000 USD betragen. Ein Händler, der diesen Kontrakt kaufen möchte, müsste nun aber keine 15.000 USD bezahlen, sondern lediglich die geforderte Initial Margin hinterlegen.
Demnach müsste der Händler derzeit bspw. eine Margin von 8.345,31 USD hinterlegen, was 55,63 % des Kontraktwerts entspricht. Der Erwerb des Futures würde die Kaufkraft des Händlers also statt um 15.000 USD lediglich um 8.345,31 USD reduzieren.
VIX Futures – Chart & Kurs
Der folgende Chart zeigt den Cboe VIX Future als fortlaufenden Index („Front month contracts“). Die tatsächlichen Future-Kontrakte können daher in Abhängigkeit von der jeweiligen Fälligkeit leicht von der Darstellung abweichen.
Optionen auf VIX Futures
Die Cboe Futures Exchange (CFE) listet Future-Optionen auf den jeweils nächstfälligen VX-Kontrakt (Front-Month). Diese VX-Optionen (Ticker: UX, mit variabler Symbolstruktur) beziehen sich auf den entsprechenden Future und laufen mindestens einen Handelstag vor dessen Fälligkeit ab.
Der Multiplikator beträgt 1.000 USD. Die Notierung erfolgt in Indexpunkten (Dezimalformat), die kleinste Preisänderung (Tick Size) ist 0,01 Indexpunkte = 10 USD Tickwert (Tick Value). Der Mindestabstand zwischen zwei Strikes liegt bei 0,5 Indexpunkten.
Angeboten werden monatliche Optionen auf VX-Futures für die kommenden sechs Monate sowie wöchentliche Optionen mit bis zu sechs aufeinanderfolgenden Verfallsterminen (Ticker: UX1–UX5, abhängig von der Woche. Der Monatsverfall ist dabei ausgeschlossen).
VX-Optionen sind europäischer Art und werden durch physische Lieferung des zugrunde liegenden Futures erfüllt. Sie verfallen in der Regel an einem Mittwoch und werden im Gegensatz zu den regulären VIX-Optionen am Nachmittag (P.M. Settlement) abgerechnet.
Ausgewählte Fakten zum Cboe Volatility Index
Der Cboe Volatility Index – besser bekannt als VIX Index oder Volatilitätsindex – spiegelt die aktuelle Markteinschätzung der erwarteten oder impliziten Volatilität wider. Die Berechnung erfolgt anhand der Echtzeitpreise von Optionen auf den S&P 500 Index (Symbol: SPX).
Zur Berechnung des VIX-Index werden nur SPX-Optionen mit Fälligkeit an einem Freitag und einer Laufzeit zwischen 23 und 37 Tagen einbezogen. Diese SPX-Optionen werden dann gewichtet, um einen konstanten 30-Tage-Durchschnitt für die erwartete Volatilität des S&P 500 Index zu erhalten.
Der VIX kann nicht wie eine Aktie oder Anleihe gekauft werden. Stattdessen müssen Derivate wie Optionen oder Futures gehandelt werden, die sich auf die Schwankungen des VIX beziehen.
Interpretation
Da der VIX Index die erwartete Volatilität misst, sind die Indexwerte wie folgt zu deuten: Ein hoher Indexstand geht mit einer volatilen und unruhigen Marktphase einher, während niedrige Indexwerte eine Kursentwicklung des S&P 500 ohne starke Kursschwankungen erwarten lassen.
Entsprechend besteht zwischen dem VIX Index und dem S&P 500 eine negative Korrelation:
- Fällt der Kurs des S&P 500, dann steigt in der Regel der VIX Index an.
- Hingegen fällt der VIX Index, wenn der Kurs des S&P 500 steigt.
VIX-Werte über 30 weisen im Allgemeinen auf eine erhöhte Volatilität hin, die durch Faktoren wie die Angst der Anleger und größere Unsicherheit verursacht wird. Im Gegensatz dazu können VIX-Werte unter 20 auf eine größere Stabilität der Märkte hindeuten.
Geschichte
Die Chicago Board Options Exchange (CBOE) berechnete den VIX erstmals 1993. Ursprüngliche basierte die Berechnung des Index auf dem S&P 100. Erst seit es im Jahr 2003 zur Überarbeitung der Berechnungsmethode kam, stellt der S&P 500 die Berechnungsbasis dar.
Seit diesem Zeitpunkt stützt sich die Kalkulation nicht mehr auf fiktiven Optionen, sondern auf tatsächlich an der Terminbörse gehandelten Kontrakten. Die VIX Futures wurden schließlich im Jahr 2004 an der Cboe Futures Exchange (CFE) eingeführt und ermöglichen Marktteilnehmern seither, den VIX Index direkt zu handeln.
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