Growth-Strategie – Erklärung & Bedeutung

Autor: Philipp Berger

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Was ist die Growth-Strategie? – Eine Erklärung

Eine Growth-Strategie setzt auf das zukünftige Wachstum von Unternehmen. Hierbei handelt es sich in der Regel um jüngere Aktiengesellschaften, die noch kaum oder keine Erträge generieren, denen aber vom Anleger ein hohes Wachstumspotenzial z.B. in puncto Umsatz und Gewinn zugesprochen wird. 

Diese Wachstumsannahme – obwohl zum Zeitpunkt der Investition nur hypothetisch bzw. potenziell vorhanden – ist der zentrale Kurstreiber. Daher erscheinen solche Unternehmen im Vergleich zu etablierten Unternehmen, die zuverlässig hohe Gewinne abwerfen, oft verhältnismäßig teuer.

Growth-Aktien finden

Wie findet man systematisch Growth-Aktien? In diesem Abschnitt konzentrieren wir uns auf Unternehmen, die die Gewinnschwelle gerade erst oder noch nicht erreicht haben. Die fundamentalen Kriterien sind folglich limitiert. Kennzahlen wie Gewinnwachstum und bestimmte Margen wie Return on Equity (ROE), Return on Assets (ROA), Return on Invested Capital (ROIC) etc. sind angesichts mangelnder Gewinne nicht ableitbar.

Top-Down-Analyse

Eine Möglichkeit, Growth-Aktien zu finden, ist die Identifizierung von neuen langfristigen Trends (Top-Down-Analyse). Dann wird ermittelt, welche Unternehmen von diesen Trends profitieren könnten. Diese Analyseform konzentriert sich also vielmehr auf die kommerzielle Analyse von bestimmten Zukunftstrends. 

Bottom-Up-Analyse

Unternehmen mit hohen Umsatzwachstumszahlen werden gesucht, denn Gewinne und Free Cashflows gibt es häufig noch nicht. Die Wachstumsraten in puncto Umsatz sollten gegenüber Wettbewerbern – falls vorhanden – überdurchschnittlich hoch sein. Gleichzeitig sollte eine akzeptable Verschuldungsquote erkennbar sein.

Im Falle einer Vergleichsanalyse können zudem Multiples wie das KUV (Kurs-Umsatz-Verhältnis) oder PEG-Ratio (Price-Earnings-Growth) herangezogen werden. Die somit selektierten Unternehmen können dann gezielt analysiert werden – bspw. deren möglichen Wettbewerbsvorteile etc.

Mögliche Kennzahlen einer Growth-Strategie

Es gibt viele mögliche Kennzahlensysteme, um grundsätzlich Growth-Aktien zu finden bzw. um eine Growth-Strategie umzusetzen. Je nach Wahl der Kriterien resultiert eine gewisse “Growth-Strategie-DNA”. Folgende Filterkriterien erfüllen zwar keinen Anspruch auf Vollständigkeit, können aber ein Startpunkt bei der Suche sein: 

  • Umsatzwachstum letzte 3 Jahre pro Jahr > 20%: Hierdurch werden schnell wachsende Unternehmen gefiltert.
  • Umsatz letztes Jahr > 100 Mio. €: Hierdurch wird sichergestellt, dass ein bestimmtes Umsatzniveau und somit eine bestimmte Größe bereits erreicht ist.
  • Marktkapitalisierung > 300 Mio. €: Ähnlich wie im vorherigen Punkt wird auch hier sichergestellt, dass eine gewisse Unternehmensgröße bereits erreicht ist.

Alternativ können Filterkriterien auch kurzfristiger angewendet werden. Beispielsweise kann die Wachstumsrate pro Quartal über die letzten vier Quartale herangezogen werden.

Mögliche Kategorien typischer Growth-Aktien

Unterscheidung nach Reifegrad

In der Regel Unternehmen, die erst vor Kurzem einen Börsengang abgeschlossen haben, um Kapital für weiteres Wachstum hinzulegen, obwohl der “Proof-of-Business” noch nicht vollzogen ist. Es ist also unklar, wie schnell und in welcher Höhe das Unternehmen Gewinne erzielen wird. Je nach Reifegrade des Unternehmens ist diese Ungewissheit nicht untypisch, aber eben eine wesentliche Quelle des Spekulationsgrades einer Wachstumsaktie.

Unterscheidung nach Trend

Gewisse Unternehmen fokussieren sich in ihrem Geschäftsmodell auf Zukunftstrends (z.B. KI, VR), wodurch hohe Wachstumserwartungen und -potentiale abgeleitet werden.

Unklar bleibt jedoch, ob 1) wann und wie stark der prognostizierte Zukunftstrend einsetzt und 2) ob das Zielunternehmen, auf das man setzt, im Rahmen dieses Trends auch tatsächlich zu einem etablierten Spieler werden kann. Auch hier sind potenzielle hohe Wachstumserwartungen mit einer hohen Unsicherheit verbunden.

Etablierte Unternehmen mit Growth-Komponenten

Zu unterscheiden sind außerdem etablierte Unternehmen, also Unternehmen, die bereits seit vielen Jahren signifikante Erträge generieren, sich aber im Rahmen bestimmter erwarteter Zukunftstrends in Stellung bringen wollen.

Ein praktisches Beispiel hierfür sind Halbleiterunternehmen, die sich über die letzten Jahrzehnte etabliert haben, aber gleichzeitig permanent in neue Märkte wie die Chipherstellung für Mobiltelefone (beispielsweise 5G-Technologie) weiter wachsen möchten. Solche Unternehmen verfügen also definitiv über gewisse Wachstumsaktien-Eigenschaften, bringen jedoch bereits ein etabliertes, Ertrag-generierendes Geschäftsmodell mit.

Psychologische Aspekte der Growth-Strategie

Growth-Aktien gelten nachweislich als spekulativer, bergen also ein höheres Schwankungspotential und können auch mit umfangreichen Verlusten gekennzeichnet sein. 

Viele Anlagestrategien setzen daher bestenfalls auf eine Beimischung von Growth-Aktien, wenn sie sich nicht ohnehin ausschließlich auf Qualitätstitel mit bestätigtem Geschäftsmodell, regelmäßigen, stabilen Erträgen und attraktiver Bewertung fokussieren.

Fraglich ist daher, warum gerade Growth-Strategien und Growth-Unternehmen so häufig gehyped werden – in der Presse und Internetforen so heiß diskutiert werden. 

Spekulation als Hype-Faktor

Ein zentraler Grund hierfür ist gerade das spekulative Element dieser Unternehmen: Gerade, weil es noch keine Gewinne gibt, existiert ein großer Nährboden für alle Arten an Wachstumsgeschichten.

Wenn sich eine gewisse Wachstumsstory tatsächlich einstelle, so die Argumentation, dann würde der Aktienkurs stark positiv reagieren. Zwar stimmt dies grundsätzlich, allerdings werden einige wichtige Fakten dann vergessen bzw. nicht hoch genug gewichtet: 

  • Wachstumserwartungen werden nicht erreicht: Die absolute Mehrheit der Growth-Aktien kann das erwartete Wachstum nicht nachhaltig erreichen.
  • Gewinnzone wird nicht erreicht: Ebenfalls eine große Mehrheit der Titel erreicht keine nachhaltige Gewinnzone.
  • Ignorieren alternativer Unternehmen: Es existieren zu jedem beliebigen Zeitpunkt ausreichend qualitativ hochwertige Unternehmen mit stabilen, etablierten Geschäftsmodellen, die zu attraktiven Preisen gekauft oder veroptioniert werden können.

Growth-Strategie vs. Value Investing

Im Allgemeinen werden die Growth-Strategie und das sogenannte Value Investing als gegensätzliche Anlagestrategien verstanden. Dies ist jedoch kritisch zu würdigen: In puncto Value Investing sollten Anleger unterscheiden zwischen 

  • statistischem Value Investing, das rein auf fundamentalen Faktoren beruht sowie
  • konzeptionellem Value Investing, das vielmehr auf die generelle, vielschichtige Disziplin der Suche nach attraktiven, günstigen Unternehmen abzielt. 

In der akademischen Forschung dominiert die statistische Definition der Anlagestrategie “Value Investing”, die also vordergründig auf Kennzahlen wie Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) etc. beruht. Allerdings ist diese häufig zu oberflächlich. Natürlich gilt dieser Nachteil auch für die statistische Definition des “Growth-Investings”.

Konzeptionelle Unterschiede

Weg von einer statistischen Argumentation, hin zu einer konzeptionellen Betrachtungsweise: Beim Value Investing wird nach Aktien gesucht, die im Rahmen ihrer Substanz oder Erträge wie Gewinn oder Free Cashflow günstig bewertet sind und in der Regel über eine ausreichende Qualität verfügen (siehe auch Value Investing oder QARP).

Eine reine, nur auf die Bewertung abzielende Value Strategie im Sinne des “Cigar Butt Investings”, ohne jeglichen Fokus auf die fundamentale Qualität eines Unternehmens, ist zwar ein möglicher Ansatz, aber nicht das allgemein herrschende Verständnis von Value Investing. 

Bewertungsunterschiede

Im Gegensatz neigen Anhänger der Growth-Strategie dazu, Aktien von Unternehmen zu kaufen, die potenziell – aber im Regelfall durchaus streitbar – über ein hohes Wachstumspotenzial verfügen. Aufgrund mangelnder Gewinne oder Free Cashflows, die bei Growth-Unternehmen häufig noch gar nicht erwirtschaftet werden, können solche Growth-Aktien aber in aller Regel mit üblichen Bewertungsmethoden gar nicht bewertet werden.

Ein Lösungsansatz ist dann beispielsweise Vergleichskennzahlen wie das KUV (Kurs-Umsatz-Verhältnis oder Price-Sales-Ratio), das das Unternehmen mit anderen Wachstumsaktien, die Umsatz, aber noch keinen Gewinn erwirtschaften, vergleicht. 

Value vs. Growth-Aktien im Zeitverlauf
Value vs. Growth-Aktien im Zeitverlauf

Diese Grafik veranschaulicht die Differenz einer (statistischen) Value- und Growth-Strategie seit 1945.

Das Ergebnis: Value-Aktien – hier definiert auf Basis einfacher Bewertungskennzahlen ohne Hinzunahme weiterer Qualitätsfaktoren – übertreffen Growth-Aktien in den meisten Marktphasen. In Niedrigzinsphasen – meist einhergehend mit starken Börsenphasen – hinken Value-Strategien zwar hinterher, erwirtschaften aber dennoch eine positive Rendite.

Growth at a reasonable Price (GARP)

Zudem gibt es die „Growth at a reasonable price“ (GARP), eine Strategie, die Aspekte des Wachstums und des Value-Investing miteinander verbinden soll. Das Ziel ist die Beteiligung am Wachstum zu einem vernünftigen Preis. Anleger, die „Growth at a reasonable price“ anstreben, suchen nach Aktien, von denen sie glauben, dass sie ein überdurchschnittliches Wachstum liefern werden, die aber nicht zu teuer sind.

Mögliche Vorteile & Nachteile der Growth-Strategie

Eine Growth-Strategie ist sowohl mit gewissen Vorteilen als auch Nachteilen verbunden. Im Folgenden werden einige davon zusammengefasst.

Vorteile

  • Hohes Kursgewinnpotential: Geht die “Growth-Wette” auf, stellt sich nach dem Umsatz also auch ein gewisser Ertrag ein, können überdurchschnittlich hohe Kurssteigerungen erwartet werden.
  • Alternative Strategie: Schließlich kann die Growth-Strategie zusätzlich zu weniger riskanten Anlagestrategien genutzt werden. Mit dem Ziel: Kurzzeitig eine höhere Gesamtrendite im Depot erzielen.

Nachteile

  • Riskantere Anlagestrategie: Aufgrund des spekulativeren Charakters – eine Growth-Strategie besteht aus Aktien, die i.d.R. noch keine Gewinne einfahren – ist auch die Schwankung dieser Aktien in der Regel deutlich höher.
  • Höhere Diversifikation: Angesichts des vorherigen Punktes ist es ratsam, im Falle einer Growth-Strategie breiter zu diversifizieren. Diversifikation hingegen hemmt häufig die Möglichkeit, Überrenditen zu generieren. So ist es mit etablierten Unternehmen, die erwiesenermaßen über ein stabiles Geschäftsmodell verfügen, einfacher, konzentriertere Portfolios zu bauen.
  • Hohe Verluste: Häufig übersehen in “einfachen Marktphasen”. Growth-Titel tragen immer ein schleichendes Risiko mit sich. Fallen Umsatzwachstum, das Nutzerwachstum oder ähnliche vorgelagerte Kennzahlen schwächer aus als erwartet, reagieren Growth-Aktien in der Regel sehr sensibel mit starken Kursrückgängen. Während diese Tatsache bereits in normalen Börsenphasen vorherrscht, gilt dies insbesondere für einen Bärenmarkt oder Börsencrash: Da Wachstumstitel weiterhin kaum bzw. keine Erträge generieren, werden diese als erstes abverkauft.
  • Zinssensitivität: In Zeiten niedriger Zinsen – meist einhergehend mit starken Börsenphasen – entwickeln sich Growth-Strategien meist solide. Der Grund: In Bewertungsmodellen wie der Ertragswertmethode werden potenzielle Wachstumsraten bei niedrigen Zinsen begünstigt. Traditionell wird dann vergessen, dass dieser Effekt bei Phasen (erwarteter) steigender Zinsen rückabgewickelt wird. Growth-Aktien, die dann oft unverhältnismäßig hoch bewertet sind, reagieren nicht selten mit zweistelligen Verlusten, obwohl der Gesamtmarkt noch recht stabil notiert ist.

Beispiele zur Umsetzung der Growth-Strategie

Wer bewusst mit Wachstumsunternehmen, also Growth-Aktien, “spielen” möchte, kann grundsätzlich zwischen einer Einzelselektion und einer ETF-Lösung wählen:

  • Einzelselektion: Bei einer manuellen, eigenständigen Selektion von Unternehmen sind gezieltere Analysen einzelner Wachstumsaktien vonnöten. Aufgrund der deutlich spekulativeren Charaktereigenschaften von Growth-Aktien sollte beim Portfoliomanagement die Portfoliogewichtung entsprechend berücksichtigt werden oder über mehrere Growth-Aktien diversifiziert werden.
  • Growth-ETFs: Alternativ können Anleger auf Growth-ETFs setzen, die eine Vielzahl potenzieller Wachstumsunternehmen bündeln. In der Regel werden diese Unternehmen auf Basis weniger fundamentaler Kennzahlen selektiert, eine genauere Analyse entfällt also. Im Gegenzug ist der Anleger jedoch breit über Growth-Aktien diversifiziert.

Growth-Strategie: Hohe Rendite bei hohem Risiko

Bei der Growth-Strategie muss die Bereitschaft vorhanden sein, ein relativ hohes Risiko in Kauf zu nehmen, um von schnellen und starken Kurssteigerungen zu profitieren. Allerdings lässt sich die Growth-Strategie auch mit anderen risikoärmere Investmentstrategien kombinieren, wie das Value Investing. Auf diese Weise kann das Risiko gesenkt werden.

Häufige Fragen

Wie funktioniert die Growth-Strategie?

Eine Growth-Strategie fokussiert sich in der Regel auf Wachstumsaktien, d.h. in junge oder kleine Unternehmen, die noch keine oder kaum Gewinne erwirtschaftet haben. Dennoch sehen Anleger ein hohes Wachstumspotenzial bezüglich Umsatz, Gewinn und Profitabilität.

Diese - teils sehr hypothetische - Wachstumsannahme - ist oftmals der Grund für sehr starke Kurssteigerungen. Daher werden solche börsengelisteten Unternehmen auch “Wachstums-Aktien” bzw. “Growth-Aktien” genannt, die entsprechende Strategien: “Growth-Strategie”.

Wachstumsaktien scheinen gerade für viele unerfahrene Anleger sehr attraktiv zu sein, da der Kauf von Aktien aufstrebender Unternehmen beeindruckende Renditen bringen kann - sofern die Unternehmen erfolgreich sind. Allerdings wird in der Regel ein zentraler Punkt übersehen: Growth-Strategien setzen auf Growth-Aktien, also Unternehmen, die noch unerprobt sind, und daher oft ein hohes Risiko darstellen.

Was sind die Ursprünge der Growth-Strategie?

Thomas R. Price Jr. (*1898, ✝1983) ist als “Vater der Growth-Strategie” bekannt. Als Gründer eines Investment-Unternehmens konzentriere er sich auf Firmen, die in aussichtsreichen Bereichen umfangreich investiert waren. Auch Philipp A. Fischer (*1907, ✝2004), dessen Buch "Common Stocks and Uncommon Profits" aus dem Jahr 1958 noch heute als Referenz für die Identifizierung von Wachstumsunternehmen gilt, hat diesen Anlagestil beeinflusst.

Was sind die Risiken der Growth-Strategie?

Anstatt in ein bereits etabliertes Unternehmen zu investieren, geht der Anleger ein höheres Risiko ein, in der Hoffnung, dass das Unternehmen bald wächst und ihm schnelles Geld einbringt. Da die Anleger aufgrund der Erwartungen einen hohen Preis für Growth-Aktien zahlen, kann es zu dramatischen Kursverlusten kommen, wenn sich diese Erwartungen nicht erfüllen.

Wie lassen sich die Risiken der Growth-Strategie reduzieren?

Zur Reduzierung der Risiken im Rahmen einer Growth-Strategie können Anleger beispielsweise die folgenden Punkte beachten: 

  • Portfoliogewicht anpassen
    Handelt es sich um eine einzelne Growth-Aktie, könnte die Position kleiner gehalten werden (beispielsweise im Vergleich zu einer Qualitätsaktie). 
  • Diversifizieren im Growth-Investing-Faktor
    Falls mehrere Growth-Aktien im Depot liegen, könnte eine stärkere Diversifikation verfolgt werden als beispielsweise bei Qualitätsaktien.

Ist eine Growth-Strategie spekulativ?

Die Growth-Strategie wird häufig mit Spekulationen in Verbindung gebracht. Meist fehlt es an ausreichenden Unternehmensdaten in der Vergangenheit. Zudem können bestimmte Trends nur schwer vorausgesagt werden, da sie beispielsweise noch von anderen Bedingungen abhängig sein können. Insofern können Einschätzungen noch ungewisser ausfallen.  

Ein Beispiel: Sollte sich die Corona-Pandemie weiter verschärfen bzw. sollten Regierungen große Versammlungen dauerhaft einschränken, dann könnte die Branche E-Sports (sportliche Wettkämpfe in Computer- und Videospielen) beliebter werden. 

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