Gesamtumsatz – Definition & Berechnung

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Der Gesamtumsatz (auch: „Umsatz“ oder „Erlös“, englisch: „Sales“ oder „Revenue“) bezeichnet den Wert aller Waren und Dienstleistungen, die ein Unternehmen innerhalb eines bestimmten Zeitraums im Rahmen seiner gewöhnlichen Geschäftstätigkeit verkauft hat. Diese betriebswirtschaftliche Kennzahl kann Investoren Hinweise auf Marktstellung und Entwicklung des operativen Geschäfts geben.

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Gesamtumsatz – Definition

Der Gesamtumsatz beschreibt den Wert der abgesetzten Produkte und Dienstleistungen, die ein Unternehmen während einer festgelegten Periode durch seine operative Geschäftstätigkeit erzielt hat. Je nach Kontext können etwa Rabatte, Skonti oder Rücksendungen, bereits berücksichtigt sein oder gesondert ausgewiesen werden.

Umsatzdefinition im Steuerrecht

Im deutschen Steuerrecht gibt es keine einheitliche, allgemeine Umsatzdefinition für alle Steuerarten. Umsatz im Sinne des Umsatzsteuerrechts ist insbesondere die im Inland gegen Entgelt im Rahmen des Unternehmens ausgeführte Lieferung oder sonstige Leistung eines Unternehmers (§ 1 Abs. 1 Nr. 1 UStG). Die Bemessungsgrundlage ist grundsätzlich das Entgelt (§ 10 UStG).

Für Zwecke der Kleinunternehmerregelung ist grundsätzlich die Summe der vom Unternehmer vereinnahmten Entgelte aus seinen steuerbaren Umsätzen maßgeblich, abzüglich nur der in § 19 Abs. 2 UStG ausdrücklich ausgenommenen Umsätze. Innergemeinschaftliche Lieferungen und Ausfuhrlieferungen gehören grundsätzlich dazu, Finanzumsätze nur teilweise bzw. bei Hilfsumsätzen nicht.


Umsatzdefinition im Handelsrecht (HGB)

Das Handelsgesetzbuch (§ 277 Abs. 1) definiert den Umsatz als Bestandteil der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV). In diesem Zusammenhang findet der Begriff „Umsatzerlöse“ Anwendung.

Als Umsatzerlöse zählen alle Erlöse aus dem Verkauf, der Vermietung oder Verpachtung von Produkten und die Erbringung von Dienstleistungen. Kein Teil der Umsatzerlöse ist die Umsatzsteuer oder mögliche Erlösschmälerungen (z. B. Rabatte oder Skonti).


Umsatzdefinition in der Finanzbuchhaltung

Im externen Rechnungswesen ist für die Analyse regelmäßig der Umsatz ohne Umsatzsteuer maßgeblich. Handelsrechtlich zählen zur Position „Umsatzerlöse“ die Erlöse aus dem Verkauf sowie aus der Vermietung oder Verpachtung von Produkten und aus der Erbringung von Dienstleistungen nach Abzüge und ohne Umsatzsteuer.

Im allgemeinen Sprachgebrauch wird zwar mitunter zwischen Brutto- und Nettoumsatz unterschieden, für die handelsrechtliche Rechnungslegung ist jedoch der Ausweis der Umsatzerlöse ohne Umsatzsteuer entscheidend.

Unternehmen beziffern den Umsatz als Geldwert in einer ausgewählten Währung. Für gewöhnlich verwenden sie hierfür die Berichtswährung beziehungsweise Darstellungswährung des Abschlusses.

Was gehört zum Gesamtumsatz?

Zum Gesamtumsatz zählen die Erlöse aus der regulären Geschäftstätigkeit eines Unternehmens, etwa aus dem Verkauf von Produkten, der Vermietung oder Verpachtung sowie aus Dienstleistungen. Zinsen oder Erlöse aus dem Verkauf von Anlagevermögen gehören in der Regel nicht dazu, sofern sie nicht Teil des Geschäftsmodells sind. Sie gelten meist als sonstige Erträge.

Ein Umsatz gilt grundsätzlich als realisiert, wenn die Ware geliefert oder die Leistung erbracht wurde, unabhängig davon, ob bereits eine Zahlung erfolgt ist. Produzierte, aber noch nicht verkaufte Waren zählen daher nicht zum Umsatz, sondern erhöhen zunächst den Lagerbestand.

Hinweis: Die genaue Definition des Umsatzbegriffes kann von Unternehmen zu Unternehmen variieren. Daher sollten Investoren hinterfragen, wie sich diese Kennzahl im Einzelfall zusammensetzt. Insbesondere bei Unternehmensvergleichen sollte eine identische Berechnungsbasis vorliegen.

Gesamtumsatz – Formel & Berechnung

Der Gesamtumsatz wird berechnet indem die Summe der abgesetzten Produkte und Dienstleistungen in einem bestimmten Zeitraum (z.B. Quartal oder Geschäftsjahr) mit ihrem Verkaufspreis multipliziert werden.

Die Formel lautet:

Gesamtumsatz=Verkaufspreis*Absatzmenge

Hinweis:Problematisch kann die Ermittlung dieser Einzelwerte sein. In der Regel handelt es sich bei den genauen Absatzmengen und Verkaufspreisen um Betriebsinterna, die nicht im Einzelnen veröffentlicht werden müssen. Veröffentlichungspflichtig ist hingegen der Umsatz selbst.

Interpretation der Kennzahl

Ein Investor kann aufgrund des Umsatzes verschiedene Erkenntnisse gewinnen. Sowohl eine isolierte Umsatzbetrachtung als auch Analysen im Zeitverlauf oder Unternehmensvergleich sind denkbar. Vergleichende Analysen tendieren generell dazu, eine höhere Aussagekraft zu besitzen als die isolierte Betrachtung einer Kennzahl für eine einzelne Periode und ein einzelnes Unternehmen.

Ist der Verkaufspreis oder die Absatzmenge bekannt, wären lediglich Rückschlüsse auf den jeweils anderen Wert möglich. In einem Gesamtportfolio aus Produkten und Dienstleistungen ist diese Analyse jedoch nicht mehr möglich. Zudem veröffentlichen Unternehmen häufig im Rahmen ihrer Geschäftsberichte explizite Zahlen zu Absatzmengen und der Preisentwicklung.

Analyse im Zeitverlauf

Umsatztrends im Zeitverlauf liefern wertvolle Einblicke in die Unternehmensentwicklung. Steigende Umsätze – getrieben durch höhere Verkaufszahlen, Preiserhöhungen oder beides – signalisieren in der Regel Stärke: besseres Marketing, neue Produkte oder eine starke Marktposition.

Stagnation oder Rückgang hingegen kann auf nachlassendes Wachstum, zunehmenden Wettbewerb oder veränderte Nachfrage hinweisen. Gewinnsteigerungen sind zwar auch ohne Umsatzwachstum möglich, beispielsweise durch Kostensenkungen oder einen profitableren Produktmix, doch langfristiges Wachstum basiert in der Regel auf steigenden Umsätzen – entweder organisch oder durch Akquisitionen.

Betriebsvergleichende Analyse

Investoren können Unternehmen bewerten, indem sie den Umsatz über einen oder mehrere Zeiträume vergleichen, wobei typischerweise Unternehmen der gleichen Branche und Größe verglichen werden, um Vergleichbarkeit zu gewährleisten.

In der Regel gilt das Unternehmen mit dem höchsten Umsatz als führend, was auf einen hohen Marktanteil, Größenvorteile, einen hohen Bekanntheitsgrad oder eine starke Kundenbindung hindeuten kann. Bei der Aktienanalyse ist neben dem absoluten Umsatz auch das Umsatzwachstum im Branchenvergleich relevant, um ein dynamischeres Bild der Unternehmensentwicklung zu erhalten.

So mag ein Marktführer mit einem Umsatz von 100 Millionen Euro attraktiver erscheinen als ein Unternehmen mit einem Umsatz von 20 Millionen Euro. Verzeichnet das kleinere Unternehmen jedoch ein jährliches Wachstum von 25 % im Vergleich zu 5 % beim Marktführer, so könnte das kleinere Unternehmen den Marktführer langfristig überholen. Ein bloßer Vergleich der aktuellen Umsätze würde diese potenzielle Entwicklung nicht aufzeigen.

Gesamtumsatz – Nachteile

Die Aussage des Gesamtumsatzes ist begrenzt. Beispielsweise kann mithilfe des Umsatzes kein Rückschluss auf die Rentabilität eines Unternehmens gezogen werden. Hohe beziehungsweise steigende Umsätze sind nur dann vorteilhaft, wenn das Unternehmen auch einen Gewinn erzielt.

  • Bei einem Verlust pro verkaufter Einheit wirkt sich ein hoher Umsatz sogar nachteilig aus. Für die Ermittlung des Gewinns sind neben dem Umsatz beziehungsweise den Erlösen die Kosten relevant. Erst wenn nach Abzug aller Kosten ein Überschuss verbleibt, realisiert ein Unternehmen einen Gewinn.
  • Auch eine Unternehmensbewertung ist mithilfe des Umsatzes selbst nicht möglich. Da der Umsatz grundsätzlich nicht im Verhältnis zu anderen Kennzahlen wie dem Kapital eines Unternehmens steht, ist seine Aussagekraft deutlich eingeschränkt.

Für einen Investor wäre es beispielsweise nicht nur notwendig, den Umsatz eines Unternehmens zu kennen. Relevant kann beispielsweise auch die Information sein, wie viel Kapital ein Unternehmen benötigt, um den Umsatz zu realisieren. Sonst würden größere Unternehmen strukturell bevorzugt und die Aussagekraft des Gesamtumsatzes zusätzlich eingeschränkt.

Forderungsverluste als Risiko

Die Zuordnung von Forderungen zu Umsatzerlösen ist ebenfalls kritisch zu betrachten. Als Umsatz weist ein Unternehmen alle verkauften Produkte und Dienstleistungen seines Kerngeschäfts aus. Dabei erfährt der Bewerter nicht, wie werthaltig der Umsatz ist.

Beispielsweise können Forderungsausfälle erst im Nachhinein auftreten und dazu führen, dass ein Teil des Umsatzes nicht realisiert werden kann. Eine nachträgliche Korrektur des Gesamtumsatzes findet nicht statt. Ein Investor ist daher auf zusätzliche Kennzahlen wie Forderungsverluste oder Forderungsverlustquoten angewiesen.

Beispiel für Forderungsverluste

Das Unternehmen Büro123 beliefert zwei Kunden mit Büromaterialien. Im laufenden Jahr hat jeder Kunde Ware im Wert von zwei Millionen Euro erhalten. Der Gesamtumsatz beläuft sich folglich auf vier Millionen Euro. Zum Ende des Geschäftsjahres hat Kunde A noch Forderungen in Höhe von 200.000 Euro offen.

Kurz darauf meldet das Unternehmen Insolvenz an. Das Unternehmen Büro123 verbucht die 200.000 Euro als Forderungsverlust. Dabei wird weder der Umsatz des aktuellen Jahres, noch des Vorjahres verändert. Folglich weist Büro123 Umsätze in Höhe von vier Millionen Euro aus, obwohl es nur 3,8 Millionen Euro erhalten hat.

Fehlende Feingliederung

Der Umsatz selbst gibt den Wert aller verkauften Produkte und Dienstleistungen wider. Die meisten Unternehmen verfügen über ein Portfolio aus verschiedenen Produkten und Dienstleistungen. Daher kann ein Investor kaum beurteilen, wie sich der Umsatz eines Unternehmens zusammensetzt.

Für eine umfassende Analyse kann die Aufteilung nach Geschäftssegmenten, Unternehmensteilen oder einzelnen Produkten sinnvoll sein. Nur dann ist eine Aufteilung möglich, welches Produkt beispielsweise welchen Anteil am Gesamtumsatz hat. Gleichzeitig kann ein Investor nur vermuten, wie sich Menge und Preis, die beiden Ausgangsfaktoren des Umsatzes, im Verhältnis zueinander entwickeln.

Diese Information wäre jedoch notwendig, um die strategische Ausrichtung eines Unternehmens zu bewerten. Wenige verkaufte Produkte zu hohen Preisen können beispielsweise für die Strategie der Qualitätsführerschaft sprechen. Niedrige Preise bei hohen Stückzahlen können auf den Ansatz der Preisführerschaft hinweisen. Eine Marktanalyse auf Basis des Gesamtumsatzes ist folglich kaum möglich.

Unterschied zwischen Revenue, Turnover und Sales

Die Begriffe „Revenue“, „Turnover“ und „Sales“ werden in der unternehmerischen Praxis und unter Investoren häufig ähnlich verwendet. Dennoch bestehen begriffliche Unterschiede, die vom jeweiligen Sprachraum, vom Rechnungslegungsstandard und vom konkreten Unternehmenskontext abhängen. Zu beachten ist insbesondere, dass Begriffe im British English und American English teilweise unterschiedlich verwendet werden.

Sales

Der Begriff Sales wird in der Praxis häufig für Umsätze aus dem Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen verwendet. Im Vergleich zum deutschen Sprachgebrauch entspricht Sales in vielen Fällen am ehesten dem Umsatz aus dem operativen Geschäft.

Je nach Unternehmen kann sich der Begriff auf Bruttowerte vor Umsatzabzügen oder auf bereits bereinigte Umsätze beziehen. Daher sollten Investoren prüfen, wie ein Unternehmen die Kennzahl im konkreten Fall verwendet.


Revenue

Der Begriff Revenue ist in der internationalen Rechnungslegung ein zentraler Fachbegriff. Gemeint sind Erträge aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit eines Unternehmens. Revenue ist daher nicht mit sämtlichen Erträgen einer Periode gleichzusetzen.

Zinserträge, Gewinne aus dem Verkauf von Anlagevermögen oder Wertpapiererträge zählen nur dann zum Revenue, wenn sie Teil der regulären Geschäftstätigkeit des Unternehmens sind. Andernfalls handelt es sich allgemeiner um Erträge beziehungsweise Income, jedoch nicht zwingend um Revenue.


Operating Revenue

Operating Revenue bezeichnet in der Regel den Umsatz, den ein Unternehmen aus seiner operativen beziehungsweise gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erzielt. Der Begriff entspricht damit in vielen Fällen dem, was Investoren unter dem operativen Umsatz verstehen. Je nach Rechnungslegungsrahmen und Unternehmenspraxis kann die genaue Abgrenzung jedoch variieren.


Turnover

Mit dem Begriff Turnover ist besondere Vorsicht geboten, da seine Bedeutung stark vom Kontext abhängt. Im britischen Englisch wird Turnover häufig als Synonym für Umsatz beziehungsweise Revenue verwendet.

In anderen Zusammenhängen kann Turnover jedoch auch Umschlagshäufigkeit, Kapitalumschlag, Lagerumschlag oder sogar Personalfluktuation bedeuten. Eine pauschale Übersetzung mit Nettoumsatz, Absatzmenge oder Produktivität ist daher nicht sachgerecht. Vielmehr ist jeweils zu prüfen, in welchem Zusammenhang der Begriff verwendet wird.

Verschiedene Umsatzbegriffen im Überblick

Begriff Mögliche Übersetzung Beispiel / Hinweis
Sales Umsatz / Verkaufserlöse Umsätze aus verkauften Produkten oder Dienstleistungen; genaue Abgrenzung je nach Unternehmen
Gross Sales Bruttoumsatz vor Erlösschmälerungen Umsatz vor Rabatten, Skonti, Boni, Retouren oder sonstigen Abzügen
Net Sales Nettoumsatz Umsatz nach Abzug von Erlösschmälerungen wie Skonti, Boni oder Retouren
Revenue Umsatz / Erträge aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit International gebräuchlicher Begriff für Erlöse aus dem laufenden Geschäft
Operating Revenue Operativer Umsatz Umsatz aus der gewöhnlichen beziehungsweise operativen Geschäftstätigkeit
Turnover je nach Kontext: Umsatz / Umschlag Im British English oft Umsatz; in anderen Zusammenhängen z. B. Lagerumschlag, Kapitalumschlag oder Personalfluktuation
Capital Turnover Kapitalumschlag Verhältnis von Umsatz zu eingesetztem Kapital
Inventory Turnover Lagerumschlag Häufigkeit, mit der der Lagerbestand innerhalb einer Periode umgeschlagen wird

Hinweis: Gesamtumsatz, Bruttoumsatz und Nettoumsatz werden in der Praxis nicht immer einheitlich verwendet. In vielen Fällen unterscheiden sich Brutto- und Nettoumsatz im Wesentlichen durch Erlösschmälerungen wie Rabatte, Boni, Skonti oder Retouren. Für Unternehmensvergleiche ist daher entscheidend, welche Definition das jeweilige Unternehmen zugrunde legt.

Weiterführende Umsatzkennzahlen

Der Umsatz kann in seiner Aussagekraft durch den Vergleich mit anderen Kennzahlen aufgewertet werden. Hierfür kann eine beliebige Kennzahl mit dem Umsatz kombiniert werden, um neue Sichtweisen für die Unternehmensanalyse zu eröffnen.

Return on Sales

Mithilfe des Return on Sales (RoS) oder Umsatzrendite kann ein Investor den Zusammenhang zwischen Gewinn und Umsatz verdeutlichen.

Die Division des Gewinns durch den Umsatz ermöglicht eine Aussage darüber, wie viel Gewinn ein Unternehmen mit jedem umgesetzten Euro erwirtschaftet. Ein wesentlicher Nachteil des Gesamtumsatzes kann damit behoben werden. Ist der Return on Sales positiv, kann der Investor davon ausgehen, dass steigende Umsätze auch tatsächlich positiv zu bewerten sind.

Price-to-Sales~Ratio=\frac{Marktkapitalisierung}{Umsatz}

Price-to-Sales Ratio

Einen anderen Blickwinkel eröffnet die Price-to-Sales Ratio (Kurs-Umsatz-Verhältnis). Es handelt sich dabei um einen sogenannten Multiple, der einen Vergleich mit dem Marktwert des Unternehmens vornimmt. Für die Berechnung der Price-to-Sales Ratio teilt der Investor die Marktkapitalisierung eines Unternehmens durch dessen Gesamtumsatz.

Das Ergebnis ist eine Bewertungskennziffer, die einen Hinweis auf die Bewertung des Unternehmens geben kann. Eine Price-to-Sales Ratio von fünf bedeutet beispielsweise, dass ein Unternehmen mit dem Fünffachen seines Jahresumsatzes bewertet ist.

Price-to-Sales~Ratio=\frac{Marktkapitalisierung}{Umsatz}*100

Gesamtumsatz – Beispiel

Die Weichspül AG stellt Reinigungsmittel für Kleidung her. Im vorherigen Geschäftsjahr wurden die beiden Produkte „Flüssig samtig“ und „Fest flauschig“ abgesetzt.

Von dem Waschmittel „Flüssig samtig“ konnten insgesamt 450.000 Einheiten verkauft werden. Die Absatzzahl des Produktes „Fest flauschig“ beläuft sich auf 200.000 Einheiten.

Aufgrund einer kleineren Gebindegröße und geringeren Herstellkosten beträgt der Verkaufspreis für eine Einheit „Flüssig samtig“ 2,60 Euro. Das ökologischere und höher dosierte „Fest flauschig“ wird zu 3,70 Euro je Einheit verkauft. Anhand dieser Daten ergibt sich der folgende Gesamtumsatz für die Weichspül AG.

Gesamtumsatz~Weichspül~AG=2,60~EUR*450.000~Stück+3,70~EUR*200.000~Stück=1.910.000~EUR

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