Passives Einkommen aufbauen mit Aktien [2026]
Passives Einkommen bedeutet für viele Privatpersonen regelmäßige Einnahmen aus externen Quellen wie der Börse, ohne aktive Arbeitsleistung. Dabei steht oft der Wunsch nach finanzieller Freiheit bei minimalem Aufwand im Vordergrund. Doch auch passives Einkommen mit Aktien erfordert Kapital, Zeit und Einsatz. Und darüber hinaus: Die Bereitschaft gewisse Risiken einzugehen.
🔴 Live-Webinar am 02.02.2026 um 18:30 Uhr
Ausbildung für Vermögensaufbau mit zusätzlichen monatlichen Einnahmen
Lerne, wie du an der Börse ein regelmäßiges Zusatzeinkommen aufbaust. Unterscheide gute von schlechten Aktien, führe eigenständig eine Bewertung durch und erkenne den richtigen Aktienkurs. Lerne außerdem, wie du mit dem Optionshandel einen zusätzlichen Cashflow generierst.
Gute von schlechten Aktien unterscheiden
Profitable Aktien- und Optionsstrategien
In jeder Marktlage Geld verdienen
Plus Gratis-PDF im Webinar: Dein Start in den erfolgreichen Optionshandel
Was ist passives Einkommen aus Aktien?
Ein passives Einkommen aus Aktien bezieht sich auf Gewinne und Erträge, die mit minimalem Arbeits- und Zeitaufwand durch Investitionen in Wertpapieren erzielt werden. Es unterscheidet sich von Erwerbseinkommen, da es nicht direkt durch aktive Arbeit generiert wird.
Aktien können auf verschiedene Weisen passives Einkommen generieren, beispielsweise durch Dividendenausschüttungen, Kurssteigerungen oder Optionen.
Passives Einkommen aufbauen mit Dividendenaktien
Viele Anleger verfolgen eine Dividendenstrategie und investieren gezielt in Unternehmen, die regelmäßig und verlässlich Gewinne ausschütten. Besonders im Fokus stehen dabei sogenannte Dividendenaristokraten und Dividendenkönige. Das sind Unternehmen, die ihre Dividende über Jahrzehnte hinweg kontinuierlich erhöht haben.
Allerdings sind mit Dividendenaktien auch spezielle Nachteile verbunden (z. B. Gefahr eines Kurseinbruchs der Aktie sowie eine mögliche unzureichende Zukunftsvision des jeweiligen Unternehmens). Schließlich sind Dividendenausschüttungen nicht planbar, sie können in der Zukunft beispielsweise gesenkt oder sogar gestrichen werden.
Um solche Schwankungen abzufedern, nutzen erfahrene Anleger häufig zusätzlich Optionen. Beispielsweise mit Stillhaltergeschäften – etwa dem Verkauf von Covered Calls oder Cash-Secured Puts – lassen sich zusätzliche Einnahmen erzielen, die potenzielle Dividendenkürzungen zumindest teilweise ausgleichen können.
Passives Einkommen mit ETF
Zudem ist ein passives Einkommen via ausschüttende Exchange Traded Funds (ETF) möglich. Angesichts der einfachen Nachbildung eines Index fallen ETFs in der Regel deutlich günstiger aus als beispielsweise aktiv verwaltete Investmentfonds. Mit Investmentfonds hat der Anleger die Möglichkeit, gleichzeitig in mehrere Unternehmen, ggf. aus unterschiedlichen Sektoren, zu investieren.
Dennoch sind insbesondere aktive Aktienfonds generell mit fondsspezifischen Risiken bzw. möglichen Nachteilen verbunden. Dazu zählen:
- höhere Kosten als bei einer Direktinvestition
- begrenzte Renditen aufgrund bestimmter Limitierungen (z. B. die Pflicht einen Index nachzubilden)
- höhere Intransparenz in den Investitionsentscheidungen als bei eigenen Direktinvestitionen
- ggf. Kontrahentenrisiko
Auch hier ist ein Nachteil-Ausgleich prinzipiell möglich, etwa mit ETF-Optionen.
Passives Einkommen aufbauen mit Optionen
Das Handeln mit Optionen ist wenig bekannt, aber sehr beliebt unter den Praktizierenden. Mit der Stillhalterstrategie beispielsweise, die nur mit Optionen möglich ist, kann – zusätzlich zu Kursgewinnen und Dividenden – eine dritte Einnahmequelle aus Aktien erschlossen werden.
Der Vorteil dieser dritten Variante: Sie kann für den Anleger grundsätzlich planbarer und selbst steuerbarer sein. Gerade für Dividenden-Investoren sind Stillhaltergeschäfte mit Optionen eine sehr interessante Alternative, um ein passives Einkommen zu generieren.
Warren Buffetts Optionsstrategie
Warren Buffett gehört zu den erfolgreichsten und bekanntesten Investoren der Welt. Seine Anlagestrategie: Der Fokus auf unterbewertete Qualitätsaktien und gleichzeitig die Nutzung von Optionen für zusätzliches passives Einkommen.
So konnte Warren Buffett durch den Verkauf von Put-Optionen ein hohes passives Einkommen (für seine Kunden) erzielen. Dabei nutzte er für sich die hohe Volatilität in den Aktienkursen während Finanzkrise 2008 aus, indem er unmittelbar relativ hohe Optionsprämien (im Vergleich zu Marktlagen mit weniger Unsicherheit) vereinnahmen zu können.
Mit Aktien ein passives Einkommen erzielen – 6 Tipps
1. Diversifizieren
In der Finanzwelt bedeutet Diversifikation die Risikostreuung bei Portfolios. Das grundlegende Ziel: Ein Depot aus verschiedenen Arten von Vermögenswerten so aufzustellen, dass es aus langer Sicht durchschnittlich höhere Renditen einbringt und gleichzeitig Risiken einzelner Positionen reduziert. Allerdings setzen einige Börsenanfänger gerne auf ihre Lieblingsaktien oder Sektoren (z. B. nur auf die Automobilindustrie) und erhöhen dadurch möglicherweise (unbewusst) das unsystematische Risiko.
2. Nur entbehrliches Kapital investieren
Grundsätzlich gilt: Die Entwicklung von Aktienkursen in der Zukunft ist nicht vorhersehbar. Beispielsweise kann es zu einem längeren Rückgang der Aktienkurse kommen, den der Anleger nicht erwartet hat. In diesem Fall wäre es nicht profitabel, wenn der Anleger seine Aktien verkaufen müsste, nur weil er für sich Bargeld bräuchte. Verluste wären dann möglich.
3. Heiße Tipps meiden
Anlageempfehlungen, insbesondere in sozialen Netzwerken oder Börsenbriefe, wirken oft intransparent und übertrieben. „Rekordtrades“ und vermeintliche „Fundstücke“ werden reißerisch präsentiert, um Privatanleger zu ködern, nicht selten ohne nachvollziehbare Grundlage.
Statt sich auf solche Impulse zu verlassen, ist eine fundierte Aktienanalyse der verlässlichere Weg. Sie hilft dabei, die Qualität eines Unternehmens zu bewerten und Investitionen bewusst auf die eigenen Ziele und Rahmenbedingungen abzustimmen.
4. Börsenausbildung absolvieren
Im Prinzip kann jeder motivierte Anleger passende Strategien für den Aufbau eines passiven Einkommens an der Börse erlernen.
Gute Börsenseminare unterstützen den Investor dabei, sich das nötige Fachwissen anzueignen – von den Grundlagen bis hin zu konkreten Umsetzungsmethoden. Viele dieser Börsenausbildungen sind heute auch online verfügbar und ermöglichen eine flexible, praxisnahe Weiterbildung – unabhängig von Ort und Zeit.
5. Nebenberuflich anfangen
Ein passives Einkommen kann eine sinnvolle Ergänzung zum aktiven Einkommen aus Berufstätigkeit sein, nicht nur im Hinblick auf finanzielle Ziele, sondern auch zur Absicherung.
Denn das aktive Einkommen kann jederzeit vorübergehend wegfallen, etwa durch Kündigung, Unternehmensinsolvenz oder persönliche Umstände, die eine Erwerbstätigkeit erschweren. In solchen Situationen ist ein passives Einkommen hilfreich, das sich grundsätzlich auch nebenberuflich und mit überschaubarem Aufwand aufbauen lässt.
6. Ziele setzen
Um ein regelmäßiges passives Einkommen zu realisieren, können Anleger mit eigenen Zielen arbeiten. Beispielsweise kann sich der Investor zunächst das Ziel setzen, durch das Handeln mit Aktien 50 Euro im Monat zu verdienen. Dadurch steigt schließlich auch seine Motivation.
Vorteile aus einem passiven Einkommen mit Aktien
Der Hauptvorteil eines passiven Einkommens aus Aktien besteht darin, regelmäßige Einkünfte zu erzielen, ohne aktiv arbeiten zu müssen. Diese Einkünfte können zur Deckung des täglichen Bedarfs beitragen und sind oft ein wichtiger Schritt in Richtung finanzieller Freiheit. Zu den weiteren möglichen Vorteilen gehören unter anderem folgende Aspekte:
- ✅ Hohe Kursgewinne möglich
Mit einer gezielten Investition in Aktien sind hohe Kursgewinne – sowohl kurz- als auch langfristig – möglich. Dennoch sollten private Sparer stets im Auge behalten, dass das Handeln an den Finanzmärkten immer mit gewissen Verlustrisiken verbunden ist.
- ✅ Dividenden
Die Dividende ist eine freiwillige Zahlung von Unternehmen an ihre Aktionäre, die meist abhängig von den Unternehmensgewinnen ist. Sie kann unterschiedlich oft im Jahr ausgeschüttet werden. Diese Dividendeneinnahmen können als passives Einkommen interpretiert werden, da der Aktionär diesbezüglich keine eigenen Anstrengungen tätigt.
- ✅ Hohe Liquidität
Aktien, insbesondere von bekannten Unternehmen, gelten als sehr liquide. Das bedeutet: Sie können schnell und unkompliziert in Bargeld umgewandelt gegen. Im Gegensatz zu Immobilieninvestments: Diese gehören eher zu den illiquiden Vermögenswerten, da sie nur schwer zu ihrem tatsächlichen Wert zeitnah verkauft werden können.
- ✅ Flexible Handelszeiten
In der Regel können Aktien zu Börsenzeiten gehandelt werden. Dies macht den Aufbau eines passiven Einkommens, auch neben dem Beruf, einfacher. Private Sparer können selbst entscheiden, wann sie an den Finanzmärkten handeln möchten.
- ✅ Große Auswahl
Der Aktienmarkt ermöglicht dem Anleger, sich an verschiedene Unternehmen aus unterschiedlichen Sektoren zu beteiligen. Dies erlaubt eine solide Diversifikation, d.h. die Streuung von Risiken. Zudem kann die Anlage den Umständen entsprechend angepasst werden.
Nachteile und Einschränkungen
Zu den Nachteilen von passiven Einkünften aus Aktien zählen in erster Linie:
- ❌ Kursschwankungen
Aktienkurse können teils stark schwanken. Besonders in Bärenmärkten, die oft von einer allgemeinen Pessimistischen Stimmung begleitet werden, sind deutliche Rückgänge möglich. Deshalb kann es sich lohnen, vor jeder Kaufentscheidung die Volatilität der Aktie zu prüfen. Als wichtiges Risikomaß gibt sie an, wie stark Marktpreise um einen definierten Mittelwert streuen (historische Volatilität) oder erwartungsgemäß streuen werden (implizite Volatilität). So lassen sich gezielt Aktien auswählen, deren Risikoprofil zur eigenen Anlagestrategie passt.
- ❌ Dividendenrenditen oft im Bereich 3-5%
Die Dividendenrendite gibt das Verhältnis zwischen der letzten ausgeschütteten Dividende an Aktionären und dem aktuellen Aktienkurs an. Diese Rendite liegt oftmals zwischen 3 % und 5 % und ist somit per se nicht besonders hoch. Wer höhere laufende Erträge anstrebt, kann jedoch mit Optionen zusätzliche Einnahmen generieren und so die Gesamtrendite einer Position verbessern.
- ❌ Verlustrisiko
Der Kauf einer Aktie ist immer mit gewissen Risiken verbunden. Denn grundsätzlich hat der Aktionär keinen Anspruch auf die Rückzahlung seines Anlagebetrages. Demzufolge besteht immer ein Risiko eines Teil- bzw. Totalverlustes (wie im extremen Fall der Wirecard-Aktie).
- ❌ Zeitliche und finanzielle Investitionen
Letztlich erfordert der Aufbau eines passiven Einkommens an der Börse eine gewisse finanzielle Bildung. Beispielsweise geht es um die Fragen, in welche Aktien man überhaupt investieren sollte und welche Risiken mit den jeweiligen Aktien verbunden sind. Mit einer guten Börsenausbildung kann das Erlernen einer angemessenen Anlagestrategie verkürzt werden.
Der Aufbau eines passiven Einkommens mit Aktien ist erlernbar
Ein passives Einkommen durch ein gezieltes Handeln an der Börse ist möglich. Allerdings müsste ein Anleger für die tatsächliche Umsetzung grundsätzlich folgende Rahmenbedingungen erfüllen: Know-how, Zeit, Kapital und eine gewisse Risikobereitschaft. Die 90-tägige Online-Börsenausbildung von DeltaValue ist eigens darauf angelegt, einfache, bewährte Investmentstrategien praktisch und interaktiv zu vermitteln und klar für das erfolgreiche eigenständige Investment aufzubereiten.
Häufige Fragen
Kann man mit Aktien passives Einkommen erzielen?
Ja – und zusätzlich über Optionen: Neben Dividenden bieten z. B. Covered Calls oder Cash-Secured Puts die Möglichkeit, wiederkehrende Optionsprämien als passives Einkommen zu erzielen.
Muss passives Einkommen mit Aktien versteuert werden?
Ja – je nach Steuergesetz. In den meisten Ländern unterliegen Dividenden, realisierte Kursgewinne und Optionsprämien der Einkommen- bzw. Kapitalertragsteuer. In Deutschland steht pro Person ein Steuerfreibetrag von 1000 Euro zu (Stand: 2025).
Warum mit Aktien ein passives Einkommen aufbauen?
Häufig ist ein passives Einkommen mit positiven Aspekten, Lebensbedingungen und/oder Gefühlen verbunden. Dazu zählen beispielsweise:
- Finanzielle Unabhängigkeit
In der Gesellschaft ist der Wunsch nach finanzieller Freiheit groß, die jeder für sich selbst auf andere Art interpretieren kann. Im Allgemeinen geht es darum, dass ein Individuum unabhängig von anderen Wirtschaftssubjekten (d.h. Staat, Unternehmen und private Haushalte) seine (täglichen) Ausgaben im Rahmen eines passiven Einkommens finanziert. Träume und Ideen können verwirklicht werden, ohne dass man von anderen abhängig ist (beispielsweise durch die Aufnahme eines Bankkredits).
- Mehrere Einkommensströme
Auch bezüglich Einkommensquellen scheint eine gewisse Diversifikation unter Umständen hilfreich zu sein. Denn ein Verlust aus einem möglichen Wegfall eines Einkommenszweigs könnte dann von anderen aufgefangen werden. Letztlich kann keiner vorhersagen, ob beispielsweise ein Unternehmen bzw. Arbeitgeber dauerhaft bestehen bleibt und/oder Kunden ein bestimmtes Produkt bzw. Dienstleistung dauerhaft nachfragen.
- Finanzielle Sicherheit.
In der Summe trägt ein passives Einkommen zum allgemeinen Wohlbefinden bei - Sorgen um die finanzielle Zukunft sind möglicherweise weniger ausgeprägt. Wer sein Geld in Wertpapiere anlegt, hat oftmals ein besseres Selbstwertgefühl und eine positivere Lebenseinstellung. Dies geht aus einer aktuellen Umfrage der US-amerikanischen Bank J.P. Morgan aus dem Jahr 2021 hervor.
- Mehr Freizeit
Grundsätzlich erfordert ein passives Einkommen weder intensive Zeitaufwände noch die Anwesenheit vor Ort. Dies ist ein wesentlicher Unterschied zu vielen beruflichen Beschäftigungen. Die Folge: Passive Einnahmen erlauben mehr Freizeit bei regelmäßigen Einkünften.
- Altersvorsorge
Ein passives Einkommen kann für die Altersvorsorge verwendet werden, indem die Privatperson die Einkünfte anspart bzw. reinvestiert. Außerdem sind - im Gegensatz zu den meisten beruflichen Beschäftigungen - passive Einkünfte auch während des Ruhestandes möglich. Schließlich hat eine Studie des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV), veröffentlicht im Jahr 2021, gezeigt: Geld im Alter macht glücklich, die Lebenszufriedenheit von Rentnern steigt.
Kostenloses Webinar + PDF: So handelst du profitabel mit Optionen und generierst ein Zusatzeinkommen
Lerne in unserem kostenlosen Live-Webinar am 02.02.2026 um 18:30 Uhr, wie du mit dem Optionshandel ein regelmäßiges Zusatzeinkommen aufbaust. Lerne, gute von schlechten Aktien zu unterscheiden und erkenne zuverlässig überteuerte Aktienkurse. Baue dir ein zweites Einkommen auf, mit dem du unabhängig der Marktlage Geld verdienen kannst. Klicke hier, um dich für das Webinar anzumelden.