In welche Aktien investieren? – Tipps [2026]
Um eine qualifizierte Entscheidung treffen zu können, in welche Aktien es sich lohnt, zu investieren, sind zunächst einige grundlegende Kenntnisse nötig und hilfreich. Dies beginnt mit den Fragen: Was sind Aktien? Warum sollte man überhaupt in Aktien investieren? Wie investieren Milliardäre? Was kann man von ihnen lernen und worauf kommt es eigentlich an? Und: Was sind die wirklichen Risiken?
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Was sind Aktien?
Eine Aktie ist ein Wertpapier. Es verbrieft, dass der Besitzer/Eigentümer der Aktie am Grundkapital einer Aktiengesellschaft (AG) beteiligt ist. Besitzt ein Aktionär beispielsweise 100 Aktien eines Unternehmens wie BASF, so ist er mit 100 von insgesamt mehreren hundert Millionen ausstehenden Aktien am Unternehmen beteiligt.
Gewinne kann der Aktionär auf zwei Arten erzielen: durch Kursgewinne, also wenn die Aktien im Preis steigen und durch Dividendenzahlungen, also wenn die Aktiengesellschaft Unternehmensgewinne an seine Aktionäre ausschüttet. Beides zusammen ergibt die Aktienrendite.
Warum sollte man in Aktien investieren?
Ein häufiges Motiv ist der Wunsch nach einer Frührente. Möchte man dauerhaft eine Zusatzrente von 2.000 EUR pro Monat aus Kapital bestreiten, ohne das Vermögen im Durchschnitt anzugreifen, ergibt sich, laut gängigen Rechnern zur finanziellen Freiheit, bei einer sehr konservativen Entnahmerate von rund 4 % ein notwendiges Vermögen von etwa 1,47 Millionen EUR.
Wer mit 25 Jahren mit einem Startkapital von 10.000 EUR beginnt und anschließend rund 900 EUR pro Monat in ein breit gestreutes Aktienportfolio mit einer durchschnittlichen Jahresrendite von 8 % investiert, kann dieses Ziel in ungefähr 30 Jahren – also mit etwa 55 – erreichen.
Mit breit gestreuten Aktieninvestments ist eine solche langfristige Rendite historisch gesehen durchaus realistisch.
Langfristig positive Aktienentwicklung
Seit es Aktien gibt, steigen sie auf lange Sicht. Das zeigt ein Blick auf den DAX, den Aktienindex, der die 40 größten deutschen börsennotierten Unternehmen abbildet.
Seit 1959 ist der (rückgerechnete) DAX von 374,75 auf etwa 23.200 Punkte gestiegen – ein Plus von gut 6,4 % Rendite pro Jahr. Aus 1.000 EUR wären so etwa 62.000 EUR geworden.
Im selben Zeitraum stieg der US-Aktienindex S&P 500 von rund 55,6 auf etwa 6.800 Punkte. Das entspricht eine durchschnittliche Jahresrendite von etwa 7,6 %. Aus 1.000 EUR wären somit etwa 123.000 EUR geworden.
Zum Vergleich: Ein Sparbuch mit 4 % Jahreszins hätte aus 1.000 EUR nur rund 13.300 EUR gemacht. Bei 1 % Zins nicht einmal eine Verdopplung.
Verlust der Kaufkraft und Rentenlücke
Geld verliert durch Inflation stetig an Kaufkraft. Liegt die Verzinsung des Ersparten nach Kosten und Steuern unter der Inflationsrate, wird man real jedes Jahr ärmer. Seit 1960 sind die Verbraucherpreise in Deutschland um rund 470 % gestiegen – 100 EUR besitzen heute nur noch die Kaufkraft von gut 18 EUR von damals.
Weil die gesetzliche Rente künftig für viele nicht ausreichen wird, führt für langfristige Vorsorgesparer kaum ein Weg an renditestärkeren Anlagen wie Aktien vorbei. Beispiel: Wer 2060 in Rente gehen möchte und nur 3 % seines Einkommens spart, muss über Jahrzehnte im Schnitt mehr als 4 % Rendite pro Jahr erzielen, um die gewünschte Versorgung zu erreichen.
Historisch war das mit Aktien erreichbar. Weltweite Indizes wie der MSCI World erzielten langfristig rund 7–8 % pro Jahr und damit deutlich mehr als Sparbücher, Festgelder oder Staatsanleihen – und mehr als die langfristige Inflation. Auf solchen Erfahrungen beruhen auch aktiengestützte Rentenmodelle in Ländern wie Schweden, Norwegen und den Niederlanden.
Wie finde ich die “richtigen” Aktien?
Viele Anleger nutzen DAX-Fonds oder -ETFs, um mit wenig Aufwand breit gestreut und kostengünstig in den deutschen Aktienmarkt zu investieren. Je nach Produkt profitieren sie dabei auch von den Dividenden der enthaltenen Unternehmen. Im Gegenzug fällt eine geringe jährliche Verwaltungsgebühr an.
Wer mehr Zeit und Know-how einbringt, kann versuchen, durch die gezielte Auswahl einzelner Aktien eine höhere Rendite als der Markt zu erzielen. Ein Index enthält zwangsläufig auch schwächere Unternehmen – 2020 etwa lagen 13 von 30 DAX-Werten im Minus, was die Gesamtperformance belastete.
Auf kurzfristige Trends oder Hype-Themen zu setzen, ist dagegen selten sinnvoll: Oft wird zu teuer eingekauft und zu spät verkauft, was unnötige Verluste verursacht.
Sinnvoller ist ein systematischer Ansatz. Langfristige Kapitalmarktforschung zeigt, dass Unternehmen mit hoher Qualität und attraktiver Bewertung historisch häufig überdurchschnittliche Renditen erzielt haben. Wer diese Kriterien konsequent berücksichtigt, breit diversifiziert und diszipliniert investiert, kann sein Depot stabiler aufstellen und seine langfristigen Chancen verbessern.
Fokus auf Qualitätsaktien
Qualitätsaktien sind Unternehmen mit einer starken Wettbewerbsposition – etwa durch eine etablierte Marke, ein überzeugendes Alleinstellungsmerkmal oder eine klare Marktführerschaft. Sie zeichnen sich durch stabile, gut planbare Wachstumsraten aus: Langfristig steigen Kurse und Dividenden vor allem dann, wenn die Unternehmensgewinne kontinuierlich wachsen.
Wichtig ist zudem eine solide Bilanz mit überschaubarer Verschuldung. Geringere Schulden erhöhen die Krisenfestigkeit und verringern das Insolvenzrisiko, insbesondere in Phasen steigender Zinsen.
Ein weiteres Kernelement ist eine dauerhaft hohe Profitabilität, gemessen zum Beispiel an Kennzahlen wie ROIC oder ROE. Qualitätsunternehmen erwirtschaften über lange Zeit überdurchschnittliche Kapitalrenditen und zeigen damit, dass sie eingesetztes Kapital effizient nutzen.
Ein anschauliches Beispiel ist der US-Einzelhändler Costco: Das Unternehmen verbindet seit Jahren eine starke Marktposition mit stetigem Umsatz- und Gewinnwachstum, einer soliden Bilanz und hohen Kapitalrenditen. Wie aus dem folgenden Chart entnommen werden kann, ist seine Aktienrendite dadurch höher als die des breit gefächerten S&P 500.
Vorsicht vor „Wachstumsaktien“
Wachstumsaktien (Growth-Aktien) sind Titel von Unternehmen, die wenig oder keine Gewinne erzielen, aber dennoch hoch bewertet sind, weil der Markt starkes zukünftiges Wachstum erwartet. Diese Wachstumserwartung bildet die „Story“, die die Aktie attraktiv erscheinen lässt.
Doch genau darin liegt das Risiko: Die hohen Erwartungen sind meist bereits im Kurs eingepreist. Schaffen es die Unternehmen nicht, diese Erwartungen zu erfüllen, fallen ihre Kurse häufig deutlich. Deshalb gehören Wachstums- bzw. Growth-Aktien zu den riskantesten Aktien überhaupt.
Aktien kaufen wie die Reichen – In welche Aktien investieren Milliardäre?
Die Portfolios sehr erfolgreicher Anleger unterscheiden sich im Detail, folgen jedoch gemeinsamen Prinzipien: Sie investieren systematisch nach den Grundsätzen des Value Investing, fokussieren sich auf hochwertige und günstig bewertete Unternehmen, halten nur eine überschaubare Zahl ausgewählter Titel und handeln selten.
Ein prominentes Beispiel ist Warren Buffett. Seine Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway erzielte über rund sechs Jahrzehnte eine durchschnittliche Jahresrendite von knapp 20 % und ließ damit den US-Index S&P 500 deutlich hinter sich.
Quality Investing
Die Grundlage dieser Outperformance sind strenge Kriterien: Buffett kauft ausschließlich Qualitätsunternehmen mit stabilen Geschäftsmodellen, hoher Profitabilität und attraktiver Bewertung. Zudem agiert er antizyklisch und nutzt Kursrückgänge gezielt für Zukäufe.
Diese konsequente Methodik erklärt auch die hohe Gewichtung von Berkshire Hathaway im Stiftungsvermögen der Bill-&-Melinda-Gates-Foundation, deren Portfolio sich auf wenige Kernpositionen konzentriert.
Warren Buffetts Lieblinge
Auch Buffett selbst hält nur wenige große Positionen: Rund drei Viertel seines Depots entfallen auf fünf Unternehmen – etwa Apple, American Express, Bank of America, Coca-Cola und Chevron (Mehr dazu: Value Aktien). Der Rest verteilt sich auf einige weitere Qualitätswerte. Spekulative Titel oder kurzfristige Hype-Aktien meiden große Investoren konsequent.
Ihr gemeinsamer Erfolgsfaktor: ein klarer, langfristiger Investmentansatz – und strikte Disziplin bei dessen Umsetzung.
In Aktien investieren mithilfe der Unternehmensbewertung
Wie attraktiv eine Aktie ist, hängt nicht nur von der Qualität des Unternehmens ab, sondern auch vom Preis. Bewertungsverfahren helfen einzuschätzen, ob eine Aktie günstig oder teuer gehandelt wird. Grundlage sind stets fundamentale Unternehmensdaten.
- Gewinnbasierte Verfahren
Am verbreitetsten ist die Bewertung über erwartete Gewinne. Dabei wird der zukünftige Jahresgewinn mit einem fairen Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) multipliziert. Beide Größen beruhen jedoch auf Schätzungen – die Aussagekraft hängt daher stark von der Prognosequalität ab. - Discounted-Cashflow-Methode (DCF)
Die DCF-Bewertung diskontiert die künftig erwarteten Netto-Cashflows auf den heutigen Zeitpunkt. Sie gilt als eines der zentralen Modelle, ist aber ebenfalls stark abhängig von Annahmen über Wachstum, Kapitalkosten und Zukunftsszenarien. - Economic Value Added (EVA)
EVA misst den Mehrwert, den ein Unternehmen über die reinen Buchgewinne hinaus schafft. Da er auf Vergangenheitsdaten basiert, liefert EVA wertvolle Einblicke in die Kapitalrendite, aber nur begrenzt Hinweise auf die zukünftige Entwicklung. - Enterprise Value (EV)
Der Enterprise Value ergibt sich aus dem Marktwert des Eigenkapitals abzüglich der Nettofinanzverbindlichkeiten bzw. aus Marktkapitalisierung plus Schulden abzüglich liquider Mittel. Er eignet sich besonders zur Bewertung von Unternehmen, die (noch) keine Gewinne erwirtschaften, erlaubt aber allein keine fundierte Prognose.
In der Praxis werden meist mehrere Verfahren kombiniert, um die Schwächen einzelner Modelle auszugleichen. Genau darauf spezialisiert sich DeltaValue: Aktien systematisch zu bewerten und attraktiv bewertete Unternehmen aus der Masse herauszufiltern. Du kannst bei DeltaValue auch lernen, ein Unternehmen relativ einfach selbst zu bewerten.
Rechtzeitig anfangen und die Macht des Zinseszinseffekts nutzen
Je früher Du in Aktien investierst, desto länger wirkt der Zinseszinseffekt – der wichtigste Motor für langfristigen Vermögensaufbau. Viele Einsteiger überschätzen sich jedoch, jagen schnellen Gewinnen hinterher und handeln impulsiv. So agieren sie eher wie Spekulanten: Sie kaufen, was sie nicht verstehen, folgen fragwürdigen Tipps oder springen Trends hinterher. Dabei ist Geduld an der Börse eine der wichtigsten Tugenden.
Der Zinseszinseffekt zeigt, warum langfristiges Denken so entscheidend ist: Ein einmaliges Investment wächst bei 10 % Rendite pro Jahr in acht Jahren auf mehr als das Doppelte, nach 15 Jahren auf das Vierfache und nach 25 Jahren auf das Zehnfache. Selbst aus 100 EUR würden bei konstant 10 % Rendite über 100 Jahre theoretisch mehr als 1,3 Millionen EUR werden – eine unrealistische Laufzeit, aber ein eindrucksvoller Beleg für die enorme Kraft des Zinseszinses.
“Heißen” Aktien-Empfehlungen meiden
Immer wieder kursieren in Medien und Online-Portalen vermeintlich „heiße“ Börsentipps mit spektakulären Renditeversprechen. Bei Schlagzeilen wie „Diese Aktie müssen Sie jetzt kaufen“ oder „Hier beginnt das Kursfeuerwerk“ ist jedoch größte Vorsicht geboten. Oft verfolgen die Tippgeber eigene Interessen, nicht die der Anleger.
Vor allem bei kleinen, wenig gehandelten Aktien können solche Empfehlungen kurzfristige Kurssprünge auslösen, die rasch wieder in sich zusammenfallen. Die Initiatoren sind dann meist längst ausgestiegen, während spät eingestiegene Privatanleger Verluste tragen. Doch auch bekannte Zeitungen und Portale liegen häufig daneben: Selbst hochgelobte Listen mit „Top-Aktien“ haben sich in der Vergangenheit oft als trügerisch erwiesen – gerade in Phasen, in denen der Markt insgesamt einbricht.
Wie riskant sind Aktien wirklich?
Das Deutsche Aktieninstitut ermittelte für 2024, dass nur 12,1 Millionen Deutsche über 14 Jahren – also knapp jeder Sechste – Aktien oder Aktienfonds besitzen. Diese geringe Quote lässt sich vor allem durch mangelndes Wissen und daraus resultierende, oft irrationale Risikoängste erklären.
Risiko wird meist als Gefahr von Kursverlusten verstanden. Diese existiert tatsächlich, weshalb Aktienauswahl, Einstiegszeitpunkt und Haltedauer entscheidend sind – sie können das Verlustpotenzial deutlich reduzieren.
Doch Risiko lässt sich auch anders definieren: als Gefahr, mit einer Aktie weniger Rendite zu erzielen als mit einer anderen. Ebenso riskant ist es, gar keine Aktien zu besitzen. Denn Sparbuch, Festgeld oder Staatsanleihen bringen häufig weniger ein, als die Inflation an Kaufkraft vernichtet.
Damit zeigt sich: Risiko ist vor allem eine Frage der Perspektive – und Nicht-Investieren kann das größte Risiko sein.
Kann ich lernen, in Aktien zu investieren?
Ja. Aktieninvestment ist zwar in Teilen eine Kunst, vor allem aber ein erlernbares Handwerk. Jeder, der ein Mindestmaß an Interesse mitbringt, kann es sich aneignen – und es macht sogar Spaß. Dieses Wissen zählt zu den wertvollsten Investitionen überhaupt, denn man profitiert ein Leben lang davon und ist nicht auf vermeintliche Experten angewiesen.
Erfolgreiches Investieren basiert stets auf bewährten, langfristig überdurchschnittlich erfolgreichen Strategien. Diese lassen sich verstehen, einüben und konsequent anwenden. Sie bilden das Fundament, um finanzielle Freiheit Schritt für Schritt selbst zu erreichen.
Bei DeltaValue lernst Du diese Investment-Strategien kennen, lernst, sie zu verstehen und vor allem sie selbst umzusetzen. Du erhältst verlässliche 1:1-Anleitungen und kannst exklusive Tools nutzen. Du lernst zeitlich flexibel und an jedem beliebigen Ort, wie Du Dein Geld für Dich arbeiten lässt und ein zusätzliches monatliches Einkommen an der Börse generierst, ohne dafür täglich am PC zu sitzen.
Häufige Fragen
Wie viel sollte ich mindestens in Aktien investieren?
Theoretisch reichen für einen Aktienkauf schon unter 100 EUR. Praktisch ist das jedoch kaum sinnvoll: Wer etwa für 100 EUR Aktien erwirbt und jeweils 10 EUR Kauf- und Verkaufsgebühren zahlt, investiert insgesamt 120 EUR. Die Aktie müsste also über 20 % steigen, nur um die Kosten auszugleichen.
Zudem unterscheiden sich Kauf- und Verkaufskurse. Liegt der Kaufkurs bei 100 EUR, kann der gleichzeitige Verkaufskurs z. B. nur 99 EUR betragen. Dieser sogenannte Spread erhöht die Einstiegskosten zusätzlich.
Damit Gebühren und Spread in einem angemessenen Verhältnis zum Investment stehen, ist ein Aktienkauf in der Regel erst ab etwa 1.000 EUR sinnvoll.
Wie kann ich in Aktien investieren?
Aktien zu kaufen, ist heutzutage denkbar einfach. Erforderlich ist lediglich ein Aktiendepot bei einer Bank oder einem Broker. Das lässt sich in aller Regel online eröffnen. Dazu wird auf der Website des Anbieters zunächst der Eröffnungsantrag ausgefüllt. Darüber werden Stammdaten wie Name, Anschrift, Geburtsdatum und Wohnort erfasst sowie die Börsenerfahrung abgefragt.
Dann muss die Identität verifiziert werden. Das geht durch Vorlage des Ausweises bei der Post oder, je nach Anbieter, auch online per Videochat. Im Anschluss wird das Depot eingerichtet und freigeschaltet. Dem Aktiendepot ist immer ein Konto beziehungsweise ein Girokonto zugeordnet, worüber Geld ein- und ausgezahlt werden kann. Ein solches Aktiendepot ist üblicherweise kostenlos.
Um schließlich eine Aktie zu kaufen, wird in der Regel online die Order platziert. Telefonisch fallen meist höhere Gebühren an. Der Käufer wählt das Unternehmen aus, von dem er Aktien kaufen möchte. Dann gibt er die gewünschte Stückzahl an und schickt die Order ab. Das System berechnet den Gesamtpreis und zeigt ihn an. Bestätigt der Käufer diese Angabe, wird die Order an der Börse platziert und in aller Regel sofort ausgeführt. Das Geld wird direkt vom Konto abgebucht und die Aktien werden entsprechend im Depot eingebucht. Von diesem Moment an kann der Aktionär von Kursgewinnen profitieren.
Was ist besser, Bank oder Broker?
Welche Bank beziehungsweise welcher Broker geeignet ist, hängt von den individuellen Anforderungen des Depotinhabers ab. Denn die Gebühren, die bei jedem Kauf und jedem Verkauf anfallen, variieren von Anbieter zu Anbieter. Je mehr ein Anleger handelt, desto mehr fallen sie ins Gewicht. Aber auch die Serviceleistungen unterscheiden sich. Einige Anbieter bieten die Möglichkeit, auch telefonisch zu kaufen und zu verkaufen, bei anderen geht das ausschließlich online. Manche bieten telefonischen Support, andere nicht.
Darüber hinaus unterscheidet sich auch das Handelsangebot. Über manche Banken beziehungsweise Broker können nahezu alle Aktien weltweit gekauft werden, ebenso wie entsprechende Finanzinstrumente sowie Aktienfonds und auch Aktiensparpläne. Bei anderen ist diese Auswahl eingeschränkt. Beispielsweise kann es sein, dass kaum oder keine chinesischen Aktien gehandelt werden können.
Welche Rechte werden durch eine Aktie verbrieft?
Mit dem Aktienkauf gehen verbriefte Rechte einher. Bei deutschen Aktiengesellschaften sind das zum einen Vermögensrechte und zum anderen Verwaltungsrechte.
- Unter die Vermögensrechte fallen der Anspruch auf Dividende, das Bezugsrecht und der Anspruch auf Zusatz- oder Berichtigungsaktien.
- Unter die Verwaltungsrechte fallen das Recht zur Teilnahme an der Hauptversammlung, das Auskunftsrecht und das Stimmrecht.
Die Aktionärsrechte für ausländische Aktiengesellschaften können je nach nationaler Rechtsordnung davon abweichen.
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Eine Aktie ist ein Wertpapier. Es verbrieft, dass der Besitzer/Eigentümer der Aktie am Grundkapital einer Aktiengesellschaft (AG) beteiligt ist. Besitzt ein Aktionär beispielsweise 100 Aktien eines Unternehmens wie BASF, so ist er mit 100 von insgesamt mehreren hundert Millionen 
