Cash Ratio (Liquidität 1. Grades) – Definition & Berechnung

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Die Cash Ratio, auch bekannt als „Barliquidität“ oder „Liquidität 1. Grades“, ist eine Bilanzkennzahl zur Beurteilung der Liquiditätssituation eines Unternehmens. Sie bildet das Verhältnis zwischen liquiden Mitteln und kurzfristigen Verbindlichkeiten ab. Investoren können die Cash Ratio beispielsweise nutzen, um die kurzfristige Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens zu beurteilen oder das Risiko einer Investition einzuschätzen.

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Cash Ratio – Definition

Die Cash Ratio (Liquidität 1. Grades) ergibt sich aus der Division der liquiden Mittel eines Unternehmens und dessen kurzfristigen Verbindlichkeiten. Zu den liquiden Mitteln zählen Barmittel (Bankguthaben und Bargeld) sowie täglich liquidierbare Wertpapiere. Andere Vermögensgegenstände oder Verbindlichkeiten werden im Rahmen der Cash Ratio nicht berücksichtigt.

Grundsätzlich dienen die Cash Ratio sowie alle übrigen Liquiditätskennzahlen dazu, die Zahlungsfähigkeit von Unternehmen zu beurteilen. Unabhängig der Ertragslage, also des Gewinns oder Verlustes, muss ein Unternehmen jederzeit zahlungsfähig sein, um langfristig erfolgreich zu agieren. Die Cash Ratio liefert dabei eine Antwort auf die Frage, welchen Anteil der Verbindlichkeiten ein Unternehmen sofort begleichen könnte.

Hinweis: Zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten zählen primär die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Zusätzlich können Verpflichtungen gegenüber Kreditinstituten oder beispielsweise dem Finanzamt als kurzfristige Verbindlichkeit gelten, sofern sie in weniger als einem Jahr fällig werden.

Cash Ratio – Formel & Berechnung

Die Daten zur Ermittlung der Cash Ratio stammen aus der Bilanz eines Unternehmens. Diese veröffentlichen Unternehmen häufig in der Sektion „Investor Relations“ auf ihrer Homepage. Zusätzlich ist die Bilanz Bestandteil der jährlichen oder quartalsweisen Geschäftsberichte.

Die notwendigen Positionen zur Berechnung der Liquidität  1. Grades werden ohne weitere Rechenoperationen direkt aus der Bilanz entnommen. In der Praxis können die Bilanzpositionen jedoch weiter untergliedert sein. So können die kurzfristigen Verbindlichkeiten beispielsweise in ihre einzelnen Bestandteile aufgegliedert werden, um eine bessere Transparenz der Bilanz zu erreichen.

Nachdem liquide Mittel- und kurzfristige Verbindlichkeiten bekannt sind, werden sie bei der Berechnung der Cash Ratio ins Verhältnis gesetzt. Das Ergebnis wird mit 100 multipliziert, um den prozentualen Wert zu erhalten.

Die Formel dafür lautet:

Cash~Ratio=\frac{liquide~Mittel}{kurzfristige~Verbindlichkeiten}*100
Cash~Ratio=\frac{Bargeld+Bankguthaben+Wertpapiere }{kurzfristige~Verbindlichkeiten}*100

Die prozentuale Darstellung der Liquidität ist zwar üblich, die dezimale Variante aber ebenfalls richtig. Eine Liquidität von 30 % entspricht beispielsweise dem Wert 0,3.

Cash Ratio – Interpretation

Die Cash Ratio eines Unternehmens kann sowohl alleinstehend als auch im Zeit- beziehungsweise Unternehmensvergleich bewertet werden. Dabei kann die Kennzahl primär als Ausschlusskriterium – als sogenannter „Show Stopper“ – dienen. Beispielsweise kann ein Investor festlegen, dass er nicht in Unternehmen investiert, die eine Cash Ratio von weniger als 15 % besitzen. Als finales Auswahlkriterium für eine Investition sind Liquiditätskennzahlen dagegen tendenziell weniger geeignet.

Grundsätzlich bedeutet ein Wert von 100 %, dass ein Unternehmen alle kurzfristigen Verbindlichkeiten durch liquide Mittel decken kann. Werte unter 100 % zeigen eine Deckungslücke auf. Im Vergleich dazu können Werte über 100 % eine Überliquidität signalisieren.

Zielwert der Liquidität 1. Grades

Grundsätzlich ist der optimale Wert der Cash Ratio immer von dem individuellen Unternehmen abhängig. Dennoch können sich sowohl zu hohe als auch zu niedrige Werte negativ auswirken.

  • Unterhalb einer Cash Ratio von 20 % steigt unter anderem das Risiko, dass Zahlungsstockungen auftreten. Das Unternehmen kann dann fällige Verbindlichkeiten nicht mehr fristgerecht bedienen. Sogar negative Werte sind denkbar, stellen für Investoren jedoch ein Warnsignal dar.
  • Ein Wert der Kennzahl von mehr als 30 % kann bereits als „Überliquidität“ betrachtet werden. Barmittel und Wertpapiere stehen dem eigentlichen Unternehmenszweck nicht unmittelbar zur Verfügung. Das Unternehmen kann sie folglich nicht zur Wertschöpfung einsetzen. Daher sind Unternehmen tendenziell bestrebt, die Cash Ratio so gering wie möglich zu halten, damit das Kapital des Unternehmens bestmöglich eingesetzt wird.

Hohe Werte können auch ein Signal dafür sein, dass ein Unternehmen gegenwärtig keine sinnvolle Anlagemöglichkeit für das Kapital findet. Dieser Umstand kann sich negativ auf das Wachstum eines Unternehmens auswirken und damit ein Alarmsignal für Investoren sein.

Hinweis: Der Korridor zwischen 20 % und 30 % ist ein Richtwert für die Liquidität 1. Grades. In einzelnen Fällen und abhängig von der gesamtwirtschaftlichen Lage können auch höhere oder niedrigere Werte angemessen oder sogar notwendig sein. Steht beispielsweise die Anschaffung einer Fertigungsanlage aus Barmitteln bevor, kann die Liquidität kurzfristig ansteigen. In diesem Beispiel würde sie jedoch mittelfristig wieder auf den Zielwert zurückfallen.

Die Liquidität 1. Grades im Unternehmens- und Zeitvergleich

Neben einer absoluten Analyse der Cash Ratio, kann die Kennzahl auch als Vergleichsinstrument eingesetzt werden. Beispielsweise kann ein Investor die Entwicklung der Kennzahl im Zeitverlauf bewerten. Konstante Werte über mehrere Perioden, die sich innerhalb der Zielvorgaben befinden, können positiv bewertet werden. Stark schwankende Werte können dagegen ein Hinweis auf Probleme im Liquiditätsmanagement eines Unternehmens sein.

Zwischen verschiedenen Unternehmen kann ein Investor die Cash Ratio nur bedingt einsetzen. Denkbar ist beispielsweise eine Vorselektion mithilfe von Liquiditätskennzahlen. Erfüllt ein Unternehmen die Anforderungen an die Liquidität nicht, könnte sich der Investor den Aufwand ersparen, weitere Kennzahlen wie etwa Ertragskennzahlen zu bilden und zu vergleichen. Dabei können auch die Quick und Current Ratio berücksichtigt werden. Die Nutzung dieser drei Kennzahlen kann die Aussagekraft bezüglich der Liquiditätslage eines Unternehmens verbessern.

Bedeutung der Cash Ratio für Lieferanten und Banken

Ein mögliches Interesse an der Cash Ratio können neben Investoren und dem Unternehmen selbst auch Lieferanten und Banken haben. Diese gelten für gewöhnlich als Kreditgeber. Diese Kredite können in Form von Finanzkrediten oder als Warenkredite ausgestaltet sein. Mithilfe von Liquiditätskennzahlen können Gläubiger einschätzen, wie wahrscheinlich die Erfüllung der Rückzahlungspflicht ist. In der Folge kann die Liquidität eines Unternehmens darauf Einfluss nehmen, ob es einen Kredit erhält und zu welchen Konditionen.

Dabei weicht der Zielwert unter Bonitätsbetrachtung von dem oben stehenden Zielwert üblicherweise ab. Gläubiger haben nur ein untergeordnetes Interesse an der Rentabilität eines Unternehmens, da sie daran nicht beteiligt sind. Das Interesse der Gläubiger ist vielmehr die größtmögliche Sicherheit des gewährten Kredites. Aus diesem Grund bewerten Lieferanten und Banken hohe Werte der Cash Ratio und anderer Liquiditätskennzahlen tendenziell positiv.

Möglichkeiten die Cash Ratio zu verändern

Um die Cash Ratio gemäß den Markt- und Unternehmensanforderungen anzupassen, können Unternehmen verschiedene Maßnahmen ergreifen. Eine Senkung der Kennzahl ist beispielsweise durch die Investition von liquidem Kapital möglich. Die Cash Ratio erfordert dabei nicht zwingend eine langfristige Investition in Anlagevermögen. Bereits der Kauf von Rohstoffen kann die Verbindlichkeiten des Unternehmens erhöhen und damit die Liquidität 1. Grades senken.

Eine Erhöhung der Cash Ratio ist dagegen beispielsweise durch die Aufnahme von langfristigen Krediten möglich. Diese können bei Finanzinstituten oder am Kapitalmarkt in Form von Unternehmensanleihen aufgenommen werden. Durch die Kreditaufnahme erhöht sich das liquide Kapital. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten bleiben unverändert, weil der Kredit langfristig zurückzuzahlen ist.

Kapitalerhöhung

Besteht die Möglichkeit der Kreditaufnahme nicht, können Unternehmen auf die Ausschüttung von Gewinnen oder mögliche Aktienrückkäufe verzichten. Dies schont tendenziell die Liquidität des Unternehmens. Darüber hinaus ist der Verkauf von Vermögensgegenständen denkbar. Nicht mehr benötigte Maschinen können beispielsweise veräußert werden. Im Rahmen des Umlaufvermögens können Bestände reduziert oder Zahlungsziele von Kunden gekürzt werden.

Ein vergleichsweise weitreichendes Instrument des Liquiditätsmanagements ist die Kapitalerhöhung. Ein Unternehmen kann mithilfe von Kapitalerhöhungen neues Eigenkapital aufnehmen und gibt im Gegenzug neue Anteile aus. Dabei werden jedoch die Anteile bisheriger Anleger „verwässert“. Zudem ist für diese Maßnahme ein Beschluss auf der Hauptversammlung notwendig. Daher ist eine Kapitalerhöhung einzig zum Zweck der Veränderung der Cash Ratio eher unwahrscheinlich.

Hinweis: Verringert ein Unternehmen sein Anlagevermögen, um die Liquidität zu verbessern, kann dies für Investoren ein Warnsignal sein. Sobald Anlagegüter verkauft werden, die für das Kerngeschäft des Unternehmens notwendig wären, besteht die Gefahr, dass das Unternehmen seine eigene Ertragsgrundlage schädigt.

Cash Ratio – Nachteile

Entgegen der Interpretationsmöglichkeiten der Cash Ratio ist die Aussagekraft der Kennzahl aufgrund verschiedener Faktoren begrenzt. Beispielsweise gibt es bereits in der bilanziellen Darstellung Unterschiede zwischen liquiden Mitteln und Verbindlichkeiten. Liquide Mittel stehen sofort beziehungsweise innerhalb weniger Tage zur Verfügung.

Dem gegenüber können Verbindlichkeiten auch dann noch „kurzfristig“ sein, wenn sie in einem Jahr fällig werden. Die gegenwärtigen Finanzmittel würden also mit Verbindlichkeiten verglichen werden, die noch lange nicht fällig sind. Dieser Vergleich schwächt folglich die Aussagekraft der Cash Ratio und stellt die Liquiditätssituation tendenziell negativer dar, als sie ist.

Neben der verschiedenen Fristigkeit der Verbindlichkeiten ist es für einen unternehmensfremden Bewerter nicht möglich, zu beurteilen, wie die Fälligkeitsstruktur der Verbindlichkeiten ist. Eine Cash Ratio von 20 % kann positiv bewertet werden, wenn in den nächsten 40 Tagen keine Verbindlichkeiten fällig werden. Das Unternehmen hat folglich einen komfortablen Zeitpuffer.

Die gleiche Ratio erscheint dagegen wenig, wenn in 10 Tagen 80 % der Verbindlichkeiten fällig sind. Tendenziell geht die Cash Ratio auch hier von einem negativen Szenario aus. Die Kennzahl trifft die Annahme, dass alle Verbindlichkeiten sofort fällig sind, was praktisch kaum der Realität entspricht.

Zeitpunktbezug der Kennzahl

Ein weiterer Nachteil der Kennzahl ist ihr Zeitpunktbezug. Die Cash Ratio wird zu einem festen Zeitpunkt, üblicherweise dem Bilanzstichtag, gebildet. Bewegungen, die etwa einen Tag zuvor stattgefunden haben, wurden demnach berücksichtigt. Transaktionen des folgenden Tages werden es nicht mehr. Beispielsweise bezahlt ein Kunde am zweiten Januar die Rechnung für ein großes Projekt. Am 31.12., dem Bilanzstichtag, fehlt diese Transaktion in der Cash Ratio, weshalb die Kennzahl möglicherweise als zu gering bewertet werden könnte.

Zusätzlich macht diese bilanzielle Abhängigkeit die Kennzahl tendenziell anfällig für Manipulationen. Beispielsweise kann ein Unternehmen vor dem Bilanzstichtag einen Kredit aufnehmen, um die Liquidität 1. Grades zu erhöhen, und ihn kurz darauf wieder tilgen.

Ebenfalls nicht ersichtlich sind Liquiditätsreserven. Hierzu zählen beispielsweise nicht genutzte Kreditlinien. Diese können auf Abruf genutzt werden und dienen häufig als Puffer für unvorhergesehene Engpässe. Obwohl diese Möglichkeit bei einigen Unternehmen besteht, findet sie keinen Eingang in die klassischen Liquiditätskennzahlen.

Keine Aussagen über Ertragslage möglich

Einem Kritikpunkt müssen sich alle Liquiditätsgrade aussetzen, denn sie können keine Aussage über die Ertragskraft eines Unternehmens treffen. Ein Wirtschaftsunternehmen muss Gewinne erwirtschaften, um Wachstum und einen positiven Shareholder Value generieren zu können. Dieser Wert aus Anlegersicht kann sich in Form steigender Kurse oder durch Gewinnausschüttungen (Dividenden) widerspiegeln.

Die Liquidität ist zwar Grundvoraussetzung für den erfolgreichen Unternehmensbetrieb, bedingt ihn aber nicht. Folglich kann ein Unternehmen auch Verluste erwirtschaften und sich aktuell in einer guten Liquiditätssituation befinden. Langfristig können solche Unternehmen die Anlegergelder jedoch nicht vermehren, sondern tendieren dazu, Werte zu vernichten. Die Cash Ratio kann folglich ein Indikator dafür sein, ob ein Unternehmen über genügend finanzielle Mittel verfügt, ist aber nicht in der Lage, eine Investitionsentscheidung zu rechtfertigen.

Unterschied zwischen der Cash Ratio und anderen Liquiditätsgraden

Neben der Cash Ratio gibt es zwei weitere Liquiditätsgrade, mit denen Investoren ein Unternehmen einschätzen können. Dies sind die Quick Ratio und die Current Ratio. Von diesen drei Kennzahlen kann die Cash Ratio als konservativ betrachtet werden, da die Barbestände eines Unternehmens vergleichsweise sicher sind.

Forderungen können beispielsweise ausfallen, solange sie noch offen sind oder Vermögenswerte beim Verkauf nicht ihren bilanziellen Wert erzielen. Dennoch haben alle drei Kennzahlen sinnvolle Anwendungsgebiete. Investoren können auch alle drei Liquiditätskennzahlen einsetzen, um ein ganzheitliches Bild des Unternehmens zu bekommen.

Liquidität 2. Grades (Quick Ratio)

Bei der Quick Ratio werden die liquiden Mittel eines Unternehmens um dessen kurzfristige Forderungen erweitert. Der Nenner der Berechnungsformel besteht weiterhin aus den kurzfristigen Verbindlichkeiten. Mithilfe dieser Kennzahl kann ein Investor die Lage eines Unternehmens insofern bewerten, dass Forderungen und Verbindlichkeiten in ihrer Fristigkeit übereinstimmen. Grundsätzlich sollten liquide Mittel- und kurzfristige Forderungen den kurzfristigen Verbindlichkeiten entsprechen. Der häufig formulierte Zielwert für die Quick Ratio sind daher 100 % bis 120 %.

Liquidität 3. Grades (Current Ratio)

Die Current Ratio liefert für gewöhnlich die höchsten Werte der drei Liquiditätsgrade. Sie setzt das gesamte Umlaufvermögen eines Unternehmens ins Verhältnis zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die Kennzahl kann Investoren daher einen Eindruck vermitteln, wie die Vermögensstruktur eines Unternehmens aufgebaut ist. Werte zwischen 130 % und 170 % gelten für gewöhnlich als wünschenswert.

Cash Ratio – Beispiel

Ein Investor hat verschiedene Unternehmen aus der Energiebranche im Blick und möchte in einem dieser Unternehmen investieren. Anhand der Cash Ratio möchte er jedoch zuvor prüfen, wie die Liquiditätssituation der Unternehmen ist. Eines der Unternehmen ist die Grün Energie AG. Aus dem letzten Geschäftsbericht entnimmt der Investor die folgende Bilanz.

Aktiva Passiva
Anlagevermögen 1.900.000 Eigenkapital 1.800.000
Umlaufvermögen Fremdkapital
  Vorräte 600.000   Rückstellungen 800.000
  Forderungen LuL 270.000   Ausst. Steuern 45.000
  Wertpapiere 100.000   Verbindlichkeiten LuL 285.000
  Barmittel 60.000
  2.930.000   2.930.000

Die liquiden Mittel, bestehend aus Wertpapieren und Barmitteln betragen insgesamt 160.000 Euro. Dem gegenüber kurzfristige Verbindlichkeiten in Höhe von 330.000 Euro (Verbindlichkeiten LuL + Ausst. Steuern). Daraus ergibt sich folgende Berechnungsformel.

Quick~Ratio=\frac{160.000~EUR}{330.000~EUR}*100=48,48\%

Das Ergebnis von fast 50 % signalisiert dem Investor, dass es offensichtlich keine Unterliquidität gibt. Vielmehr liegt die gegenteilige Situation vor. Die liquiden Mittel können beinahe zu hoch sein. Ein zusätzlicher Blick auf die Quick Ratio kann jedoch zeigen, dass sich das Ergebnis nach Einbezug der Forderungen wieder normalisiert. Folglich kann der Investor die Grün Energie AG weiterhin für sein Investment in Betracht ziehen.

Hinweis: In dem vorliegenden Beispiel kann es aus Investorensicht sinnvoll sein, die Cash Ratio für mehrere Perioden zu ermitteln. So kann sich ein Gesamteindruck ergeben, ob der ermittelte Wert üblich ist oder es sich um einen „Ausreißer“ handelt.

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