Form 8-K SEC Filing – Definition & Erklärung

Autor: - Inhaltlich geprüft von: Philipp Berger

Mit dem Form 8-K kommen amerikanische Unternehmen ihrer Informationspflicht gegenüber Anlegern und der übrigen Öffentlichkeit nach. Für ausländische Unternehmen, die in den USA tätig sind, gilt das verwandte Form 6-K. Diese Veröffentlichungen sind im amerikanischen Aktienrecht vorgeschrieben und werden von der United States Securities and Exchange Comission (SEC) kontrolliert. Die Meldung nach Form 8-K ist eine der häufigsten, die an die SEC übermittelt wird.

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Was ist das Form 8-K Filing?

Das Form 8-K ist ein Bericht, den Unternehmen bei außerplanmäßigen und wesentlichen Ereignissen zu veröffentlichen haben.

  • Außerplanmäßig bedeutet in diesem Zusammenhang, dass nicht ohnehin ein Quartals- oder Jahresbericht bevorsteht, der diese Informationen beinhaltet.
  • Wesentlich bedeutet, dass die Informationen für den Investor von Interesse sind und potenziell den Kurs der Aktie beeinflussen können.

Beispielsweise melden Unternehmen Erwerbe von anderen Gesellschaften, Veränderungen in der Geschäftsführung oder einen möglichen Insolvenzantrag. In Deutschland ist diese Form der Veröffentlichung auch als Ad-hoc-Meldung bekannt.

Für die Veröffentlichung des Form 8-K Filings haben Unternehmen vier Arbeitstage Zeit. Dieser relativ kurze Zeitraum soll Investoren und andere Stakeholder gegenüber dem Management gleichstellen. Käufe und Verkäufe der Aktien können nach vier Tagen von allen Marktteilnehmern mit einer ähnlichen Informationsbasis vorgenommen werden. Andernfalls hätte das Management einen unberechtigten Vorteil.

Hinweis: Zusätzlich zu den Regelungen des SEC Form 8-K müssen auch Transaktionen der Geschäftsführung (z. B. der Kauf und Verkauf von Aktien) regelmäßig veröffentlicht werden. Beides dient dem Ausgleich von Informationsungleicheiten.

Wann ist eine Veröffentlichung gemäß Form 8-K notwendig?

Die SEC hat klar definiert, wann eine Veröffentlichung nach Form 8-K notwendig ist. Dafür gibt es insgesamt 9 übergeordnete Abschnitte, die in verschiedene Kategorien unterteilt sind. Die folgenden Abschnitte enthalten alle Veröffentlichungsgründe ersten Ranges sowie eine nähere Erläuterung, was unter den einzelnen Punkten zu verstehen ist.

Punkt 1: operatives Geschäft

Im Rahmen der Sektion 1 haben Unternehmen außergewöhnliche operative Ereignisse zu melden. Beispielsweise fallen Kauf-, Miet- und Darlehensverträge unter diese Regelung. Voraussetzung ist nur, dass bisher keine ähnlichen Verträge existierten. Im letzten Fall könnte der Investor weitere Verträge als Teil des regulären operativen Geschäftes betrachten.

Umgekehrt muss auch die vorzeitige Auflösung solcher Vereinbarungen und Verträge in einer 8-K Meldung veröffentlicht werden. Kündigt ein Unternehmen beispielsweise den Vertrag mit einem Großkunden, ist damit im Rahmen des regulären Geschäftes nicht zu rechnen. Gleichzeitig hat dieser Vorgang eine Relevanz für die Investoren.

In die Verpflichtung von Sektion 1 fällt ebenfalls die Insolvenz eines Unternehmens. Diese muss mit einem Form 8-K Report veröffentlicht werden. Darüber hinaus gilt die Veröffentlichungspflicht auch für wesentliche Vorgänge während des Insolvenzverfahrens. Dazu können die Sanierung oder Auflösung der Gesellschaft, das weitere Vorgehen mit den Stammaktien oder ähnliche Informationen gehören.

Punkt 2: Finanzdaten mit einem Form 8-K angeben

Die Sektion 2 der SEC-Anforderungen zur Form 8-K umfasst diverse Vorgänge, die die Finanzlage eines Unternehmens betreffen. Dazu gehört auch der Erwerb oder der Verkauf von Vermögenswerten. Mit Vermögenswerten sind im Sinne der SEC Filings primär Fusionen mit und Akquisitionen von anderen Unternehmen gemeint. Verkäufe von Geschäftseinheiten fallen ebenfalls unter diesen Punkt.

Zusätzlich zu regulären Veröffentlichungen von Quartals- und Jahresergebnissen werden diese meist im Rahmen eines Form 8-K Filings gemeldet. Hier kündigen die Unternehmen lediglich an, wann die Zahlen veröffentlicht und erläutert werden. Teilweise enthält das 8-K Filing auch eine Zusammenfassung der wichtigsten Informationen des Geschäftsberichtes.

Angabe von Verbindlichkeiten

Finanzielle Verpflichtungen eines Unternehmens sind nicht immer in der Bilanz ersichtlich und entstehen teilweise deutlich vor Aufstellung einer Bilanz. Daher müssen alle wesentlichen Verbindlichkeiten außerhalb des normalen Geschäftsverlaufes mit einem 8-K Filing gemeldet werden. Dazu können die Aufnahme von Fremd- oder Eigenkapital sowie weitere finanzielle Verpflichtungen gehören. Neben neuen Ereignissen sind beispielsweise auch Forderungsausfälle von bestehenden Forderungen oder Verschlechterungen von Sicherheiten zu melden, sofern sie für das Unternehmen wesentlich sind.

Restrukturierungen bedeuten für ein Unternehmen erhebliche Risiken und anfänglich finanzielle Belastungen. Wird beispielsweise ein Produktionswerk geschlossen, entstehen Kosten für Abfindungen, Veräußerung der Vermögensgegenstände und allgemeine Kosten der Verwaltung. Die Summe der voraussichtlichen Kosten solcher Maßnahmen muss ein Unternehmen mit einer Forn 8-K Meldung offenlegen.

Außerordentliche Abschreibungen auf Vermögenswerte bilden den letzten Faktor der Sektion 2. Mit sogenannten Impairment Tests müssen Unternehmen nach internationalen Rechnungslegungsnormen regelmäßig die Werthaltigkeit ihrer Vermögensgegenstände überprüfen. Besonders der Geschäfts-und-Firmenwert (Goodwill) und der Wert der Marke (Brand) werden beim Impairment Test näher betrachtet. Abschreibungen auf diese beiden Vermögenswerte hat ein Unternehmen ebenfalls zu melden.

Punkt 3: Börsennotierung

Der bedeutendste Meldegrund aus dieser Sektion ist ein drohendes Delisting. Delisting bedeutet, dass eine Aktie entweder an einer speziellen Börse oder allgemein am Kapitalmarkt nicht mehr handelbar ist. Wenn ein Unternehmen von einem möglichen Delisting betroffen ist, muss es zudem die Schritte veröffentlichen, die es gegen die Maßnahme unternehmen wird. Ein Delisting kann sowohl vom Handelsplatz als auch vom Unternehmen selbst ausgehen.

In der Sektion 3 werden zudem private Verkäufe von Wertpapieren veröffentlicht, sofern sie 1 % des ausstehenden Aktienvolumens überschreiten. Investoren können dann sowohl das geschöpfte Kapital als auch mögliche Verwässerungseffekte beurteilen.

Neben den oben stehenden Veröffentlichungspflichten müssen Unternehmen in diesem Abschnitt darüber Auskunft geben, ob die Rechte von Wertpapierinhabern verändert werden. Gewisse Darlehensbedingungen können beispielsweise nachteilig auf Dividendenzahlungen wirken. Auch die Ausgabe von Vorzugsaktien kann einen Einfluss auf die Rechte der übrigen Aktionäre haben.

Punkt 4: Abschlussprüfung

Jeder Jahresabschluss eines börsennotierten Unternehmens wird von einem Wirtschaftsprüfer auf seine Korrektheit geprüft. Wird dieser Abschlussprüfer abberufen, gewechselt oder legt sein Mandat selbst nieder, ist eine Erläuterung mit einem Form 8-K notwendig. Dabei muss die Gesellschaft auch darüber Auskunft erteilen, ob der Prüfer Abweichungen festgestellt hat und möglicherweise die Bestätigung des Abschlusses verweigert hat. Häufig wird der Jahresabschluss nach einer Meldung in dieser Sektion zu einem späteren Zeitpunkt korrigiert.

Hinweis: Der ungeplante Wechsel des Abschlussprüfers bietet regelmäßig Anlass zur Sorge. Häufig liegen diesem Wechsel Differenzen zwischen Unternehmen und Prüfer zugrunde. Davon muss nicht nur der aktuelle Jahresabschluss betroffen sein. Der Abschlussprüfer kann auch Sachverhalte aufdecken, die mehr als das laufende Geschäftsjahr beeinflussen. Die Tragweite solcher Ereignisse ist für Investoren kaum abzusehen.

Punkt 5: Corporate Governance und Management

Im Rahmen der Corporate Governance werden besonders Wechsel von Führungspersonen oder Anteilseignern oberhalb der Meldeschwelle betrachtet. Mit einem 8-K Filing muss gemeldet werden, auf wen die Befugnisse übergegangen sind und wer diese vorher ausgeübt hat. Auch wenn Mitglieder des Managements das Unternehmen verlassen, ist dies, genau wie deren Ernennung, zu melden. Sofern es Unstimmigkeiten zwischen dem scheidenden Direktor und den Führungsgremien gibt oder gab, muss das Unternehmen darüber Auskunft geben. Legt der Manager zudem eine schriftliche Erklärung zu seinem Weggang beim Board of Directors vor, wird dieses ebenfalls im 8-K Report veröffentlicht.

Mögliche meldepflichtige Änderungen im Management sind:

  • Ernennung
  • Abberufung
  • Wiederwahl
  • Verzicht auf Wiederwahl
  • Ruhestand
  • Wechsel der Position

Bei Ernennung eines leitenden Angestellten ist neben dessen Namen auch die Vergütungsstruktur darzustellen. Die Regelungen hierzu ähneln denen im Corporate Governance Codex.

Änderungen der Satzung einer Gesellschaft unterliegen ebenfalls der Meldepflicht in Sektion 5, kommen in der Praxis aber eher selten vor. Ähnlich einer Satzungsänderung kann die Anpassung des Ethikkodexes als 8-K Meldung veröffentlicht werden. Auch eine entsprechende Verzichtserklärung ist als 8-K Meldung oder alternativ als Mitteilung auf der Unternehmenswebsite möglich.

Hinweis: Der Verzicht auf einen Ethikkodex gilt inzwischen als Warnhinweis. Sowohl Kunden als auch Investoren legen immer stärkeren Wert auf Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung. Unternehmen, die sich dieser Entwicklung verweigern, können mittelfristig auch wirtschaftliche Schwierigkeiten erwarten.

Punkt 6: Asset-Backed-Securities

Asset-Backed-Securities, oder auch forderungsbesicherte Wertpapiere, sind Finanzprodukte, die mit den Forderungen eines Unternehmens abgesichert werden. Investoren sind über den Einsatz dieser Instrumente mit einem 8-K Filing zu informieren. Verwendet ein Unternehmen keine der oben genannten Instrumente, sind keine Meldungen in diesem Abschnitt notwendig.

Punkt 7: Faire Offenlegung mit der Form 8-K

Dieser Aspekt dient primär der Gleichberechtigung aller Anteilseigner eines Unternehmens. Informationen, die Analysten und andere Fachleute von einem Unternehmen mitgeteilt bekommen, sind umgehend auch allen anderen Interessengruppen zugänglich zu machen. Unternehmen können einen 8-K Report verwenden, um dieser Offenlegungspflicht nachzukommen.

Zu aktuellen Beispielen dieser Sektion gehören:

  • Dividendenankündigungen
  • Verkaufszahlen
  • Gewinnmitteilungen
  • Prognosen
  • Weitere Geschäftsentwicklungen

Punkt 8: Andere Ereignisse

In diesem Abschnitt können Unternehmen alle Sachverhalte veröffentlichen, die sie für relevant halten, die aber nicht in den anderen Sektionen näher definiert wurden.

Punkt 9: Jahresabschlüsse und Anhänge

Dieser Abschnitt der 8-K Richtlinien sieht hauptsächlich Erläuterungen zu den vorangegangenen 8 Punkten vor. Hat ein Unternehmen beispielsweise erklärt, dass es eine Gesellschaft erworben hat, sind Bilanzen einzureichen, die den Effekt dieser Transaktion darlegen. Möglich wäre also die folgende Konzernbilanz, in der das neue Unternehmen konsolidiert wurde oder andere Dokumente, die die Akquisition erläutern.

Mögliche Auswirkungen von Form 8-K SEC Filings

Die Veröffentlichung eines SEC Filings kann am Kapitalmarkt unterschiedlich interpretiert und aufgenommen werden. Abhängig von der Marktstimmung, dem Kontext einer Veröffentlichung und dem Inhalt selbst, müssen die Reaktionen an den Börsen nicht immer sinnvoll erscheinen. Grundsätzlich lassen sich jedoch positive, negative und neutrale Reaktionen unterscheiden. An den folgenden Beispielen soll verdeutlicht werden, welche Veröffentlichungen sich auf welche Art und Weise auswirken können.

Positive Auswirkungen

Häufig entwickeln besonders personelle und strukturelle Veränderungen eine positive Wirkung auf die Unternehmenswahrnehmung. Wechselt beispielsweise der CEO eines Unternehmens, kommt es darauf an, was sein Vorgänger geleistet hat und was vom Nachfolger erwartet wird. Gilt der neue CEO als Hoffnungsträger und ist fachlich in der Lage diese Hoffnungen zu erfüllen, kann sich dies positiv auf die Kurse der Aktie auswirken.

Auch eine angekündigte Restrukturierung kann insbesondere bei Unternehmen in einer Krise ein Grund zur Hoffnung sein. Für Anleger und Analysten besteht zumindest eine reelle Chance auf eine Besserung der Situation, wenn eine Änderung forciert wird. Wurde beispielsweise ein Produkt mit hohem Umsatz aufgrund gesetzlicher Vorgaben verboten, können die Kurse der betroffenen Aktie stark einbrechen. Kündigt das Unternehmen nun an, die bisherige Fertigungslinie für ein neues Produkt nutzen zu wollen und zu können, ist der Erfolg des Unterfangens zwar ungewiss, aber besser als die Alternative. Häufig steigen die Kurse in der Folge solcher Ereignisse wieder an.

Neutrale Auswirkungen

Einige der Form 8-K SEC Filings haben lediglich einen informativen Charakter. Wechselt ein Mitglied des Board of Directors aufgrund einer Ruhestandsregelung hat dies in der Regel keinen Einfluss auf die Wahrnehmung und Entwicklung des Unternehmens. Auch die Ankündigung oder Zusammenfassung von Daten (z. B. Quartalsberichten), die in dieser Form ohnehin erwartet wurden, wirkt sich kaum oder gar nicht aus.

Negative Auswirkungen

Negative Auswirkungen auf den Kurs und die weitere Entwicklung des Unternehmens sind vergleichsweise eindeutig zu identifizieren. Wird gemäß Punkt 1 beispielsweise die Beantragung eines Insolvenzverfahrens bekannt, wird eine eindeutig negative Information öffentlich. Häufig ist eine deutliche Korrektur des Aktienkurses nach unten die Folge, weil in diesem auch zukünftige Gewinnerwartungen einbezogen sind. Eine Insolvenz minimiert die Chance auf zukünftige Gewinne und begründet damit sinkende Kurse.

Auch Uneinigkeiten mit Abschlussprüfern werden von den Marktteilnehmern überwiegend negativ aufgenommen. Je nachdem, welche Erkenntnisse der erste Prüfer gewinne und ob ein möglicher Zweitprüfer diese bestätigt, können Differenzen mit Prüfern sogar ein erster Schritt in Richtung Insolvenz sein.

Abschreibungen auf den Goodwill von Tochtergesellschaften oder Handelsmarken haben häufig eine negative Geschäftsentwicklung als Basis. Somit sind sie ebenfalls als negativ zu bewerten. Ein Beispiel dafür ist der Lebensmittelkonzern Kraft Heinz. Dieser musste aufgrund gesunkener Absätze und einer verfehlten Produktpolitik 16 Milliarden US-Dollar auf seine Marken abschreiben. Der Kurs gab infolge ungefähr 25 % nach.

Hinweis: Auch wenn die Auswirkungen eines Form 8-K Filings teilweise eindeutig erscheinen, stellen sie keine Grundlage für eine Handelsstrategie dar. Institutionelle Händler reagieren zwar ebenfalls auf diese Nachrichten, jedoch deutlich schneller, als Privatanleger. Daher sind die Nachrichten meistens nach kurzer Zeit im Kurs berücksichtigt.

So kannst du das Form 8-K abrufen und interpretieren

Jegliche SEC-Veröffentlichung kann online abgerufen werden. Dafür wird ein System mit der Bezeichnung EDGAR genutzt. Diese Abkürzung steht für Electronic Data Gathering, Analysis and Retrieval.

In das vorhandene Suchfeld muss der Name des Unternehmens eingetragen werden. Bestenfalls wird der volle Firmenname inklusive Rechtsform verwendet. Dies steigert die Suchgenauigkeit.

Firmen Filings mit EDGAR finden

In der folgenden Übersicht wird eine Trefferliste mit möglichen Unternehmen angezeigt. Stimmt der Firmenname mit exakt einem Datenbankeintrag überein, gelangt der Nutzer direkt zur Ergebnisanzeige. Hier werden alle Veröffentlichungen zu dem gesuchten Unternehmen angezeigt. Unter „Filing Type“ kann nach einen bestimmten Typ Veröffentlichung gefiltert werden.

Anleitung zur Abruf eines Form 8-K mit EDGAR

In der Spalte „Format“ können unter „Documents“ die jeweiligen Berichte mit allen Details abgerufen werden.

Das Deckblatt des Filings gibt Auskunft über die Anzahl der Dokumente, sowie das Veröffentlichungsdatum. Unter „Items“ legt das Unternehmen fest, zu welchen Punkten die jeweilige Mitteilung zugehörig ist. Im Fall dieses Reports von Apple sind es „Andere Ereignisse“ (Punkt 8) und „Jahresabschlüsse und Anhänge“ (Punkt 9).

Form 8-K Filings mit EDGAR durchsuchen

Das Dokument „8-K“ mit der laufenden Nummer 1 beinhaltet für gewöhnlich den gesamten 8-K Report. Der wesentliche Inhalt ist in diesem Fall, dass Apple verschiedene Anleihenkategorien ausgegeben hat. Insgesamt beläuft sich der Wert der Anleihen auf 8,5 Milliarden Dollar. Diese haben eine Laufzeit zwischen 2 und 22 Jahren. Für die Anleihen ist ein Kupon von 0,00 % bis 3,6 % p. a. vorgesehen.

Die Interpretation dieses Vorganges obliegt dem jeweiligen Investor. Die günstige Aufnahme von Fremdkapital kann grundsätzlich befürwortet werden, wenn die Eigenkapitalrendite über dem durchschnittlichen Kupon liegt (Leverage-Effekt). Jedoch muss die Schuldenquote ebenfalls berücksichtigt werden. Zu hohe Schulden können sich bei steigenden Finanzierungskosten als riskant erweisen (Zinsänderungsrisiko).

Neben der grundsätzlichen Beurteilung der Kapitaltransaktion stellt sich die Frage, wofür das Geld verwendet werden soll. Darauf gibt Apple in seiner Veröffentlichung keine Antwort. Deshalb kann das Form 8-K Filing nur der Ansatzpunkt für eine möglicherweise weitergehende Recherche sein, liefert aber keine abschließenden Erkenntnisse. Genaue Informationen zu diesem Vorgang kann ein Investor im folgenden Quartalsbericht oder Jahresabschluss erwarten.

Finanzdaten zu Apple Inc.

Hinweis: Neben der Nutzung von EDGAR ist häufig auch der Abruf von Form 8-K Filings über die Investor Relations Seite eines Unternehmens möglich. Es handelt sich dabei um die identischen Dokumente, die ein Investor nach dem folgenden Schema analysieren und interpretieren kann.

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