Mini-VIX Futures | Symbol: VXM – Erklärung & Überblick

Autor: Philipp Berger

Mini-VIX Futures (Symbol: VXM) sind Terminkontrakte auf den Cboe Volatility Index (VIX). Sie dienen dazu, auf die erwartete Volatilität des S&P 500 zu spekulieren oder Portfolios abzusichern. Durch die kleinere Kontraktgröße von 100 USD pro Indexpunkt sind sie flexibler als der Standard-VIX-Future (VX), bei gleichen grundlegenden Handelsmechanismen.

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Mini-VIX Futures im Überblick

Kontraktspezifikationen
Kontraktbezeichnung Mini Cboe Volatility Index (VXM) Futures
Symbol (CFE) VXM
Kontraktgröße 100 USD x Cboe Volatility Index
Kursnotierung Indexpunkte in Dezimalnotation
Min. Tickgröße (Tick Size) 0,01 Indexpunkte
Min. Tickwert (Tick Value) 1,00 USD
Wert/Punkt (Multiplikator) 100 USD
Kontraktwert aktueller Futureskurs x Multiplikator
Fälligkeiten (Monatsbezeichnung)
  • Bis zu sechs kurzfristige Wochenfälligkeiten
  • Neun kurzfristige Monatsfälligkeiten
  • Fünf Kontrakte im Februar-Quartalszyklus
Letzter Handelstag Der Handel im auslaufenden Kontrakt endet am Final Settlement Date um 8:00 Uhr Chicago-Zeit. Monatliche VXM-Kontrakte verfallen an dem Mittwoch, der 30 Tage vor dem dritten Freitag des unmittelbar folgenden Kalendermonats liegt. Wöchentliche Kontrakte verfallen am Mittwoch der bezeichneten Kalenderwoche. Fällt der Termin auf einen Feiertag der Cboe Options, wird er auf den vorherigen Geschäftstag vorgezogen.
Abrechnung Barausgleich (Cash Settlement) auf Basis einer Special Opening Quotation (SOQ) des VIX
Börsenplatz Cboe Futures Exchange (CFE)
Optionen auf den Kontrakt verfügbar? Nein

Weitere VIX Futures

Gehandelt an der Cboe Futures Exchange (CFE), einer Tochter von Cboe Global Markets:

Kontraktunterschiede

Die beiden VIX-Kontrakte unterscheiden sich vor allem in der Kontraktgröße, dem Kapitalbedarf pro Punkt und der Produktpalette rund um den Standardkontrakt.

  • Der Mini-VIX Future (VXM) hat eine Kontraktgröße von 100 USD x Cboe Volatility Index (VIX), eine Tick Size von 0,01 Indexpunkten und einen Tick Value von 1,00 USD. Die Abrechnung erfolgt per Barausgleich auf Basis einer SOQ des VIX. Optionen auf den VXM-Kontrakt selbst sind nicht verfügbar.
  • Der reguläre VIX Future (VX) hat eine Kontraktgröße von 1.000 USD x Cboe Volatility Index (VIX) und ist damit zehnmal so groß wie der Mini-VIX Future. Im Regelfall beträgt die Tick Size 0,05 Indexpunkte, entsprechend 50,00 USD je Tick. Auch hier erfolgt die Abrechnung per Barausgleich. Zusätzlich gibt es separate Optionen auf VX-Futures.

Besonderheiten von Mini-VIX Futures

Mini-VIX Futures tragen das Kürzel „VXM“ für monatliche Kontrakte und „VXM01“ bis „VXM53“ für wöchentliche Kontrakte. Die Zahl steht dabei für die Kalenderwoche des Verfalls.

  • Monatliche VXM-Kontrakte verfallen an dem Mittwoch, der 30 Tage vor dem dritten Freitag des unmittelbar folgenden Kalendermonats liegt. Die Schlussabrechnung basiert auf einer SOQ des VIX, die bei diesen Kontrakten unter Verwendung A.M.-abgerechneter SPX-Optionen ermittelt wird.
  • Wöchentliche VXM01 bis VXM53-Kontrakte verfallen am jeweiligen Mittwoch der angegebenen Kalenderwoche. Ihre Schlussabrechnung basiert ebenfalls auf einer SOQ des VIX, bei der P.M.-abgerechnete SPX-Optionen verwendet werden.

Fällt der Termin auf einen Feiertag, wird der Verfall vorgezogen. Da die Schlussabrechnung über eine SOQ erfolgt, kann der endgültige Abrechnungskurs vom laufenden VIX-Stand unmittelbar vor dem Verfall abweichen.

Mini-VIX Futures – Beispiel

An einem konkreten Beispiel sollen nun die Anforderungen erläutert werden, die für den Handel eines Mini-VIX Futures bestehen. Zunächst sollte der Kontraktwert (engl. „notional value“) ermittelt werden. Dieser drückt aus, welchen rechnerischen Gesamtwert ein Future-Kontrakt auf Basis des aktuellen Futurespreises hat.

Ermitteln lässt sich der Wert, indem der aktuelle Kurs des Futures mit dem Multiplikator multipliziert wird. Die Formel dafür lautet:

Kontraktwert = aktueller Futureskurs x Multiplikator.

In diesem Beispiel kauft ein Trader einen Mini-VIX Future. Dieser notiert zum Zeitpunkt des Geschäftsabschlusses bei 13,50.

Somit liegt der Kontraktwert des Futures bei: 1.350 USD (13,50 x 100 USD).

Benötigte Margin bestimmen

Hier ist zu beachten, dass der Kontraktwert nicht dem tatsächlichen Kapitaleinsatz entspricht. Für den Handel muss der Händler lediglich eine Sicherheitsleistung, die sog. Margin, hinterlegen.

Der Kontraktwert gibt also den rechnerischen Gesamtwert des Kontrakts an, während die Margin die Sicherheitsleistung beschreibt, die beim Kauf oder Verkauf eines Future-Kontrakts vorgehalten werden muss.

Wichtig ist an dieser Stelle, dass die Marginanforderungen variieren können. Sie hängen unter anderem von der Fälligkeit, der aktuellen Marktvolatilität, den Vorgaben der Börse und den zusätzlichen Anforderungen des Brokers ab.

Berechnung der Margin

Angenommen, der Kurs eines VXM-Futures mit einer bestimmten Monatsfälligkeit notiert bei 13,50 und der Multiplikator beträgt 100 USD. In diesem Fall würde der Kontraktwert 1.350 USD betragen.

Ein Händler, der diesen Kontrakt kaufen möchte, müsste jedoch nicht den gesamten Kontraktwert von 1.350 USD bezahlen, sondern lediglich die aktuell geforderte Initial Margin hinterlegen.

Wie hoch diese Initial Margin im Einzelfall ausfällt, hängt von den jeweils aktuellen Anforderungen der Börse und des Brokers ab. Der Erwerb des Futures reduziert die Kaufkraft des Händlers daher nicht um den vollen Kontraktwert, sondern nur um den tatsächlich geforderten Marginbetrag.

Mini-VIX Futures – Chart & Kurs

Der folgende Chart zeigt den Mini-VIX Future (VXM) als fortlaufenden Index („Front month contracts“). Die tatsächlichen Future-Kontrakte können daher in Abhängigkeit von der jeweiligen Fälligkeit leicht von der Darstellung abweichen.

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