Mid Caps – Definition & Bedeutung
Mid Caps sind börsennotierte Unternehmen mit einer mittleren Marktkapitalisierung („market capitalization“ bzw. Börsenwert). Häufig werden Mid Caps als „Mittelweg“ zwischen Small Caps und Large Caps betrachtet – mit dem Potenzial für überdurchschnittliches Wachstum, aber oft stabiler als sehr kleine Unternehmen. Gleichzeitig können Risiken wie geringere Liquidität oder höhere Kursschwankungen weiterhin relevant sein.
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Mid Caps – Definition
Mid Caps bezeichnen Unternehmen mit mittlerer Marktkapitalisierung, die typischerweise zwischen Small Caps und Large Caps bzw. Blue Chips angesiedelt sind.
Kriterien zur Mid-Cap-Einordnung
„Mid Cap“ ist kein strikt normierter Begriff. Stattdessen verwenden viele Marktteilnehmer und Indexanbieter eigene Segmentlogiken. Beispiele:
- Faustregel (USA): Mid Caps werden oft grob als Unternehmen mit ca. 2 bis 10 Mrd. US-Dollar Marktkapitalisierung eingeordnet.
- Indexanbieter Für Index-Neuaufnahmen werden Schwellenwerte regelmäßig angepasst. Beispiel USA: Für Neuaufnahmen in den S&P MidCap 400 gelten seit 01.07.2025 aktualisierte Marktkapitalisierungs-Grenzen von 8,0 bis 22,7 Mrd. US-Dollar (Gesamtmarktkapitalisierung).
- Perzentil-/Segmentansatz: Einige Indizes (Beispiel CRSP) definieren Mid Caps über Anteile/Perzentile der investierbaren Marktkapitalisierung statt fixer Beträge.
Berechnung des Börsenwerts
Der Börsenwert eines Unternehmens, auch Marktkapitalisierung genannt, wird berechnet, indem der Aktienkurs mit der Gesamtzahl der ausstehenden Aktien multipliziert wird.
Beispiel: Hat ein Unternehmen 1 Milliarde ausstehende Aktien und einen Aktienkurs von 10 EUR, beträgt die Marktkapitalisierung 10 Milliarden EUR.
Verschiedene Mid-Cap-Indizes
Mid-Cap-Indizes bieten Anlegern eine gezielte Möglichkeit, in mittelgroße börsennotierte Unternehmen zu investieren. Sie decken unterschiedliche Märkte und Branchen ab und dienen oft als Benchmark für Fonds, die sich auf Unternehmen mit mittlerer Marktkapitalisierung konzentrieren.
Beispiele für Mid-Cap-Indizes sind:
- S&P MidCap 400 (SP400): Dieser US-Index umfasst 400 mittelgroße Unternehmen. Die Abgrenzung erfolgt über die Indexregeln (u. a. Größenleitplanken für Neuaufnahmen, Liquiditätskriterien und weitere Anforderungen).
- Russell Midcap Index: Der Index umfasst grob rund 800 Titel und bildet den mittleren Größenbereich innerhalb des Russell-Universums ab.
- MSCI World Mid Cap Index: Dieser Index bietet Zugang zu Mid Caps aus 23 entwickelten Märkten und zielt darauf ab, einen definierten Mid-Cap-Anteil der frei handelbaren Marktkapitalisierung je Land abzudecken.
- MDAX (Deutschland): Der MDAX umfasst die 50 nach Streubesitz-Marktkapitalisierung größten Unternehmen, die nicht im DAX40 vertreten sind.
Vorteile von Mid Caps
Mid Caps werden häufig als attraktives Segment zwischen Small und Large Caps betrachtet. Typischerweise weisen sie ein höheres Wachstumspotenzial als etablierte Large Caps auf, können aber zugleich reifer und stabiler sein als viele Small Caps. Das kann zu einem aus Investorensicht interessanten Risiko-Rendite-Profil führen – ohne dass daraus eine Garantie für Rendite oder geringere Schwankungen abgeleitet werden kann.
Einige Mid Caps gelten zudem als „Hidden Champions“ (z. B. in Nischenmärkten mit hoher Spezialisierung). Solche Unternehmen können von Innovationskraft, klaren Wettbewerbsvorteilen und internationaler Expansion profitieren. Gleichzeitig bleibt eine sorgfältige Aktienanalyse wichtig, da Faktoren wie Branche, Wettbewerb, Bilanzqualität, Zinsumfeld und Konjunktur die Kursentwicklung stark beeinflussen.
Häufige Fragen
Was sind Mid Caps?
Als Mid Caps werden börsennotierte Unternehmen mit mittlerer Marktkapitalisierung bezeichnet. Eine weltweit gültige Schwelle gibt es nicht, jedoch wird in den USA häufig eine Spanne von 2 bis 10 Mrd. US-Dollar als Faustregel genannt.
Unterhalb der Mid Caps werden meist Small Caps und Micro Caps (teils auch Nano Caps) unterschieden.
Gibt es einen deutschen Midcap-Index?
Der deutsche Mid-Cap-Index heißt MDAX. Er umfasst 50 Unternehmen, die in der Größenrangfolge unterhalb der DAX-Werte liegen. In der Praxis ist dafür insbesondere die Streubesitz-Marktkapitalisierung (Free Float) relevant.
Warum gibt es eine Klassifizierung nach Börsenwert?
Die Einteilung nach Marktkapitalisierung hilft Anlegern und Indexanbietern dabei, Unternehmen nach Größenklassen zu segmentieren. Dies bildet eine pragmatische Grundlage für Benchmarking, Asset-Allokation und Diversifikation. Die Marktkapitalisierung ist zudem leicht vergleichbar und wird in vielen Indizes als Gewichtungs- und Auswahlkriterium genutzt (oft streubesitzadjustiert).
Das Eigenkapital umfasst den Wert der von einem Unternehmen ausgegebenen Aktien. Wenn Investoren Aktien eines Unternehmens kaufen, erhöht sich das Eigenkapital des Unternehmens. Die Marktkapitalisierung spiegelt den Marktwert dieses Eigenkapitals wider.
Ein wichtiger Aspekt für Investoren ist daher auch die Marktkapitalisierung eines Unternehmens. Sie hilft, die Größe und das potenzielle Risiko- und Wachstumsprofil eines Unternehmens zu verstehen.
Die Marktkapitalisierung von Aktiengesellschaften wird in den USA in folgende Kategorien unterteilt:
- Mega Cap: über 200 Milliarden US-Dollar
- Large Cap: zwischen 10 Milliarden und 200 Milliarden US-Dollar
- Mid Cap: zwischen 2 Milliarden und 10 Milliarden US-Dollar
- Small Cap: zwischen 250 Millionen und 2 Milliarden US-Dollar
- Micro Cap: zwischen 50 Millionen und 250 Millionen US-Dollar
- Nano Cap: weniger als 50 Millionen US-Dollar
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