Good-Til-Canceled (GTC) – Definition & Erklärung

Autor: Philipp Berger

Good-Til-Canceled (Abkürzung: “GTC”) ist ein Orderzusatz, den für den Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers verwenden werden kann und der so lange aktiv bleibt, bis die Order ausgeführt oder storniert wird. Manchmal begrenzen Broker die maximale Gültigkeitsdauer (Time-in-Force) einer GTC-Order auf z.B. 30 oder 90 Tage.

Der Hauptvorteil von GTC-Orders besteht darin, dass sie den täglichen Aufwand für das Portfoliomanagement verringern können, indem sie es den Anlegern ermöglichen, bestimmte Kauf- oder Verkaufskurse festzulegen, die über mehrere Wochen hinweg aktiv bleiben. GTC-Orders können auch als Stop Orders platziert werden, um Verluste zu minimieren.

Die Ausführung von GTC-Orders kann jedoch aufgrund vorübergehender Marktvolatilität zu ungünstigen Zeitpunkten erfolgen. Aufgrund der mit plötzlicher Volatilität verbundenen Risiken haben einige Börsen die Annahme von Good-Til-Canceled Orders eingestellt.

Siehe hierzu auch: Day Order, Good-Til-Extended-Market (GTEM), Good-Til-Date (GTD)

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