Time-in-Force – Definition & Erklärung

Autor: Philipp Berger

Time-in-Force ist ein Orderzusatz, der angibt, wie lange eine Order aktiv bleibt, bevor sie ausgeführt wird oder abläuft.

  • Day Orders sind eine der gebräuchlichsten Time-in-Force Anweisungen und verfallen, wenn sie nicht bis zum Ende des Handelstages ausgeführt werden.
  • Good-Til-Extended Market (GTEM) bleibt während des gesamten Handelstages einschließlich der nachbörslichen und vorbörslichen Handelszeiten aktiv.
  • Good-Til-Canceled (GTC) Orders bleiben solange in Kraft, bis die Transaktion ausgeführt oder storniert wird.
  • Good-Til-Date (GTD) Orders bleiben bis zu einem bestimmten Datum aktiv.
  • Fill-Or-Kill (FOK) Orders werden storniert, wenn der Auftrag nicht sofort vollständig ausgeführt wird.

Andere Time-in-Force Orders

Zu den weiteren Time-in-Force-Aufträgen zählen Market-on-Open (MOO) und Limit-on-Open (LOO) Orders, die speziell zur Markteröffnung ausgeführt werden.

Ähnlich verhält es sich mit Market-on-Close (MOC) und Limit-On-Close (LOC) Orders, die für die Ausführung zum Marktschluss bestimmt sind. Immediate-Or-Cancel (IOC) Orders hingegen werden entweder sofort ausgeführt oder, falls dies nicht möglich ist, umgehend storniert.

Day-Til-Canceled (DTC) Orders werden am Ende des Handelstages nicht storniert, sondern deaktiviert. Die Order kann zu einem späteren Zeitpunkt wieder aktiviert werden.

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