Buffett-Indikator – Erklärung & Charts

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Der Buffett-Indikator, auch bekannt als „Buffett Metrik“ oder „Market capitalization to GDP Ratio“, ist eine Bewertungskennzahl zur Analyse des gesamten Aktienmarktes. Der amerikanische Investor und CEO der Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway, Warren Buffett, entwickelte die Kennzahl ursprünglich für die Bewertung des amerikanischen Aktienmarktes. Investoren können den Indikator grundsätzlich für jeden Aktienmarkt nutzen, um eine Vorstellung davon zu bekommen, ob der Markt möglicherweise über- oder unterbewertet ist.

Buffett-Indikator – Definition

Der Buffet-Indikator ist eine Multiplikatorenkennzahl (engl. „Multiple“) zur Bewertung von Aktienmärkten oder einzelnen Marktsektoren. Die Grundlage für die Kennzahl ist der Gesamtwert aller börsengehandelten Unternehmen eines Marktes. Dieser Wert wird mit dem lokalen Bruttoinlandsprodukt (BIP) ins Verhältnis gesetzt. Seinen Ursprung hat der Buffett-Indikator am US-Markt.

Geschichte & Hintergrunde

Für die Ermittlung des Buffett-Indikators stehen verschiedene Ausgangswerte und Indizes zur Verfügung. Geläufig ist beispielsweise die Verwendung des Wilshire 5000 Index. Dieser berücksichtigt alle US-Aktien, die an amerikanischen Börsen handelbar sind. Die Aktien sind dabei nach ihrer Marktkapitalisierung gewichtet. Denkbar ist ebenfalls die Verwendung des Standard & Poor´s 500. Dieser Index beinhaltet die 500 größten US-Unternehmen. Obwohl die Summe der Unternehmen deutlich geringer ist, sind die Schnittmengen aufgrund der Gewichtung nach Marktkapitalisierung in beiden Indizes hoch.

Nicht berücksichtigt werden bei der Berechnung des Marktwertes der Unternehmen Limited Partnerships oder ADRs. Bei ADRs handelt es sich nicht um Unternehmen, sondern lediglich um sogenannte Hinterlegungsscheine, die den Handel mit bestimmten ausländischen Aktien ermöglichen.

Die Darstellung des Buffett-Indikators erfolgt üblicherweise in Prozent. Damit beantwortet die Kennzahl die Frage, welchen Anteil der Wert des Aktienmarktes am BIP hat. Ein Wert von 100 Prozent bedeutet beispielsweise, dass der Wert der börsengehandelten Unternehmen dem BIP des jeweiligen Landes genau entspricht. Bei 200 Prozent wäre der Aktienmarkt dagegen doppelt so groß wie das BIP.

Entstehung der Kennzahl

Im Jahr 2001 hat Warren Buffett seinen Indikator erstmalig vorgestellt. Zusammen mit der Journalistin Carol Loomi verfasste beziehungsweise veröffentlichte er ein Essay im Fortune Magazine. Buffett bezog sich bei seinen Überlegungen auf ein Diagramm, dass den Wert aller öffentlich gehandelten Wertpapiere in den USA als Prozentsatz des US-BIPs zeigte. Es handelte sich also um den heute nach Buffett benannten Indikator.

Die Darstellung reicht 80 Jahre in die Vergangenheit und deckt somit mehrere Phasen wirtschaftlichen Auf- und Abschwungs ab. Buffett selbst bezeichnete zum Zeitpunkt der Veröffentlichung die Kennzahl als eines der besten Instrumente, um die Bewertung des gesamten Aktienmarktes zu einem bestimmten Zeitpunkt einzuschätzen. Beispielsweise wies der Buffett-Indikator vor der sogenannten Dot-Com-Krise deutlich erhöhte Werte auf. Der Börsencrash im Jahr 1929 war aufgrund dieser Datenlage jedoch nicht absehbar.

Buffett-Indikator – Formel & Berechnung

In der ursprünglichen Form berechnete Buffett seine Kennzahl mithilfe des Bruttosozialproduktes (BSP) anstelle des BIPs. Dennoch hat sich im Zeitverlauf die Verwendung des BIPs durchgesetzt. Insbesondere in den USA kann dies daran liegen, dass der Unterschied zwischen den beiden volkswirtschaftlichen Messgrößen sehr gering ausfällt. Darüber hinaus ist das BIP tendenziell leichter verfügbar. Aus dem gleichen Grund wird immer wieder der Wilshire 5000 Index durch den S&P 500 ersetzt.

Die Formel lautet:

Buffett~Indikator=\frac{Wilshire~5000~Kapitalisierung}{\text{US-BIP}}*100

Exkurs – BIP

Der Unterschied zwischen Bruttoinlandsprodukt und Bruttosozialprodukt ist die Berechnungsmethodik, mit der die Wirtschaftsleistung eines Landes ermittelt wird.

Das BIP berücksichtigt den Gesamtwert aller Waren und Dienstleistungen, die innerhalb eines Jahres im Landesinneren hergestellt wurden und dem Konsum dienen. Weitere Leistungen wie beispielsweise Zwischenprodukte und Exporte sind im BIP nicht enthalten.

Im Gegensatz dazu baut das Bruttosozialprodukt (auch: „Bruttonationaleinkommen“ oder „BNE“) auf dem BIP auf. Das BSP beziffert die Summe aller Güter und Dienstleistungen, die eine Volkswirtschaft innerhalb der betrachteten Periode erwirtschaftet hat.

Zu dem BIP werden also alle Leistungen hinzugerechnet, die Inländer im Ausland erbracht haben. Allerdings werden auch Leistungen von Ausländern im Inland abgezogen. Mit Inländern und Ausländern im Sinne der volkswirtschaftlichen Rechnung sind sowohl natürliche als auch juristische Personen gemeint.

Hinweis: Wichtig für die Aussagekraft der Kennzahl ist, dass die Berechnung immer auf den gleichen Ausgangsdaten basiert. Dabei ist unerheblich, welche Daten genau gewählt werden. Ein Vergleich ist beispielsweise nur dann möglich, wenn die Kennzahl für mehrere Perioden auf den gleichen Annahmen beruht. Das absolute Ergebnis kann abhängig von der Wahl der Aktienindizes oder der Berechnungsmethodik des BIP stark variieren.

Interpretation & Analyse

Während der Vorstellung seiner Kennzahl definierte Buffett selbst Bereiche, in denen er tendenziell von einer Über- beziehungsweise Unterbewertung ausgeht. Gleichzeitig impliziert das Ergebnis, dass in Phasen eines unterbewerteten Marktes Investitionen sinnvoller sind als in überbewerteten Märkten. Diese Aussage darf gleichzeitig nicht für einzelne Titel pauschalisiert werden. Sie bezieht sich nur auf die Summer aller Aktien in einem Markt.

Von einer Unterbewertung ging Buffett aus, wenn der Indikator einen Wert bis 70 bis 80 Prozent unterschreitet. Das BIP des Landes ist folglich größer als dessen Aktienmarkt. Oberhalb eines Wertes von 150 Prozent sei dagegen von einer Überbewertung auszugehen. Das Risiko eines Rücksetzers oder Crashs nehme deutlich zu. Über einem Wert von 200 Prozent spricht Buffett sogar davon „mit dem Feuer zu spielen“.

Buffett Indikator - historische Werte
Datenquelle: Federal Reserve Bank of St. Louis

Hinweis: Die Verwendung vorgegebener Prozentwerte für die Analyse des Buffett-Indikators ist immer noch verbreitet. Dennoch mehren sich die Hinweise, dass feste Wertgrenzen im Zeitverlauf und bei der Bewertung von anderen Märkten als der USA nicht sinnvoll sind. Deshalb analysieren einige Investoren den Buffett-Indikator anhand eines gleitenden Durchschnittswertes. Sie gehen beispielsweise von einer Überbewertung aus, wenn der Durchschnitt überschritten ist und von einer Unterbewertung, wenn der Indikator unterhalb des Durchschnitts liegt.

Grundüberlegungen

Die Grundüberlegung des Buffett-Indikators spielt bei dessen Interpretation eine entscheidende Rolle. Buffett impliziert, dass der Wert der Aktien in einer Volkswirtschaft deren Gesamtwirtschaftsleistung nicht übersteigen sollte. Dies kann ein Hinweis darauf sein, dass die steigenden Aktienkurse nicht auf tatsächlichen Wertzuwächsen beruhen.

Da das BIP eines Landes nicht nur durch Aktiengesellschaften, sondern auch durch andere Unternehmensformen erbracht wird, führt dies Buffett zu seinem Zielwert von 70 bis 80 Prozent für den amerikanischen Markt. Bereits bei einem Indikator von 100 Prozent ist demnach von einer leichten Überbewertung des Aktienmarktes auszugehen, weil dieser mehr Wert ist als das BIP eines Jahres, ohne dass die börsennotierten Gesellschaften für das gesamte BIP verantwortlich sind.

Generell ist eine Verwendung des Indikators auch für einzelne Branchen denkbar. Dies ermöglicht Investoren die Möglichkeit, auch die Bewertungen von Teilbereichen der Gesamtwirtschaft einzuschätzen.

Buffett Indikator – Vorteile

Ein wesentlicher Vorteil des Buffett-Indikators besteht darin, dass er einfach zu berechnen ist. Dies ist auf die geringe Komplexität der Kennzahl zurückzuführen und kann gleichzeitig das Verständnis der Kennzahl erleichtern. Insbesondere in den USA ist die Kennzahl außerdem statistisch belegt. Mit einer 80-jährigen Historie konnte Buffet bei der Entwicklung auf eine umfangreiche Datenbasis zurückgreifen. Verschiedene Statistiken belegen zudem, dass das BIP-Wachstum in den USA mit dem Gewinnwachstum der US-Unternehmen korreliert. Daher kann der Buffet-Indikator als sinnvolle Faustformel für die Marktbewertung betrachtet werden.

Geringe Manipulationsmöglichkeiten

Gleichzeitig gibt es keinen Interpretationsspielraum bei der Berechnung der Kennzahl. Während Bilanzkennzahlen beispielsweise durch das Management eines Unternehmens beeinflusst werden können, ist dies bei den Ausgangswerten „Marktkapitalisierung“ und „BIP“ nicht möglich. Somit kann die Kennzahl dazu beitragen, die Auswirkungen sogenannter „aggressiver Rechnungslegung“ zu verringern. Das ist auch darauf zurückzuführen, dass der Wilshire 5000 Index Unternehmen als Ganzes berücksichtigt.

Einzelne Kennzahlen spielen im Rahmen der Marktkapitalisierung eine indirekte Rolle, wirken sich aber nicht unmittelbar auf das Bewertungsergebnis aus. Beispielsweise können eine PE Ratio oder EV to EBITDA Ratio deutlich leichter manipuliert werden als der Buffett-Indikator. Auch Aktienrückkäufe oder andere Kapitalmaßnahmen werden über den oben genannten Index berücksichtigt.

Darüber hinaus ergibt sich mit der Bewertungskennzahl ein umfassendes Bild des Marktes. Weil das BIP auch nicht börsennotierte Gesellschaften berücksichtigt, kann praktisch die Bedeutung und Einschätzung der Aktiengesellschaften ein einem Gesamtmarkt verdeutlicht werden.

Nachteile der Kennzahl

Neben den zentralen Vorteilen und Anwendungsmöglichkeiten des Buffett-Indikators gibt es auch Limitationen und Schwächen der Kennzahl.

Strukturelle Schwächen

Beispielsweise steht ein empirischer Beweis aus, dass diese auf den US-Markt spezialisierte Kennzahl auch für andere Märkte und Länder anwendbar ist. In diesem Kontext ist auch zu beachten, dass die Aussagekraft des Indikators davon abhängt, wie viele Unternehmen einer Volkswirtschaft kapitalmarktorientiert sind. In den USA ist der Anteil an börsengehandelten Unternehmen beispielsweise überdurchschnittlich hoch. Je niedriger dieser Anteil ist, desto geringer wird die Aussagekraft des Buffett-Indikators.

Selbst bei einem hohen Anteil börsennotierter Unternehmen spielt die Gewichtung des Marktes eine wesentliche Rolle. Nehmen beispielsweise wenige Großkonzerne einen erheblichen Teil eines Indexes ein, sinkt die Aussagekraft des Buffett-Indikators tendenziell. Es findet in diesem Fall weniger eine Bewertung des Gesamtmarktes als eine Bewertung der stark gewichteten Unternehmen statt. Stand 2021 nehmen beispielsweise die 10 größten Unternehmen des S&P 500 mehr als 25 Prozent von dessen Gesamtgewicht ein. Eine Überbewertung gemäß dem Buffett-Indikator würde folglich eine Überbewertung dieser großen Titel indizieren, aber kaum eine Aussagekraft für die übrigen Unternehmen im Index haben.

Vergleich kaum zielführend

Die Indizes der einzelnen Nationen unterscheiden sich zudem bezüglich ihrer Zusammensetzung und Verfügbarkeit. Aus diesem Grund ist ein Vergleich der Kennzahl zwischen verschiedenen Märkten oder Ländern kaum zielführend. Lediglich ein Vergleich im Zeitablauf kann brauchbare Ergebnisse liefern.

Zusätzlich begrenzt der Zeitpunktbezug die Aussagekraft des Indikators. Während die Marktkapitalisierung laufend aktualisiert wird, ist das BIP nur zu festgelegten Zeitpunkten verfügbar. In der Regel handelt es sich um quartalsweise Berechnungen. Mitten in einem Quartal wird folglich ein BIP, das bereits mehr als einen Monat alt ist, mit dem gegenwärtigen Aktienwert verglichen. In der Zwischenzeit hat sich das BIP jedoch ebenfalls verändert. Aufgrund dieser Asymmetrie sollte der Buffett-Indikator mit Bedacht interpretiert werden, weil er tendenziell mit einem Zeitverzug reagiert.

Zweifelhafte Eignung für die Wirtschaftssituation der Neuzeit

Der Buffett-Indikator beruht auf Daten des zwanzigsten Jahrhunderts, die Buffett im Jahr 2001 auswertete. Daher steht der Indikator in der Kritik, den nachfolgenden wirtschaftlichen Entwicklungen nur bedingt gerecht zu werden. Generell zeichnet sich ein steigender Trend des Buffett-Indikators ab und indiziert immer stärker überbewertete Märkte.

Dabei ist jedoch zu bedenken, dass das BIP verschiedene Faktoren nicht berücksichtigt, die die Bewertung der börsengehandelten US-Unternehmen rechtfertigen können. Beispielsweise erzielen die Unternehmen inzwischen einen erheblichen Anteil ihrer Gewinne außerhalb der USA. Diese entgehen folglich der US-BIP-Berechnung. Auch die gezielte Nutzung von Steueroasen und der Aufbau von komplexen Konzernstrukturen können dazu führen, dass ein Teil der Wirtschaftsleistung nicht dem BIP zugerechnet wird, obwohl dies eigentlich notwendig wäre. Gleichzeitig kann eingewendet werden, dass solche verdeckten Gewinne dem jeweiligen Wirtschaftssystem ohnehin nicht langfristig zugutegekommen wären.

Schwieriger Umgang mit hohen Bewertungen

Unter diesen Annahmen wäre das BIP nicht mehr die korrekte Vergleichskennzahl für den Börsenwert der Unternehmen. Einige Investoren nutzen beispielsweise wieder das BNE anstelle des BIP, um diesem Umstand Rechnung zu tragen. Dies würde den Buffett-Indikator tendenziell senken und die vergleichsweise hohen Bewertungen Anfang des 21. Jahrhunderts relativieren.

Ein Problem internationaler und digitaler Unternehmen spiegelt sich davon unabhängig in der Ermittlung des BIPs wider. Aufgrund immaterieller Produkte nehmen die Schwierigkeiten tendenziell zu, um das BIP zu ermitteln. Zum einen sind Produkte und Dienstleistungen immer schwieriger einer einzelnen Volkswirtschaft zuzuordnen. Gleichzeitig werden einige Leistungen nicht als Wertschöpfung im volkswirtschaftlichen Sinne erfasst. Daher muss infrage gestellt werden, ob das BIP für eine technologisierte Wirtschaft überhaupt noch eine sinnvolle Kennzahl darstellt.

Niedrige Zinssätze und Wirtschaftswachstum

Der Buffet-Indikator und dessen Annahmen stammen aus einer Zeit, in der zweistellige Leitzinsen Normalität waren. Im Jahr 1988 lag die Verzinsung von US-Staatsanleihen beispielsweise bei zehn Prozent pro Jahr. Aufgrund sinkender Zinsen fließt tendenziell mehr Kapital in den Aktienmarkt. Zudem können sich Unternehmen günstiger refinanzieren als in der Vergangenheit. Bei einem langfristigen Zinsniveau nahe der Nullgrenze können damit auch höhere Bewertungen der Unternehmen gerechtfertigt sein als in der Vergangenheit. Gleichzeitig wäre diese Annahme bei deutlich steigenden Zinsen hinfällig.

Hinweis: Das BIP der USA wächst tendenziell mit niedrigeren Raten als die Geldmenge. Daher sind langfristig steigende Werte des Buffett-Indikators zu erwarten, ohne dass dies eine Überbewertung bedeuten muss. Dennoch kann der Indikator dabei grundsätzlich aussagekräftig bleiben. Bei der Analyse wäre jedoch ein anderer Blickwinkel zu wählen. Ein historischer Vergleich ermöglicht dann keine Aussage mehr über die gegenwärtige Bewertung des Marktes. Stattdessen ist die Wachstumskurve, die der Indikator im Mittel abzeichnet, fortzuführen. Die jeweiligen Werte können dann als Referenzwert für die Bewertung des Aktienmarktes herangezogen werden.

Buffett Indikator – Beispiel & aktuelle Charts

Um die Entwicklung des Buffet-Indikators und die Zusammenhänge zu verdeutlichen, soll dieser im Folgenden Anhand der wirtschaftlichen Daten bis zu Jahr 2021 für den US-Markt erläutert werden.

Der US-Aktienmarkt hat seit dem Jahr 1950 erheblich an Wert gewonnen. Um Schwankungen bereinigt zeichnet sich ein exponentielles Wachstum ab. Dies kann insbesondere mit den technischen Entwicklungen seit der Jahrtausendwende in Verbindung gebracht werden. Beispielsweise besagt das sogenannte Mooresche-Gesetz, dass sich die Rechnerleistung regelmäßig verdoppelt. Häufig ist von einem Zeitraum von vier Jahren die Rede. Mit einer erhöhten Rechnerleistung lassen sich in einer digitalen Welt auch höhere Umsätze und Gewinne erzielen. Anfang 2020 erreichte der Marktwert der US-Unternehmen erstmals die Marke von 50 Billionen US-Dollar.



Demgegenüber zeichnet sich am BIP-Wachstum ein konstanter Verlauf ab. Mit wenigen Ausnahmen wächst die Wirtschaftsleistung der USA mit deutlich geringeren Raten als der Kapitalmarkt.


Aufgrund dieser Ausgangsdaten ergibt sich gemäß dem Buffett-Indikator eine niedrige Aktienmarktbewertung bis zum Ende des zwanzigsten Jahrhunderts. Der Börsenwert aller Aktiengesellschaften überstieg das BIP bis hierhin in den USA nicht. Die sogenannte Dot-Com-Blase und der darauffolgende Einbruch der Aktienmärkte führten erstmals zu einer Überschreitung der 100-Prozent-Marke.


Seit einem zwischenzeitlichen Tief nach der Finanzkrise 2009 stieg der Indikator deutlich an und impliziert damit eine Überbewertung des Aktienmarktes. Gleichzeitig zeigt der historische Trend, dass ein steigender Indikator im Zeitverlauf zu beobachten ist.

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