Pattern Day Trader – Definition & Bedeutung

Autor: Maik Engelkamp

Ein Pattern Day Trader (PDT) ist eine aufsichtsrechtliche Bezeichnung für Händler oder Anleger, die innerhalb von fünf Geschäftstagen vier oder mehr Tagesgeschäfte über ein Einschusskonto tätigen. Die Einstufung als “PDT” ist mit bestimmten Beschränkungen für den weiteren Handel verbunden; diese Einstufung soll Anleger davon abhalten, übermäßig viel zu handeln.

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Pattern Day Trader – Definition

Als Pattern Day Trader wird typischerweise ein Anleger klassifiziert, welcher innerhalb von fünf Handelstagen am Stück, mindestens vier Tagesgeschäfte auf einem Margin-Konto tätigt, wobei die Tagesgeschäfte (Day Trades) mindestens 6,00% der gesamten Handelsaktivitäten dieses Zeitraums ausmachen müssen. Ist dies der Fall, wird das Konto des Händlers von seinem Broker als “PDT” eingestuft.

Pattern Day Trader – Bedeutung

Pattern Day Trader können mit verschiedenen Arten von Wertpapieren handeln, einschließlich Aktienoptionen und Leerverkäufen. Jede Art von Handel wird im Sinne dieser Bezeichnung berücksichtigt, solange sie am selben Tag stattfindet. Das bedeutet, dass der jeweilige Trade am selben Tag eröffnet sowie geschlossen wird.

Im Falle einer Nachschussforderung (Margin Call) hat der PDT fünf Geschäftstage Zeit, um diese zu beantworten. Sein Handel wird auf das Zweifache der Mindesteinschusses (Maintenance Margin) beschränkt, bis die Forderung erfüllt ist. Wird das Problem nicht innerhalb von fünf Geschäftstagen gelöst, wird das Konto entweder für 90 Tage oder bis die Probleme gelöst sind, gesperrt.

Beachten Sie, dass Long- und Short-Positionen, die über Nacht gehalten wurden, aber vor dem erneuten Kauf desselben Wertpapiers am nächsten Tag verkauft wurden, von der PDT-Einstufung ausgenommen sind.

Regulatorische Grundlagen

Die Bezeichnung “Pattern Day Trader” wurde von der Financial Industry Regulatory Authority (FINRA) festgelegt. Sie unterscheidet sich von der eines Standard-Daytraders durch die Anzahl der in einem bestimmten Zeitraum abgeschlossenen Tagesgeschäfte. Obwohl für beide Gruppen ein Mindestvermögen vorgeschrieben ist, das auf ihren Einschusskonten gehalten werden muss, muss ein Pattern Day Trader mindestens 25.000,00$ auf seinem Konto haben.

Bei diesem Betrag muss es sich nicht zwangsläufig um Bargeld handeln; es kann sich auch um eine Kombination aus Bargeld und zulässigen Wertpapieren handeln. Sinkt das Eigenkapital des Kontos unter 25.000,00$, dürfen keine weiteren Daytrades mehr getätigt werden, bis der Kontostand wieder erreicht ist.

Dies wird als „PDT Rule“ bezeichnet. Diese Regeln sind als Industriestandard festgelegt, aber einzelne Broker können sie strenger auslegen. Sie können ihren Anlegern auch erlauben, sich selbst als Daytrader zu bezeichnen. Die Kennzeichnung als PDT erfolgt in der Regel automatisch durch den Broker.

Klassifizierung als Day Trade

Day-Trading bedeutet, dass ein Wertpapier am selben Tag erst gekauft und dann verkauft oder leer verkauft und dann gekauft wird. Der bloße Kauf eines Wertpapiers, ohne es später am selben Tag zu verkaufen, würde nicht als Daytrading gelten.

Klassifizierung als Pattern Day Trader

Wenn der Broker ein Konto einmal als Pattern Day Trader eingestuft hat, wird er dieses im Allgemeinen weiterhin als PDT betrachten, auch wenn eine Zeit lang keine Daytrades gehandelt wurden. Dies liegt daran, dass die Firma aufgrund der früheren Handelsaktivitäten den „begründeten Verdacht“ hat, dass der Kontoinhaber ein „Pattern Day Trader“ ist.

Sollte die grundlegende Handelsstrategie nachhaltig geändert werden, kann sich der Kontoinhaber mit dem Broker in Verbindung setzen, um die Klassifizierung des Kontos gegebenenfalls anzupassen.

Grundsätzlich muss eine Klassifizierung als PDT den Anleger nicht beunruhigen, solange dieser die Mindestanforderungen der Untergrenze von 25.000,00$ einhält. Fällt der Betrag unter 25.000,00$ muss ein PDT allerdings mit Handelsbeschränkungen rechnen, solange der Kontostand nicht aufgestockt wurde.

Pattern Day Trader – Beispiel

Angenommen, ein als Pattern Day Trader klassifizierter Anleger hält ein Guthaben von 30.000,00$ auf seinem Margin-Konto. Der Anleger könnte Aktien im Wert von bis zu 120.000,00$ kaufen, während ein durchschnittlicher Margin-Kontoinhaber nur 60.000,00$ zur Verfügung hat. Wenn seine Aktien im Laufe des Tages um 1,00% steigen, könnte er als PDT einen geschätzten Gewinn von 1.200,00$ erzielen (was in etwa einem Gewinn von 4,00% entspricht).

Das Potenzial für eine höhere Kapitalrendite kann die Praxis des Pattern Day Trading für vermögende Privatpersonen attraktiv erscheinen lassen. Wie bei den meisten Praktiken, die das Potenzial für hohe Renditen haben, kann das Potenzial für erhebliche Verluste jedoch noch größer sein.

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