Bollinger Bands %b Indikator – Erklärung, Berechnung & Beispiel

🔴Live-Webinar am 14.09.2026 um 18:30 Uhr

Vermögensaufbau an der Börse plus zusätzliches Einkommen generieren

Einführung: Optionsstrategien für alle MarktlagenLerne in unserem kostenlosen Live-Webinar, wie du an der Börse ein regelmäßiges Zusatzeinkommen aufbaust.


Zusatzeinkommen an der Börse - so funktioniert's

Handeln mit System: Investieren ohne Bauchgefühl

Gute von schlechten Aktien unterscheiden können

Mit nur wenig Zeitaufwand möglich
Community-Mitglieder
Bereits 11.000+
Teilnehmer

🔴Live-Webinar
am 14.09.2026 um 18:30 Uhr

Vermögensaufbau an der Börse plus zusätzliches Einkommen generieren

Einführung: Optionsstrategien für alle MarktlagenLerne in unserem kostenlosen Live-Webinar, wie du an der Börse ein regelmäßiges Zusatzeinkommen aufbaust.


Zusatzeinkommen an der Börse - so funktioniert's

Handeln mit System: Investieren ohne Bauchgefühl

Gute von schlechten Aktien unterscheiden können

Mit nur wenig Zeitaufwand möglich
Community-Mitglieder
Bereits 11.000+
Teilnehmer

Bollinger Bands %b im Überblick

Indikator-Steckbrief: Bollinger Bands %b
Kategorie Volatilität
Darstellung Oszillator (separates Panel unterhalb des Kurscharts)
Standardparameter Periode: 20, Standardabweichungsfaktor: 2
Wertebereich Typischerweise 0–1 (bzw. 0–100 %); Werte über 1 und unter 0 sind möglich
Typische Zeitrahmen Vorrangig Daily, ebenso Intraday und Weekly
Märkte Aktien, Indizes, Forex, Futures, Kryptowährungen – universell einsetzbar
Entwickelt von John Bollinger; Bollinger Bänder Anfang der 1980er-Jahre, %b ausführlich beschrieben in „Bollinger on Bollinger Bands“ (2001)

Bollinger Bands %b-Signale und Interpretation

Der %b quantifiziert, wo sich der Kurs zwischen unterem und oberem Band befindet: Entscheidend ist die Lage relativ zu den Grenzwerten: 1 entspricht dem oberen Band, 0,50 dem Mittelband und 0 dem unteren Band. Werte über 1 oder unter 0 bedeuten, dass die verwendete Datenquelle außerhalb der Bollinger Bänder liegt.

Aus dieser Position lassen sich Extremzonen, Trendstärke und Divergenzen ableiten.

S&P-500-Chart mit Bollinger-Bands-%b-Indikator zur Erklärung der Referenzwerte 0 für das untere Band, 0,50 für das Mittelband und 1 für das obere Band.
Funktionsweise des Bollinger Bands %b: Der Indikator misst die Position des Kurses innerhalb der Bollinger Bänder. Ein Wert von 1 entspricht dem oberen Band, 0,50 dem Mittelband und 0 dem unteren Band.
Werte über 1 und unter 0 genauer interpretieren

Werte außerhalb des Bereichs von 0 bis 1 zeigen nicht nur an, dass die verwendete Datenquelle außerhalb der Bollinger Bänder liegt. Der Betrag des %b zeigt zugleich, wie weit sie sich relativ zur gesamten Bandbreite außerhalb befindet.

  • Ein %b von 1,25 bedeutet beispielsweise, dass der aktuelle Wert um 25 % einer vollständigen Bandbreite oberhalb des oberen Bandes liegt.
  • Ein %b von -0,25 entspricht dagegen einem Abstand von 25 % einer Bandbreite unterhalb des unteren Bandes.

Dadurch lässt sich auch die Stärke verschiedener Bandüberschreitungen unmittelbar vergleichen: Ein Wert von 1,05 liegt nur knapp außerhalb des oberen Bandes, während 1,40 einen Abstand von 40 % der aktuellen Bandbreite oberhalb des oberen Bandes ausdrückt.

Entsprechendes gilt spiegelbildlich für negative Werte unterhalb des unteren Bandes.

Kaufsignal

Fällt der %b auf 0 oder darunter (der Kurs berührt oder unterschreitet das untere Band) und dreht anschließend wieder nach oben, deutet dies auf einen überverkauften Zustand hin. Besonders aussagekräftig ist ein solches Signal innerhalb eines übergeordneten Aufwärtstrends, wo Rücksetzer an das untere Band häufig gute Einstiege veranschaulichen. Als Orientierung gelten Werte unter 0,20 als kursnah am unteren Band.

S&P-500-Chart mit Bollinger-Bands-%b-Indikator
Typisches Kaufsignal beim Bollinger Bands %b: Fällt der Indikator auf 0 oder darunter und dreht anschließend wieder nach oben, kann dies einen überverkauften Zustand und eine mögliche Erholung anzeigen.

Verkaufssignal

Steigt der %b auf 1 oder darüber (der Kurs erreicht oder überschreitet das obere Band) und kippt danach zurück, signalisiert das einen überkauften Zustand. Im übergeordneten Abwärtstrend liefern Erholungen an das obere Band (%b über 0,80) entsprechend Anhaltspunkte für Short-Gelegenheiten.

S&P-500-Abwärtstrend mit Bollinger-Bands-%b-Indikator
Typisches Verkaufssignal beim Bollinger Bands %b: Steigt der %b bis an 1 oder darüber und dreht anschließend nach unten, kann dies auf einen überkauften Zustand und nachlassende Aufwärtsdynamik hindeuten.

Neutraler Bereich

Rund um den Wert 0,50 notiert der Kurs nahe dem Mittelband. Hier liefert der %b keine klaren Extremsignale. Sinnvoller ist es, auf eine Bewegung in Richtung der Bänder oder auf Bestätigung durch weitere Indikatoren zu warten. In stark trendenden Phasen kann der %b zudem über längere Zeit nahe einem Band verharren („Walking the Bands“), ohne dass dies eine Umkehr bedeutet.

S&P-500-Chart mit Bollinger-Bands-%b-Indikator und markiertem neutralem Bereich um 0,50 zwischen unterem und oberem Band.
Neutraler Bereich beim Bollinger Bands %b: Werte um 0,50 zeigen, dass der Kurs ungefähr am Mittelband notiert. Ein eigenständiges Kauf- oder Verkaufssignal ergibt sich daraus in der Regel nicht.

Divergenz

Erreicht der Kurs ein neues Hoch, während der %b ein niedrigeres Hoch ausbildet (bärische Divergenz), lässt die Aufwärtsdynamik nach. Umgekehrt weist ein neues Kurstief bei steigendem %b-Tief (bullische Divergenz) auf nachlassenden Verkaufsdruck hin.

Divergenzen beim Bollinger Bands %b: Eine bullische Divergenz entsteht, wenn der Kurs tiefere Tiefs bildet, während der %b bereits höhere Tiefs zeigt. Bei einer bärischen Divergenz erreicht der Kurs höhere Hochs, während der %b niedrigere Hochs ausbildet. Beide Konstellationen können auf eine nachlassende Trenddynamik hinweisen.
Divergenzen beim Bollinger Bands %b: Eine bullische Divergenz entsteht, wenn der Kurs tiefere Tiefs bildet, während der %b bereits höhere Tiefs zeigt. Bei einer bärischen Divergenz erreicht der Kurs höhere Hochs, während der %b niedrigere Hochs ausbildet. Beide Konstellationen können auf eine nachlassende Trenddynamik hinweisen.

Hinweis: Die Bestätigung durch weitere Indikatoren oder Price Action kann die Zuverlässigkeit der Signale erhöhen.

Berechnung des Bollinger Bands %b-Indikators

Die Berechnung des %b setzt auf den Bollinger Bändern auf. Ausgangspunkt ist eine gewählte Datenquelle über die festgelegte Periode. In der Standardeinstellung werden meist die Schlusskurse (Close) der letzten 20 Perioden verwendet. Zunächst werden Mittelband, Standardabweichung sowie oberes und unteres Band bestimmt. Erst der letzte Schritt setzt den aktuellen Wert der Datenquelle ins Verhältnis zu diesen Bändern:

  • Das Mittelband ist bei der klassischen Berechnung der einfache gleitende Durchschnitt (SMA) über die gewählte Periode (Standard: 20).
  • Oberes und unteres Band ergeben sich, indem die Standardabweichung mit einem Faktor multipliziert (Standard: 2) und zum Mittelband addiert bzw. davon subtrahiert wird.

Dabei bezeichnet P im Folgenden die gewählte Datenquelle, beispielsweise den Schlusskurs.

Schritt 1 – Mittelband (SMA):

SMA_{20} = \frac{1}{20}\sum_{i=1}^{20} P_i

Schritt 2 – Standardabweichung der Datenquelle:

\sigma = \sqrt{\frac{1}{20}\sum_{i=1}^{20}\left(P_i - SMA_{20}\right)^2}

Schritt 3 – Oberes und unteres Band:

Oberes\ Band = SMA_{20} + 2\sigma
Unteres\ Band = SMA_{20} - 2\sigma

Schritt 4 – %b-Wert:

Das Ergebnis wird meist als Dezimalwert (0 bis 1) dargestellt. Multipliziert man es mit 100, erhält man die Prozentschreibweise (0 bis 100 %).

\%b = \frac{P - Unteres\ Band}{Oberes\ Band - Unteres\ Band}

Hinweis: Bei einem Standardabweichungsfaktor von 2 entspricht dies einer Lage von mehr als zwei Standardabweichungen oberhalb bzw. unterhalb des Mittelbands. Bei anderen Einstellungen gilt entsprechend der jeweils gewählte Faktor.

Typische Bollinger Bands %b-Einstellungen

Der %b erbt seine Parameter direkt von den zugrunde liegenden Bollinger Bändern. Die Standardwerte lauten Periode 20 und Standardabweichungsfaktor 2.

Eine kürzere Periode lässt Mittelwert und Standardabweichung schneller auf neue Daten reagieren, während eine längere Periode insbesondere das Mittelband träger macht. Für den %b selbst folgt daraus jedoch nicht ein glatterer Verlauf oder eine geringere Zahl an Fehlsignalen, da sich mit der Periodenlänge sowohl der Mittelwert als auch die Standardabweichung verändern.

John Bollinger nennt für eine vergleichbare Preisabdeckung als Richtwerte einen Faktor von 1,9 bei 10 Perioden, 2,0 bei 20 Perioden und 2,1 bei 50 Perioden.

  • Ein höherer Standardabweichungsfaktor verbreitert die Bänder, wodurch der %b bei ansonsten gleichen Daten näher an 0,50 liegt.
  • Ein niedrigerer Faktor verengt die Bänder und führt entsprechend schneller zu Werten nahe oder außerhalb von 0 und 1.

Hinweis: Die Standardeinstellungen dienen als Ausgangspunkt. Je nach Basiswert, Zeitrahmen und persönlichem Handelsstil können individuelle Anpassungen sinnvoll sein.

Beispiel: Bollinger Bands %b-Indikator im Chart

Der folgende Tageschart zeigt den S&P-500-Index (SPX) mit dem Bollinger Bands %b in einem separaten Panel. Gut erkennbar ist, wie der %b in überkauften Phasen auf oder über 1 steigt, in überverkauften Phasen auf 0 oder darunter fällt und sich im Trend über längere Strecken nahe einem Bandrand halten kann.

Bollinger Bands %b-Indikator in TradingView erstellen

Der Bollinger Bands %b gehört in TradingView zu den fest integrierten Standard-Indikatoren und lässt sich in wenigen Schritten auf jedem Chart aktivieren:

  • Schritt 1: Den gewünschten Basiswert öffnen (z.B. SPX).
  • Schritt 2: In der oberen Toolbar auf „Indikatoren“ (Indicators) klicken, um die Indikator-Suche zu öffnen.
  • Schritt 3: Im Suchfeld „Bollinger Bands %B“ bzw. „%b“ eingeben und den Treffer aus der Kategorie der eingebauten Indikatoren (Technicals) auswählen.
  • Schritt 4: Mit einem Klick wird der %b in einem separaten Panel unterhalb des Kurscharts hinzugefügt.
  • Schritt 5: Über das Zahnrad-Symbol (Einstellungen) lassen sich unter „Inputs“ unter anderem Periode, Datenquelle und Standardabweichungsfaktor sowie unter „Style“ Farbe und Darstellung anpassen.

Hinweis: In TradingView verwendet der Bollinger Bands %b standardmäßig den Schlusskurs (Close) als Datenquelle. Unter „Inputs“ kann die Quelle jedoch geändert werden. Die zugrunde liegenden Kursdaten sollten lückenlos sein. Für die Interpretation empfiehlt es sich, zusätzlich die Bollinger Bänder selbst auf dem Kurschart einzublenden. So lässt sich der %b-Wert direkt mit der Position innerhalb der Bänder abgleichen.

Bollinger Bands %b-Indikator – Stärken und Schwächen

Stärken

  • Übersetzt die Kursposition in einen normierten Wert und stellt sie damit exakt und vergleichbar dar
  • Erleichtert das Erkennen von Divergenzen zwischen Kurs und Bandlage
  • Lässt sich nicht nur auf Kurse, sondern auch auf andere Daten (z.B. Volumen oder Indikatoren wie den RSI) anwenden
  • Verbindet Volatilität und Kursposition in einer einzigen Kennzahl

Schwächen

  • Als abgeleiteter Indikator übernimmt er die Nachlaufeigenschaft der Bollinger Bänder
  • Extremwerte sind kein automatisches Umkehrsignal – im starken Trend „läuft“ der %b entlang eines Bandes
  • Die Aussagekraft hängt stark vom übergeordneten Trend ab
  • Empfindlich gegenüber der Wahl von Periode und Standardabweichung

Mögliche Kombinationen mit anderen Indikatoren

Der Bollinger Bands %b entfaltet seine Stärke besonders in Kombination mit anderen Indikatoren der technischen Analyse:

  • Money Flow Index (MFI): John Bollinger selbst schlug ein trendfolgendes System vor. Ein Aufwärtstrend gilt als bestätigt, wenn %b über 0,80 und der MFI (Standard: 10 Perioden) über 80 liegt; ein Abwärtstrend, wenn %b unter 0,20 und der MFI unter 20 notiert.
  • Relative Strength Index (RSI): Ergänzt die Positionsangabe des %b um eine reine Momentum-Perspektive und hilft, überkaufte oder überverkaufte Extremzonen unabhängig zu bestätigen.
  • Bollinger BandWidth: Der zweite aus den Bändern abgeleitete Indikator zeigt Verengungen (Squeeze) an und veranschaulicht damit Phasen, in denen der %b bald ausbrechen könnte.
  • Price Action / Kerzenmuster: Umkehrkerzen wie Hammer oder Pin Bar an einem %b-Extrem erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer Gegenbewegung.
  • Support/Resistance (ggf. + Fibonacci-Levels): Ein %b-Signal gewinnt an Gewicht, wenn es mit einer relevanten Kurszone zusammenfällt.

Weitere Anwendungen des Bollinger Bands %b

Andere Indikatoren mit %b normalisieren

Eine Anwendung des %b besteht darin, eine andere Datenreihe relativ zu ihren eigenen Bollinger Bändern zu betrachten. Dafür wird zunächst der gewünschte Ursprungsindikator (beispielsweise RSI, MFI oder eine Volumenreihe) berechnet. Anschließend werden Bollinger Bänder auf diesen Indikator gelegt und daraus wiederum dessen %b bestimmt.

Die allgemeine Berechnung bleibt identisch. Bezeichnet I den aktuellen Wert des Ursprungsindikators, ergibt sich:

\%b_I = \frac{I - Unteres\ Band_I}{Oberes\ Band_I - Unteres\ Band_I}

Der resultierende Wert zeigt damit wo sich beispielsweise der RSI relativ zu seiner eigenen jüngeren Verteilung befindet. Ein %b von 1 beim RSI bedeutet entsprechend, dass der RSI sein oberes Bollinger Band erreicht hat. Ein Wert von 0 entspricht seinem unteren Band.

Der Vorteil dieser Methode besteht darin, Hoch- und Tiefbereiche relativ zur jüngeren Entwicklung des jeweiligen Indikators zu definieren, anstatt ausschließlich mit dauerhaft festgelegten Schwellenwerten zu arbeiten. John Bollinger nennt für diese Art der Normalisierung als allgemeine Vorgehensweise Bollinger Bänder mit 50 Perioden oder länger auf dem jeweiligen Ursprungsindikator.

M- und W-Muster mit dem %b analysieren

Neben einfachen Divergenzen kann der %b auch bei der objektiveren Beurteilung von Chartmustern wie M-Tops und W-Bottoms helfen. Entscheidend ist dabei der Vergleich der relativen Bandposition an den verschiedenen Hoch- oder Tiefpunkten eines Musters.

Bei einem möglichen W-Bottom kann beispielsweise ein zweiter Kurstest auf einem ähnlichen oder sogar niedrigeren Preisniveau stattfinden, während der %b gleichzeitig ein höheres Tief ausbildet. Der zweite Tiefpunkt liegt dann relativ zu den Bollinger Bändern weniger extrem als der erste. Diese positive Divergenz kann die Interpretation eines entstehenden W-Musters unterstützen.

Bei einem möglichen M-Top gilt die Logik entsprechend spiegelbildlich: Erreicht der Kurs nochmals ein vergleichbares oder höheres Hoch, während der %b unter seinem vorherigen Hoch bleibt, bestätigt der Indikator die neue Kursextreme relativ zu den Bändern nicht mehr.

%b für Screening, Alerts und Backtests

Da der %b die visuelle Position innerhalb der Bollinger Bänder in einen eindeutigen Zahlenwert übersetzt, eignet er sich auch für regelbasierte Analysen. Bedingungen wie „%b steigt über 0,80″, „%b überschreitet 1″ oder „%b fällt unter 0″ können eindeutig definiert und dadurch beispielsweise in Screenern, Alerts oder Backtests verwendet werden.

Das erleichtert insbesondere den Vergleich identischer Regeln über viele Basiswerte oder historische Zeiträume hinweg. Anstelle der subjektiven Frage, ob ein Kurs „nahe am oberen Band“ liegt, kann eine konkrete Schwelle festgelegt und systematisch ausgewertet werden.

Hintergrund und Geschichte des Bollinger Bands %b-Indikators

  • Anfang der 1980er-Jahre: John Bollinger entwickelt die nach ihm benannten Bollinger Bänder als Volatilitätsindikator mit Mittelband und zwei über die Standardabweichung definierten Außenbändern.
  • 2001: In seinem Buch „Bollinger on Bollinger Bands“ (McGraw-Hill) beschreibt Bollinger die beiden abgeleiteten Indikatoren %b und BandWidth systematisch und stellt ein %b-basiertes Handelssystem mit dem Money Flow Index vor.
  • Danach: Durch die Aufnahme in gängige Charting-Plattformen wie TradingView, StockCharts oder Barchart wird der %b breit verfügbar und zählt heute zu den Standard-Indikatoren.

Fazit zu Bollinger Bands %b

Der Bollinger Bands %b macht aus einer visuellen Einschätzung („Wo steht der Kurs innerhalb der Bänder?“) eine exakte Zahl und stellt damit Extremzonen, Trendstärke und Divergenzen klar dar. Sein Nutzen entfaltet sich am besten im Zusammenspiel mit dem übergeordneten Trend und ergänzenden Indikatoren wie dem MFI oder RSI.

Wer die Methode vertiefen möchte, findet die maßgebliche Darstellung in John Bollingers Buch „Bollinger on Bollinger Bands“ (McGraw-Hill, 2001).

🔴 Kostenloses Live-Webinar: Optionshandel lernen und Zusatzeinkommen generieren

Lerne in unserem kostenlosen Live-Webinar am 14.09.2026 um 18:30 Uhr, wie du mit dem Optionshandel ein regelmäßiges Zusatzeinkommen aufbaust. Lerne, gute von schlechten Aktien zu unterscheiden und erkenne zuverlässig überteuerte Aktienkurse. Baue dir ein zweites Einkommen auf, mit dem du unabhängig der Marktlage Geld verdienen kannst. Klicke hier, um dich für das Webinar anzumelden.

DeltaValue GmbH hat 4,89 von 5 Sternen | 279 Bewertungen auf ProvenExpert.com